Archiv der Kategorie: Motivation

Bienen, Wildbienen, Hummeln & mehr

Mehr als nur Honigbienen

Hummel, Wildbiene (pixabay)

Neben Honigbienen gibt es sehr viele Wildbienenarten,  die deutlich gefährdeter sind als Honigbienen, da sie nicht durch Imker betreut werden. Hier geht es auch nicht nur um das geeignete Futter (Blütenangebot), sondern auch um geeignete Nist-und Überwinterungsmöglichkeiten. Deshalb ist es wichtig, zu wissen was die entsprechenden Wildbienen (dazu gehören auch die Hummeln) dafür benötigen. Nur dann kann entsprechend nachhaltig und effektiv unterstützt werden. In Deutschland gibt es, je nach Quelle ca. 545-575 Wildbienenarten. Entsprechend unterschiedlich sind die Lebensweisen:

  • Wildbienen“ – Begriffsklärung und Vorstellung auf Wikipedia
  • Wildbienenarten„: Eine umfangreiche Sammlung von Wildbienen inkl. Fotos und allgemeinen erklärenden Informationen zu Wildbienen ist hier unter „deutschland-summt.de“ zusammengestellt.
  • Wildbienen sind vielfältig“ ist eine informative und kompakte Einführung in die „Wildbienen-Thematik“ auf „bee-careful.com“ (Initiative der Schwartauer Werke“

Ein sehr informatives, sehr empfehlenswertes, aber auch langes Video zu Bienen, Bienenrassen, inkl. eines größeren Abschnitts zu „Killerbienen“ und vielen anderen Wildbienen (inkl. Hummeln) insbesondere in den letzten beiden Dritteln des Videos ist „Planet Wissen – Wildbienen“ (Dauer 57:45min):

Wie das Hummeljahr aussieht und viele weitere interessante Informationen zu Hummeln finden sich im Video „Hummeln – Bienen im Pelz“ (Dauer: 16:26 min):

Das folgende Video gibt einen sehr guten Eindruck in die Vielfalt der Wildtbienen und deren unterschiedliche Art zu leben und zu nichten. Nicht in der ersten Minute aufgeben! Danach geht es in die „reale Welt“:  „D08 Wildbienen-Arten“ (wildBeech, Dauer 6:15 min):

Vertiefende Informationen zum Thema Wildbienen:

 


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Bienenprodukte

Welche Bienenprodukte gibt es?

Pollen in Honigwabe (Pixabay)

sind die typischen Bienenprodukte.
Folgende Informationsquellen sind dazu ebenfalls empfehlenswert:

  • Was uns die Biene liefert„: ist ein sehr umfangreicher, ausführlicher textbasierter Lernpfad von „die-honigmacher.de“, in dem all diese Bienenprodukte ausführlich beschrieben werden.
  • Bienenprodukte„: Eine recht umfassende und anschauliche Übersicht und Erläuterung vom Deutschen Apitherapiebund e.V.

Honig-Wabe (pixabay)

Was man aus diesen Grundstoffen, die uns die Bienen liefern, alles herstellen bzw. wie man sie verwenden kann, wird im Bereich der Praxisbeispiele (zukünftig) vertieft.

Vertiefende Informationen zum Thema Bienenprodukte:

  • Bienenwachs – freie Bilder auf Wikimedia Commons
  • Propolis – freie Bilder auf Wikimedia Commons
  • Pollen – freie Bilder auf Wikimedia Commons
  • „Honig und andere Bienenprodukte“, sehr umfangreiche Dokumentsammlung vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit „Laves“

Video-Beispiel zur Gewinnung von Propolis und Herstellung von Propolis-Lösung „Propolisernte und -verarbeitung“ (Dauer: 8:38min)

Video zum Einsatz von Pollenfallen zur Pollenernte (Mittelstück kann man teilweise überspringen) „Pollenfallen einsetzen und Blütenpollen ernten“ (Dauer: 12:07min):

Video zur Gelée Royale Gewinnung auf professionelle Weise: „Gelée Royale Gewinnung bei der Imkerei Heiser“ (Dauer: 4:45min):

Honig- und Bienenwachs-Themen werden gesondert und ausführlich behandelt, deshalb sind hier keine Video-Empfehlungen dazu enthalten.


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Bedeutung der Bestäubung

Bestäubung Apfelbluete (pixabay)

Eine zentrale Bedeutung kommt der Honigbiene (aber auch Wildbienen, Hummeln und anderen Insekten) bei der Bestäubung zu.  Gute Informationsquellen dazu im Netz findet Ihr hier:

Ein paar Zahlen zum Mehrertrag durch die Bestäubung von Bienen zusammengestellt aus den Quellen:

  • 55% mehr Äpfel
  • 60% mehr Kirschen und Erdbeeren
  • 85% mehr Birnen
  • 90-95% mehr Pfirsisch
  • 25% mehr Raps
  • 70% mehr Buchweizen
  • usw.

verdeutlichen die Bedeutung der Bestäubungsleistung der Bienen recht konkret.

Die Bestäubung und deren Bedeutung für die Vermehrung der Pflanzen ist anschaulich erklärt (Zielgruppe Schulkinder) im folgenden Video: „Wie vermehren sich die Pflanzen?“ (SRF, Dauer: 3:19 min)

Der Prozess von der Bestäubung bis zum fertig eingelagerten trockenen Honig in der Wabe ist in folgendem Video ganz gut erklärt „Bestäubung von Pflanzen durch Bienen – Für Erwachsene erklärt!“ (bienen.info, Dauer 4:16 min)

Vertiefende Informationen zum Thema rund um die Bestäubung durch Bienen:

  • Blütenbiologie„-Lernpfad (die-honigmacher.de), Informationen zu Sinn und Zweck der sexuellen Vermehrung bei Pflanzen, dem Aufbau der Blüten und deren Funktion (textuelle Beschreibung)
  • Bienen als Bestäuber„-Lernpfad (die-honigmacher.de), ausführlichere textliche Beschreibung der wie und in welchem Umfang und auch unter welchen speziellen Anpassungen Bienen und Hummeln bestäuben.

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Faszination „Biene“

Was ist so faszinierend an Bienen?

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich zur Motivation den Film „More than Honey“ ansehen. Hier ist der Trailer auf Youtube (2:22min):

Zum Beispiel über Amazon Prime ist dieser 1h 31min Film ansehbar. Vielleicht hat ihn aber auch ein Imker in Eurem lokalen Imkerverein oder der Verein hat selbst eine „Mediensammlung“ in der der Film enthalten ist.

Ein frei zugängliches Video, welches die Faszination an Bienen und auch die grundlegenden Arbeiten eines Imkers ebenfalls recht schön darstellt, ist „Die Honigmacher – Kein Leben ohne die Biene“ (47:01 min):

Auch wenn das folgende Zitat nicht 100% belegt ist, so ist es doch sehr passend:

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr. “ ~Albert Einstein

Biene beim Pollensammeln (PD Bild)

Die Faszination der Bienen kommt aber nicht nur

  • daher, dass es neben Rind und Schwein das wichtigste Nutztier der Welt ist
  • wegen der Bestäubung und den Früchten die daraus entstehen
  • durch die Esthetik des Fluges vor dem Bienenstock
  • wegen der Verbindung der Schönheit von Blumen und Blüten mit den Pollen und Nektar sammelnden Bienen
  • durch den Gemeinsschaft „Eine für Alle, Alle für Alle“, also das Volkverhalten, welches Zehntausende Individuen als ein Ganzes, als scheinbar einen Organismus handeln lässt, der sich immer wieder selbst erneuert und deshalb auch manchmal „Der Bien“ genannt wird.
  • über den süßen Honig, wenn er aus den Waben tropft, aus der Schleuder läuft, oder in unterschiedlicher Form und Geschmack auf der Zunge zergeht
  • vom wohlriechenden Wachs und andere gesundheitlich wertvollen Produkten der Biene, wie Propolis, Pollen oder Gelee Royal
  • wegen der Schmerzen, die die Stiche verursachen, oder der Linderung, die Bienengift bei Gicht, Rheuma, Gelenkschmerzen und Verspannungen bringen kann
  • von den unterschiedlichen angenehmen Gerüchen von Honig, Wachs oder Bienenstockluft
  • von der meditativen Wirkung der Arbeit am Bienenvolk vor allem an nicht zu heißen sonnigen Tagen im Frühling
  • usw.

sondern es ist die Gesamtheit dieses sich wiederholenden Kreislaufes im Bienenjahr, den ein Imker in der Verbindung mit der Natur immer wider erleben kann.


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