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Königinnen – Zucht

Vermehrung und Zucht von Bienenköniginnen

„3 – 5 – 8 : schon ist eine Königin gemacht“

( 3 Tage „Ei“, 5 Tage „Larve“, 8 Tage Verdeckelungszeitraum bis zum „Schlupf“ = 16 Tage)

Es macht Sinn, den Bereich der Königinnen-Zucht in zwei Themenkomplexe zu trennen, da die gezielte Vermehrung von Bienen-Königinnen kein Hexnwerk, sondern etwas für die meisten Imkerinnen ist. Mit geringem Aufwand lassen sich hier an anderer Stelle sowohl Zeit sparen, als auch bessere Ergebnisse erreichen. Die gezielte Nachzucht spart deshalb insgesamt Aufwand. Deshalb erfolgt eine Unterteilung (trotz einiger Überschneidungen) in folgende zwei Herangehensweisen:

  • 1. Vermehrung und Nachzucht von Bienen-Königinnen:  Dazu gehört die Nachschaffung aus eigenen Völkern mit gewünschten Eigenschaften, aber auch das Aufziehen von Nachkommen von „Zuchtköniginnen“, also die gezieltere Vermehrung von guten „Zuchtergebnissen“ von „richtigen Züchtern“.
  • 2. Königinnenzucht: Hier geht es darum gezielt und planmäßig neue Eigenschaften bei Bienen-Königinnen auszuprägen (z.B. Varroa-Toleranzzucht), oder bestehende positive Eigenschaften (Zuchtziele) zu verstärken. Hier geht es also um die eigentliche (planmäßige) Zucht von vererbbaren Eigenschaften. Hierzu ist entsprechendes Fachwissen, Disziplin und Dokumentation (also mehr Aufwand) erforderlich.

Jede Imkerin kann und sollte Königinnen gezielt „nachziehen“. Das ist relativ einfach möglich, wenn die Grundlagen dazu bekannt sind:

Um das eigene Vorgehen zur Vermehrung/Nachzucht zu finden, ist es sinnvoll die unterschiedlichen Zuchtmethoden zu kennen und zu vergleichen:

In der Umsetzung ergeben sich zwei Themenbereiche, zum einen die Anzucht der Königinnen und dann das möglichst sichere und bestmögliche „Einweiseln“ (Zusetzen) der Königinnen in die Völker:

Die gezielte Nachzucht von Königinnen ist eine „Terminsache“. Es ist extrem hilfreich sich rechtzeitig eine Zeitplanung für seine Zuchtmethode und Zielsetzung zu machen. Da das auch andere Aspekte (z.B. eigene Anzuchtmethode o. Einweiselzeitpunkt) und nicht nur die „3-5-8 Regel“ beinhaltet, werden die Vorüberlegungen etwas umfangreicher. Dazu gibt es „Zuchtkalender“:

Es gibt einige unterschiedliche Möglichkeiten, in welchen „Begattungseinheiten“ (Begattungskästen) die Königinnen nach dem Schlupf, während der Begattung und bis zum Einweiseln gehalten werden. Einige verbreitete Begattungskästen werden hier mit Pro und Kontra (Vor- und Nachteilen) dargestellt:

Es ist, gerade auch für Anfänger, sinnvoll, z.B. eines der gängigen „Zuchtsysteme“ zumindest teilweise zu nutzen, die darauf optimiert sind, die einzelnen Anzuchtschritte möglichst optimal zu unterstützen:

Zur planmäßigen Zucht ist eine gezielte Begattung der Königinnen durch die „richtigen“ Drohnen erforderlich. Deshalb ist es dazu sinnvoll, Königinnen in kleinen „Begattungsvölkern“ auf „Belegstellen“ begatten zu lassen:

Sicherlich in den ersten Jahren nur aus informativer Sicht interessant, für die gezielte Zucht jedoch gerade von steigender Bedeutung, ist die „künstliche“ bzw. „instrumentelle“ Besamung:

Nützlich ist es auch, aus Fehlversuchen und Fehlern von Anderen zu lernen. Nicht immer ist die Ursache dafür sofort bekannt. Vielleicht helfen „Fehlversuche“ auch, mögliche Ursachen zu finden, wenn es mehrere ähnliche Fehlversuche unterschiedlicher Imkerinnen gibt. Deshalb entsteht hier eine Sammlung von Fehlerbeschreibungen, Fehlversuchen und „Lessons Learned“:

Sehr gute Quellen zur Königinnen-Zucht

Es gibt sehr gute, recht komplette und umfangreiche Informationsquellen zur Königinnenzucht, die teilweise anders strukturiert sind. Hier kommt eine empfehlenswerte Auswahl (die auch anstatt unserer Informationen gut nutzbar sind):

  • „Zuchtmethoden“, Norddeutsche Peschetz-Zuchtgemeinschaft e. V. , ist eine umfangreiche Beschreibung zur Königinnenzucht, inkl. Beschreibung, warum das sinnvoll ist, einer Liste der notwendigen Ausrüstung, Hinweisen zur Planung der Arbeiten und Zeitplanung, zum Arbeitsablauf (auf Basis des „Umlarvens“), Vorstellung unterschiedlicher Anzucht-Methoden, Informationen zum Zeichnen der Königin und Vorstellung von Belegstellen mit Vergleich von Inselbelegstellen und Landbelegstellen. Nur der Bereich des „sicheren Einweiseln“ fehlt.
  • weitere – in Arbeit

Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier im biMOOC-Forum (oncampus) direkt zu diesem Inhalt, oder als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren.

Praxisvideo: Mauerbienen-Aktion, Ein Wildbienen-Projekt

Mauerbienen-Aktion: Ein Mitmach-Projekt zum Lernen und Nachmachen

mit  Dirk Liesch, stellv. Vorsitzender Imkerverein Chemnitz 1874 e.V., Initiator der „Mauerbienen-Mitmach-Aktion“ (MBA)

Dieses konkrete Praxisbeispiel eines Mauerbienen-Mitmach-Projektes in Chemnitz eignet sich nicht nur für Wildbienen-Interessierte selbst, sondern auch für Alle mit eigenen Grundstücken und Gärten zur Unterstützung der Bestäubung. Es ist auch ein tolles praktisches Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche zum Thema Wildbienen- und Insektenschutz, also auch für Kinder, Enkel oder Schüler. Es ist nicht nur ein Nistblock der in einer lokalen Werkstatt für Menschen mit Behinderung zur besseren Bestäubung im Kleingarten geschaffen wurde. (Dauer 56:58 min):

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung
  • 0:42 min : Fehler bei bestehenden Insektenhotels / Nisthilfen (Beispiel NABU-Chemnitz)
  • 2:15 min : Vorstellung und Begründung dieser Wildbienen Mitmach- und Bildungs-Aktion
  • 8:14 min : Wer wird durch diese Mauerbienen-Mitmachaktion angesprochen? Was sind die Zielgruppen?
  • 11:04 min: Selbstversuch in 2020 mit zwei „Pilotnistblöcken“
  • 11:50 min: Bestimmung der unterschiedlichen Wildbienenarten im Nistblock
  • 13:09 min: Schritte & Herausforderungen zur Umsetzung der Mauerbienen-Aktion
  • 17:17 min: Das Bildungskonzept der „objektbasierten Bildung“
  • 18:04 min: Marketing, Produktion, Finanzierungsmodell und Zeitplanung
  • 21:09 min: Pilotergebniss aus einem Nistblock des Selbstversuchs (2020)
  • 21:51 min: Projektbilder der Mauerbienen-Aktion mit Erklärungen
  • 24:03 min: Das Lernprojekt – die MBA als Bildungsprojekt
  • 26:09 min: Verteilung der Nistblöcke im Corona-Lockdown
  • 27:42 min: Erste Fotos und Kurzvideo zu den Nistblöcken der Aktion
  • 29:09 min: Warum diese Nistblöcke als Bildungsprojekt so lehrreich sind (Video-Beispiele + Fotos) 
  • 35:37 min: Fragen & Antworten
  • 36:09 min: Wenn man die Nistbrettchen selber macht – gibt es dazu spezielle Geräte?
  • 37:41 min: Womit reinigt man die Brettchen und Nistkanäle?
  • 38:42 min: Als welchem Holz sind die Brettchen und warum muss ich sie sauber machen?
  • 40:27 min: Wie werden die Kokons im Frühjahr wieder ausgebracht?
  • 41:43 min: Werden die Nistblöcke auch natürlich besiedelt (ohne Starter-Kokons)?
  • 45:08 min: Welches Holz nimmt man am besten für die Nistbrettchen?
  • 46:12 min: Wenn man die Kokons wäscht, saugen sie sich dann nicht voll?
  • 47:33 min: Ist eine Schlupfkammer für die Kokons auf den Nistbrettchen als Teil des Nistblocks sinnvoll?
  • 50:27 min: Wie lange dauert es, bis die Bienen aus den verdeckelten Gängen rauskommen?
  • 51:16 min: Was ist der richtige Reinigungszeitpunkt, bzw. wann kann in „normalen“ Insektenhotels das Material getauscht werden?
  • 52:38 min: Hinweise zur Ausbringung der Mauerbienen-Kokons (rechtliche Unsicherheit – Stichwort „Naturschutzbehörde“)
  • 56:33 min: Verabschiedung

Videos und Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk

Die Bienenentwicklung unter der Lupe: Videos und Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk

mit Dr. Paul Siefert (Institut für Bienenkunde, Polytechnische Gesellschaft Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Biowissenschaften)

Er hat in den letzten Jahren eine Videobeobachtungsmethode entwickelt, um damit das Verhalten von Arbeiterinnen und Brut zu erforschen. Seine hochauflösenden Videos der Bienenentwicklung in der Zelle sollte jeder gesehen haben, der sich mich Bienen befasst. Dies ist die Aufzeichnung einer tollen Live-Session des Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC) zur Verhaltensanalyse im Bienenvolk, mit vielen beeindruckenden Kurzvideos aus den Zellen eines Bienenvolkes, sowie interessanten und nützlichen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein Thema sowohl für Anfängerinnen als auch für langjährige Imker. Es ist einfach hochinteressant den Bienen bei der Arbeit zusehen zu können. (Dauer: 68:02 min):

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung
  • 0:19 min : Einführung und Erklärung der Videobeobachtungsmethode
  • 6:40 min : Möglichkeit der Makroaufnahmen aus den Zellen
  • 8:14 min : Wie erfolgt der Nestbau im Honigbienen-Volk? (Zellaufbau mit Wachs)
  • 12:56 min: Thermoregulation zur Brutpflege im Bienen-Volk
  • 18:06 min: Inspektionen der Brutzellen als Teil der Brutpflege
  • 19:35 min: Füttern der Larven
  • 23:36 min: Mund-zu-Mund Fütterung
  • 25:55 min: Verdeckelung der Brutzellen
  • 28:27 min: Hygieneverhalten – Kanibalismus der Honigbiene
  • 30:52 min: Varroa-Milbe ausräumen
  • 34:00 min: eigene und gegenseitige Pflege – Grooming
  • 36:20 min: Hygiene-Verhalten „Rocking Movement“ (Waschbrettverhalten)
  • 37:28 min: Ernährung – Einlagerung des Nektars in die Zellen
  • 39:33 min: Einlagerung des Pollens
  • 43:40 min: Entwicklung der Honigbienen – Eiablage
  • 44:15 min: Schlüpfen der Larfe
  • 45:18 min: Spinnen des Kokons
  • 47:21 min: Hinweis auf den Scientific Report zum Einfluss der Neonicotinoide auf die Larvenentwicklung
  • 48:10 min: Entwicklungsvideo der Honigbiene (Achtung: nur hier zum Ansehen, nicht Vervielfältigen!)

  • 51:34 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 51:51 min: Inwieweit unterscheidet sich der Versuchsaufbau von Martin Lindauer und welchen Einfluss könnte das Licht bei Martin Lindauer gehabt haben?
  • 55:54 min: Gibt es Erkenntnisse aus den Aufnahmen, was man bei Lindauer revidieren müsste?
  • 57:57 min: Können beim Auffressen der Varroa-Milben auf diesem Weg Viren übertragen werden?
  • 59:08 min: Werden die Fermentationsstoffe beim Pollenstampfen durch die Bienen mit der Flüssigkeit zugegeben, oder sind die bereits im Pollen drin?
  • 1:00:14 min: Habt Ihr diese Untersuchungen auch mal mit einer Königinnenzelle machen können?
  • 1:00:42 min: Welche Forschungen sind als nächstes geplant?
  • 1:02:43 min: Haben die Saltos, die die Puppe macht, nur die Funktion, dass sie sich einspinnt?
  • 1:03:41 min: Was waren die überraschendsten Dinge, die bei den Video-Aufnahmen für Dich herausgekommen sind?
  • 1:05:44 min: Welche Dinge sind aufgrund der Glasscheibe (des Settings) nicht oder nur schwer beobachtbar?

Praxisbeitrag: Wie ich imkere und warum ich es so tue

„Wie ich imkere und warum ich es so tue“
-Ein Bienenjahr mit Dr. Hardt-

In dieser Live Session stellt Michael Hardt als langjähriger Imker vor, wie er selbst imkert und erklärt, warum er es so tut und beantwortet Eure Fragen. Gerade als Jungimker und Anfänger ist eine der entscheidenden Fragen, wie möchte man imkern (Betriebsweise). Erfahrenen Imkern „über die Schulter“ zu sehen und an deren Erfahrungsweg und Überlegungen teilzuhaben, ist eine Entscheidungshilfe, den eigenen Weg zu finden, oder zu verbessern auch wenn man nicht alles 1:1 nachmacht. Auch gibt es Antworten auf viele Fragen, so dass auch der direkte Zugriff über den Index sinnvoll sein kann. Neben Grundlagen gibt es auch interessante Tipps für fortgeschrittenere Imkerinnen, z.B. zum Schwarmfang oder zur Lagerung von Honig in vakuumverschweißten Beuteln.(Dauer:  75:32 min)

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung
  • 0:47 min : Einführung – Dr. Hardt
  • 1:46 min : Wie habe ich mit imkern angefangen + Zargenbau
  • 3:38 min : Rähmchenbau + Mittelwände einlöten
  • 8:57 min : Weiteres Werkzeug (Smoker, Besen, Reinigung)
  • 9:58 min : Winterzeit & Winterruhe
  • 16:21 min: Frühjahrsbeginn + Futterkranzprobe
  • 20:56 min: Frevel / Vandalismus
  • 21:27 min: Umlogieren DNM in Dadant
  • 23:10 min: Aufsetzen der Honigräume / Beispeil: Buckelbrütiges Volk
  • 24:48 min: erster Schwarm im April + erstes Schwarmfang-Beispiel
  • 26:00 min: Wanderung – Hinweise
  • 26:55 min: Schwarmfang
  • 28:34 min: Nachschaffungszellen – nach erfolgloser Umweiselung
  • 29:27 min: Baurahmen + reifer Honig + Wabenkunst
  • 31:19 min: Blühflächenbeispiel
  • 31:42 min: Honigernte + Schleudern + Wassergehalt/Refraktometer + Rühren
  • 36:19 min: Ablegerbildung (Kunstschwärme), Varroabehandlung, Honiglagerung
  • 40:27 min: Räuberei, Schwarmfang im September (Varroa Notschwarm), Varroa (2.)
  • 41:59 min: Honigvermarktung
  • 42:50 min: Königinnenzucht
  • 45:00 min: kreativer Schwarmfang in schwierigen Situationen
  • 46:16 min: Waldtracht, Oxalsäurebehandlung, Varroakontrolle, Wachsmotten, Fortbildung, Jugendarbeit 
  • 47:54 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 48:03 min: Lässt Du im Winter die „Windel“ in der Beute?
  • 48:31 min: Müssen die Rähmchen nach dem Einschmelzen gereinigt werden?
  • 49:50 min: Reicht statt einer Mittelwand nicht auch nur ein Anfangsstreifen?
  • 51:08 min: Bienen-Volk war im Frühjahr weg, trotz ausreichend Futter und ohne Totenfall. Was kann die Ursache gewesen sein?
  • 53:00 min: Macht es Sinn, im Winter bei schwachen Völkern hinter dem Trennschied zusätzlich zu isolieren?
  • 55:08 min: Kann ich mit natürlichen Materialien in stärkerer Dicke dämmen und gehen die Bienen dann auch dahinter um Futter zu holen?
  • 56:21 min: Sind Wachsmotten auch schon ein Problem in der Beute, wenn die Bienen drin sind oder erst beim Aufbewahren älterer Rähmchen?
  • 57:15 min: Was ist buckelbrütig?
  • 57:48 min: Wie sollte die Trachtsituation sein, dass die Bienen genug Futter eintragen?
  • 59:47 min: Warum soll man Drohnenrahmen den Vögeln nicht zum auspicken geben?
  • 1:01:11 h: Wie bekommt man die Bienen in den Honigraum?
  • 1:02:53 h: Kann man mit standfremden Honig impfen?
  • 1:03:40 h: Windel und Deckel verschimmelt – Was könnte der Grund sein?
  • 1:04:52 h: Welches Produkt ist es bei den Honigbeuteln?
  • 1:06:15 h: Können Sie Züchter empfehlen, die begattete Königinnen verkaufen?
  • 1:09:35 h: Wie hole ich die alten Waben aus den Rähmchen, das wenig kaputt geht?
  • 1:10:45 h: Wie mache ich selber Mittelwände?
  • 1:13:34 h: Warum impft man Honig mit Honig? Was bringt das?
  • 1:15:15 h: Verabschiedung

Varroa-Toleranz-Zucht (SMR / VSH – Zucht)

Information & Einführung zum Varroa-Toleranz-Zuchtprojekt  – (SMR / VSH – Zucht)

mit Dietmar Uhlemann, 2. Vorsitzender Landesverband Sächsischer Buckfastimker e.V., Bienenzüchter, Projektverantwortlicher „Varroarestistente Biene Sachsen“  stellt hier die SMR /VSH – Zucht am konkreten Beispiel und mit konkreten Ergebnissen vor.

In der biMOOC Live Session erfahren wir Wissenswertes zur Varroa-Toleranz-Zucht, mit dem Ziel, dass sich zukünftige Bienenvölker selbst (ohne Medikamente) der Varroa-Milbe erwehren können. Die „Toleranzzucht“ ist ein spannendes Thema im Kampf gegen die Varroa und nebenbei erfahrt ihr viel Wissenswertes zur Bienenzucht (Königinnenzucht), natürlich auch zur Varroa-Milbe und zu Bienenvölkern, die sich der Varroa selbst (ohne Medikamente) erwehren können. (Dauer: 64:20 min)

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung
  • 0:46 min : Einführung – SMR / VSH Toleranzzucht
  • 2:16 min : Das Verbundprojekt SMR – Selektion
  • 4:05 min : Das Bienenvolk und sein genetisches Eigenschaftspotential
  • 8:05 min : Genetik der Honigbiene bezüglich VSH – Eigenschaften
  • 9:44 min : Weltweite Verteilung „Varroa überlebender Bienen“
  • 12:19 min: Was ist SMR und was ist VSH?
  • 12:58 min: Was gehört alles zum SMR (Surpressed mite reproduction)?
  • 16:11 min: Varroa durch Zucht dezimieren – Welche Völker kommen in Frage?
  • 18:22 min: SMR /VSH – 2021
  • 19:46 min: Zahlen, Beispiele, Übersicht – Ergebnisse
  • 22:05 min: Strategie bei der Selektion auf SMR / VSH
  • 24:35 min: SMR Team, Drohnenauswahl und instrumentelle Besamung
  • 26:16 min: Projekt SMR-Selektion
  • 27:14 min: Nach SMR/VSH Eigenschaften Ausschau halten und neue Zucht-Linien
  • 29:32 min: Varroadezimierung durch öffnen verdeckelter Brutzellen
  • 31:10 min: Auszählen der Varroa-Milben
  • 33:53 min: Brutauswertung 2019/2020
  • 34:58 min: Beispiel Protokoll und „Happy family“ der Varroa
  • 38:45 min: Wer kann wie am Projekt mitmachen?
  • 40:33 min: Carnica VSH-Zucht
  • 40:55 min: Ziel: Überleben der Bienenvölker ohne medikamentöse Varroabehandlung
  • 41:56 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 42:02 min: Geben die Drohnen einer Königin mit SMR Eigenschaften diese weiter?
  • 43:31 min: Ist Königinnenzucht zu schwer und was sind die drei „big points“ die jeder für varroaresistente Völker beitragen kann?
  • 46:28 min: Wann ist der ideale Zeitpunkt einem Imker zu sagen: „Du ich brauche zwei Königinnen von Dir“?
  • 48:57 min: Wie kann man erkennen, ob eine Zelle noch nicht verdeckelt wurde, oder entdeckelt ist?
  • 50:01 min: Woran erkenne ich, dass eine Zelle wiederverdeckelt ist?
  • 50:58 min: Kann man die Varroabehandlung weglassen, wenn die Bienen selbst Zellen entdeckelt haben?
  • 53:57 min: Kann man mit der Puderzucker-Methode auch schon vor Abschluss der Honigernte beginnen?
  • 57:18 min: Machen Sie dann vor der Honigernte eine Varroa Behandlung?
  • 57:50 min: Was sollte ich bei der Neuanschaffung eines Volkes beachten?
  • 1:01:16 min: Gibt es das VSH-Zuchtmaterial kostenlos?
  • 1:02:11 min: Du hattest von einem Drohnenvolk auf der Belegstelle gesprochen. War es wirklich nur ein Volk?
  • 1:02:59 min: Kann man auch aus einer anderen Region am VSH Projekt teilnehmen? Wie findet man den richtigen Kontakt?
  • 1:04:06 min: Verabschiedung

Vortrag und Fragerunde rund um den angepassten Brutraum

Rund um den angepassten Brutraum

Jürgen Binder von der Armbruster Imkerschule hält hier einen Vortrag zum angepassten Brutraum, beantwortet zahlreiche Fragen und geht am Ende kurz auf das Thema „Bienenpolitik“ ein.

Das Video ist eine Aufzeichnung des zweiten Teils der online Frühjahrsversammlung des Landesverbandes Sächsischer Buckfastimker e.V , gemeinsam mit dem Imkerverein Dresden e.V. und dem biMOOC.

Für alle, die im angepassten Brutraum imkern, oder darüber nachdenken, es zukünftig zu tun, ist es lohnenswert, da einige interessante Themen und Beispiele diskutiert werden. Da das Video recht lang ist, lohnt es sich auch, den Index (unter dem Video) zu nutzen (Dauer: 89:23 min):

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung (Tino Lorz)
  • 0:32 min : Begrüßung und „Hans Beer Gedächtnis-Nadel“(Jürgen Binder)
  • 4:11 min : ungeteilter und angepasster Brutraum – Geschichte
  • 8:36 min : Bedeutung von Wärme fürs Bienenvolk
  • 12:05 min: Wildbaubeispiele unter dem Aspekt – Wärme und Platz
  • 16:26 min: Warum „schieden“ (einengen) und wann?
  • 20:36 min: Wie „schieden“ + Varroa Hinweise
  • 27:23 min: Frühjahr + wieviel und wann Brutraum erweitern
  • 30:46 min: Drohnenwaben – Diskussion
  • 32:33 min: Schieden, Boden zu und Brutraum eng führen
  • 39:39 min: Einige Beispiele in Bildern
  • 47:00 min: Winter = Bienenmasse, Sommer = Brutmasse

  • 48:31 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 48:42 min: Gibt es eine ökologische Thermoschied Variante?
  • 49:16 min: Gibt es Entwicklungen, um weniger kalte Luft über die Fluglöcher ins Volk zu bekommen? Kommt nicht durch das enge Schieden zu oft im Frühjahr Störung in das Volk?
  • 55:19 min: Ergänzung zum Thermoschied aus natürlichen Materialien
  • 56:01 min: Schneidest Du keine Drohnenwaben raus oder gibst Du gar keinen Baurahmen?
  • 57:22 min: Fördert man mit dem Einengen nicht die Schwarmlust?
  • 1:00:54 h: Welches Buch war das am Anfang?
  • 1:02:24 h: Wo bekommt man die Futterwaben her, wenn man so einengt?
  • 1:04:00 h: Fachgespräch (fachsimpeln) zum korrekten Schieden am konkreten Beispiel (Jürgen Binder und Rolf Schülbe)
  • 1:12:43 h: Bild eines Wärmeschieds aus natürlichen Materialien
  • 1:13:11 h: Wann und wie behandelst du Varroa? (Fragen an Rolf)
  • 1:15:38 h: Wann und wie behandelst du Varroa? (Jürgen)
  • 1:20:52 h: Wie findest Du mit der Methode Deine Zuchtmütter?
  • 1:23:51 h: Einige Sätze zur Bienenpolitik + Spendenaufruf
  • 1:29:03 h: Verabschiedung

Benutzung des Wärmeschiedes im angepassten Brutraum (Erfahrungsbeitrag)

„Benutzung des Wärmeschiedes im angepassten Brutraum“

mit  Rolf Schülbe (Landesverband Sächsischer Buckfastimker und seit mehr als 50 Jahren Imker)

Über das eigentliche Thema des Wärmeschied-Einsatzes in der Betriebsweise „angepasster Brutraum“ hinaus, ist dieser Vortrag voll mit Wissen eines sehr erfahrenen Imkers. Wer aus solchen langjährigen Erfahrungen lernen möchte um das ein oder andere an den eigenen Bienen auszuprobieren, sollte sich dieses Video ansehen. Es sind auch viele Erfahrungen enthalten,  die auch außerhalb der Betriebsweise „angepasster Brutraum“ interessant sind.  Aus dem Index (unter dem Video) ist ganz gut zu erkennen, welche weiteren Themen angesprochen werden. (Dauer: 67:56 min):

Index zum Video:

  • 0:14 min : Vorstellung Rolf Schülbe, Imker seit 1968
  • 1:55 min : Einführung zum Thema: Einengen der Völker mit Wärmeschied
  • 2:13 min : Bedeutung starker Völker beim Einwintern und Erklärung angepasster Brutraum
  • 5:11 min : Grundlagen – Wärmeschied
  • 7:53 min : Einengung mit Wärmeschieden am Beispiel eines Volkes (mit ergänzenden Erklärungen zu Belegstellen und Begattungseinheiten)
  • 11:33 min: Begründung der Einengung mit Wärmeschied bei angepasstem Brutraum
  • 17:16 min: Wärme und angepasster Brutraum für starke Völker im Frühjahr
  • 21:19 min: Bedeutung der Königin (Hinweise zur Königinnen-Nachzucht)
  • 22:40 min: Beispiel aus der VSH-Zucht (Varroa Sensible Hygiene) mit Zwischenfrage und Meinung zu „schönen Bienen“
  • 25:20 min: Wärmekammer und Futterwaben außerhalb dieses Bereiches
  • 26:12 min: Zwischenfrage: Wie stellt man sicher, dass die Bienen so nicht vom Futter abreißen?
  • 28:42 min: Erklärungen zu Mini-Plus Magazinen als Begattungsvölker für Belegstellen und Königinnenzucht.
  • 32:18 min: Hinweise und Tipps zur „Kunstschwarmbildung“ bei der Honigernte
  • 37:10 min: Wärmeschied mit natürlichen Materialien
  • 37:31 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 37:43 min: Muss das Flugloch verschlossen sein? + Hinweise zur Fütterung
  • 38:14 min: Hinweise zur Fütterung
  • 40:24 min: Diskussion zum „Angepassten Brutraums“ und Schwarmverhinderung
  • 45:07 min: Wie entscheidest Du, wie Du genau einengst?
  • 46:58 min: Überlegungen zur Bienenrasse
  • 47:54 min: Ist es sinnvoller die Böden im Winter offen oder zu zu lassen?
  • 51:49 min: Ab wann kann ein Honigraum geschleudert werden?
  • 58:25 min: Geht eine halbe Zarge als Ersatz für ein Absperrgitter?
  • 59:44 min: Wann werden die Wärmeschiede gesetzt und wann werden sie gezogen? (mit zusätzlichen Ausführungen zu Pollenwaben)
  • 1:02:30 min: Wie wird mit dem Baurahmen (Drohnenrahmen) verfahren?

biMOOC für Volkshochschulen

Vorschläge, wie Volkshochschulen den Bienen und Imkerei MOOC 2021 (biMOOC) in ihr Online-Programm einbinden könnten

Aufgrund mehrere Anfragen von verschiedenen VHS fasse ich hier die bisher angedachten Varianten zusammen, wie der biMOOC kurzfristig in 2021 in das Programm eingebunden werden kann und einen Ausblick, wie es im kommenden Jahr entwickelt werden könnte:

Vorab: Die Teilnahme am biMOOC (https://www.oncampus.de/bimooc ) ist für alle Teilnehmer und alle Module kostenlos. Dem biMOOC liegt ein „Blended Learning“ bzw. „flipped classroom“ Konzept zugrunde („Theorie online“ – „Praxis, persönlicher Austausch und lokales Netzwerk lokal vor Ort“). Deshalb ist eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnern (z.B. Volkshochschulen und Imkervereinen) gewünscht, so unbürokratisch, wie möglich.

Hier noch einmal der Link zur „Einladung“, wie sie unser Imkerverein in Chemnitz nutzt. (z.B. für Texte und Bilder)

Durch Corona-Einschränkungen sind Präsenztreffen natürlich derzeit nicht möglich. Aber das könnte sich bis zum Ende des biMOOC (Anfang August) auch noch ändern.

Konkrete Ideen zur Integration ins VHS-Programm (einfachste Varianten zuerst):

  1. Empfehlung der biMOOC-Teilnahme auf der eigenen VHS-Website. Die Teilnehmer melden sich direkt beim biMOOC an. Vorteil: geht am einfachsten und hat keinen Folgeaufwand, Nachteil: die VHS bekommt keinen „Teilnehmer-Kontakt“, weiß also nicht, wer über sie am biMOOC teilnimmt. Die VHS erhält keine Kusrgebühren oder „abrechenbare Teilnehmer“.
  2. Die VHS bietet einen „biMOOC-Begleitkurs“ (Name frei wählbar) an. Das kann z.B. ein einmaliges oder mehrmaliges persönliches Treffen dieser „Bienen und Imkerei Interessierten“ in einem Raum der VHS während der biMOOC-Zeit sein, sobald das wieder möglich ist. Bei diesem Treffen können sich die Teilnehmer zu ihrem „Bienen-Interesse“ austauschen und persönlich vernetzen. Vielleicht ist auch ein „Treffen-Moderator“ oder eine „Bienen-Expertin“ aus dem lokalen Imker-Verein oder dem „Lebensmittel- und Veterinäramt“ (Amtstierarzt-Bereich) dabei. Die Teilnehmer melden sich bei der VHS „wie üblich“ an und parallel auch selbständig für den „biMOOC“ (für ein Anlegen von Teilnehmern nach einer Liste der VHS gibt es beim „oncampus“, der technischen Plattform des biMOOC, weder Prozess noch geeignete Datenschutz-Einwilligungserklärungen). Die VHS kann selbst entscheiden, ob sie diesen „Begleitkurs“ kostenfrei oder kostenpflichtig anbietet.  Vorteil: geht einfach und die VHS hat ihre eigenen, abrechenbaren und erreichbaren Teilnehmer, es ist sehr wenig Organisationsaufwand seitens der VHS erforderlich. Der biMOOC findet auf jeden Fall, auch bei kleiner Teilnehmerzahl zu diesem Kurs statt. Nachteil:  Keine Praxis an Bienen, Evtl. keine fachliche kompetente Betreuung vor Ort im VHS-Raum.
  3. Die VHS bietet einfaches „blended learning“, z.B. in Kooperation mit einem lokalen Imkerverein an. Es werden mehrere begleitende Präsenztermine zum biMOOC (Online-Theorie) in Räumen der VHS (z.B. ab Anfang April) angeboten, die ein „erfahrener Imker“ begleitet (Fragen beantwortet, Themen diskutiert, Hinweise gibt – also fachlich kompetenter persönlicher Erfahrungsaustausch). Vorteil: fachlich kompetente Leitung, Begleitung und Input für die Präsenztreffen bei gleichzeitig recht einfacher Organisation und Vorbereitung – auch durch die erfahrene Imkerin. Nachteil: Es ist eine Abstimmung mit dem Imkerverein erforderlich und es muss sich dort jemand als Kursleiter finden.  Keine Praxis an Bienen. Ist vielleicht für dieses Jahr zu kurzfristig.
  4. Die VHS bietet ein echtes „blended learning“ zusammen mit dem lokalen Imkerverein an.  Es gibt also auch Kurstermine am Bienenstand, an denen die Teilnehmer unter Anleitung einer erfahrenen Imkerin notwendige Tätigkeiten des Bienenjahres ansehen und ggf. selbst probieren können. Das kann auch nur ein „Schnupper und Zuschau-Termin“ sein. Vorteil: Hier werden „Theorie – Online“ und „Praxis – vor Ort“ so wie beim „flipped classroom“ gedacht umgesetzt. Die Arbeitsteilung wäre „Theorie – biMOOC“, „Organisation – VHS“, „Praxis – Experte aus lokalem Imkerverein“ , Nachteil: Das erfordert mehr Organisationsaufwand seitens der VHS und seitens des Imkervereins/Experten. Klappt kurzfristig wahrscheinlich nicht mehr.
  5. Die VHS bietet die „Jungimker-Ausbildung“ in Abstimmung mit dem lokalen Imkerverein und dem jeweiligen Imker-Landesverband nach dem „flipped classroom“ Konzept an: „Theorie Online – biMOOC + Ergänzungen des Landesverbandes“, „Praxis- lokale Experten vor Ort in Abstimmung mit dem Landesverband“, „Prüfung  in der VHS“, „Teilnahme-Zertifikat vom Landesverband“. Vorteil: Imker-Landesverband kann Organisation der darin kompetenteren VHS überlassen und die biMOOC Inhalte mit nutzen. Die Praxis kann auf mehr Imker des Bundeslandes verteilt werden. Nachteil: hier ist der meiste organisatorische Aufwand, wahrscheinlich einige Überzeugungsarbeit und evtl. Ablehnung seitens des Landesverbandes, der diese Schulungen bisher meist selbst organisiert, zu erwarten.

sonstige Angebotsmöglichkeiten:

  • das zweite Modul des biMOOC behandelt konzentriert nachhaltige „Blühflächen“ und „Wildbienen“ Themen. Darüber lässt sich auch nach Abstufung ein „Blühflächen“ und/oder ein „Wildbienen – Thema“ seitens der VHS , ggf. auch zusammen mit einer lokalen Naturschutzorganisation oder lokalem Naturschutzzentrum anbieten (BUND, NABU oder regionales Naturschutzzentrum der Stadt/Gemeinde)
  • Es könnte, z.B. mit dem Schulamt, lokalen Schulen und dem lokalen Imkerverein eine „Imker-AG“ (GTA, Schulprojekt o.ä.) organisiert und durchgeführt werden, die „online Theorie“ und „Praxis vor Ort“ (bei Imkerin, Schulbienenstand oder Schau- und Lehrbienenstand der Gemeinde) schülergerecht so organisiert, dass es nicht jede Schule einzeln planen und selbst organisieren muss.

Beispieltext für „Variante 1“ (Vorschlag) – Empfehlung der biMOOC-Teilnahme auf der eigenen VHS-Website

Titel: Bienen und Imkerei – Online Kurs (biMOOC)

Leitung: Dirk Liesch

Termin: 22.2.2021 – 8.8.2021 (jeweils 14tägige Einheiten, mit jeweils ca. 3-4h Zeitbedarf in eigener Zeiteinteilung)

Ort: Online-Kurs (kostenfrei)

Text:

Begleitend zum „Bienenjahr“ findet dieser kostenfreie Onlinekurs zu Themen rund um Bienen und Imkerei statt. Es beginnt mit den „Grundlagen des imkerlichen Wissens“, der Begeisterung für Bienen und die Frage „Ist die Honigbienen-Haltung etwas für mich?“(Modul 1). Das zweite Modul enthält konzentriert Blühflächen-, Wildbienen- und Trachtkalender-Themen. Es ist damit auch für Teilnehmer sehr interessant, welche sich für Natur- und Insektenschutz, sowie Blühflächen interessieren, aber nicht selbst Honigbienen halten möchten. Es ist auch möglich, nur an diesem zweiten Modul teilzunehmen. Modul 3-5 beschäftigen sich mit typischen Themen, der Bienenhaltung, in etwa in dem Zeitraum, in dem sie an den Völkern relevant werden.
Den genauen Inhalts- und Zeitplan des „Bienen und Imkerei MOOC“ (biMOOC) finden Sie hier: https://bienen.open-academy.com/zeitplan-des-bimooc-2021/
Hier geht es zur Anmeldung für den biMOOC: https://www.oncampus.de/bimooc

In eigener Sache:

Bisher (Februar 2021) ist der biMOOC fast vollständig ehrenamtlich ohne finanzielle Unterstützung entstanden. Falls sich für einzelne Angebote für die jeweilige Volkshochschule eine Möglichkeit ergibt, die Kurskomponente der „Theorie-Vermittlung“ über den biMOOC in irgendeiner Form zu vergüten (z.B. 5 Euro pro Kursteilnehmer der VHS am jeweiligen Angebot), wäre das toll. Bitte dazu direkt Kontakt aufnehmen (Vertrag und Rechnungsstellung ist möglich). Eine Pflicht ist das nicht. Die VHS können den biMOOC auch komplett kostenfrei in ihre Angebote integrieren, auch wenn das eigene Angebot kostenpflichtig ist.

Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

Zeitplan des biMOOC 2021

Inhalts- und Zeitplanung des Bienen und Imkerei MOOC 2021

Der biMOOC gliedert sich in folgende 5 Hauptmodule:

  • Modul 1 (Einheiten 1-2): Motivation und Grundlagen / Theorie imkerliches Wissen (Februar / März)
  • Modul 2 (Einheiten 3-4): Frühjahrsentwicklung, Bienenweide-Pfanzen/Trachtkalender/Blühflächen, Wildbienen-Themen, Waben/Wachs-Erneuerung, Winterverluste (März / April)
  • Modul 3 (Einheiten 5-7): Völkerentwicklung, Ablegerbildung, Honiglehrgang, Schwärme (April/Mai)
  • Modul 4 (Einheiten 8-9): Königinnen-Zucht, Bienen –Gesundheit, Bienen/Imker-Latein (Juni)
  • Modul 5 (Einheiten 10-12): Varroa-Behandlung, Einfütterung, Räuberei-Verhinderung, Wintervorbereitung, Honigvermarktung, Bienenjahr-Rückblick (Lessons Learned), Zukunftsplanung (Juli-August)
Modul 1: Grundlagen / Theorie imkerliches Wissen

Ziel des ersten Moduls ist es, sich bewusst zu machen, warum Bienen einen selbst so begeistern und warum wir uns so intensiv mit ihnen beschäftigen möchten. Außerdem ist es Ziel, hier das theoretische Fundament zu Bienen und zur Imkerei zu legen und ein Verständnis der wesentlichen Grundlagen zu entwickeln.

    Modul 2: Frühjahrsentwicklung, Bienenweide-Themen, Wachs, Winterverluste

    Ziel des zweiten Moduls ist es, relativ umfassend das Wissen zu Blühflächen, Trachtkalendern und nachhaltigen Bienen-und Insektenschutzkonzepten in Stadt und Land zu entwickeln. Außerdem ist es Ziel, die Entwicklung am Bienenvolk im Frühjahr kennenzulernen und zu verstehen, sowie die entsprechenden Aufgaben/Tätigkeiten an den Völkern so zu verstehen, dass Ihr entscheiden könnt, was Ihr unter den verschiedenen Varianten für Euch geeignet findet, deshalb auswählt und nachmacht.

    • Einheit 2-1 (22.3.-4.4.): Blühflächen-Einführung, Wildbienen-Einführung, Frühjahrsdurchsicht+Frühjahrsentwicklung, Wachserneuerung, Varroa-Grundwissen, Futterkranz-Proben
    • Einheit 2-2 (5.4.-18.4.): nachhaltige Blühflächen-Strategien und Konzepte in Stadt und Land, Trachtkalender, Insektenweidepflanzen, Imkerinnen und Landwirte, Bienen- und Insektenschutz in Städten und Gemeinden, Nistmöglichkeiten und Unterstüzung von Wildbienen

    Modul 3: Völkerentwicklung, Ablegerbildung, Honiglehrgang, Schwärme

    Ziel des dritten Moduls ist das Kennenlernen und Verstehen der starken Volkentwicklung bis zur und während der Schwarmzeit, sowie der Maßnahmen und Möglichkeinen mit dem Schwarmtrieb umzugehen, zur Ablegerbildung und Völkervermehrung, zur Schwarmverhinderung und/oder zum Schwarmfang. Außerdem ist es Ziel, alles notwendige Wissen zur Honiggewinnung und Honigvermarktung inkl. der gesetzlichen Vorgaben, zu erlernen, sowie die typischen Vorgehensweisen zur Honiggewinnung und Honigverarbeitung kennenzulernen, um die eigene Vorgehensweise auszuwählen und nachzumachen.

    Modul 4: Königinnen-Zucht, Bienen –Gesundheit, Bienen/Imker-Latein

    Ziel des vierten Moduls ist es, unterschiedliche Varianten der Königinnen-Nachschaffung und Königinnenzucht kennenzulernen und zu verstehen, um danach seine eigene Nachschaffung von Königinnen (Volksvermehrung) fundiert auszuwählen und entsprechend selbst an den eigenen Völkern umzusetzen/nachzumachen. Sich mit Bienengesundheit und Bienenkrankheiten grundlegend auszukennen und entsprechende Situationen erkennen und richtig handeln zu können sind das zweite wichtige Ziel dieses Moduls, dazwischen etwas aufgelockert vom eher humoristischen Thema zum „Imker-Latein“.

    Modul 5: Varroa-Behandlung, Einfütterung, Räuberei-Verhinderung, Wintervorbereitung, Honigvermarktung, Rückblick+Zukunftsplanung

    Ziel des fünften Moduls ist es, ist es, die „Saison-Ende“ Themen zum Bienenvolk und die daraus resultierenden Handlungen und Maßnahmen der Imkerin kennenzulernen. Das erworbene Wissen ermöglicht es, die für die eigene Bienenhaltung geeigneten Maßnahmen und Tätigkeiten fundiert auszuwählen und entsprechend an den eigenen Völkern ducrhzuführen und nachzumachen, sowie den Erfolg zu überprüfen.

    In eigener Sache:

    Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
    Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

    Auch in den anderen Bildungsmaterialien gibt es noch manchmal Lücken, die 2021 und in den kommenden Jahren kleiner werden sollen.

    biMOOC 2021 beginnt am 22. Februar 2021

    Der  Bienen und Imkerei MOOC 2021 startet ab 22.2.

    Liebe Bienen- und Imkerfreunde,

    der biMOOC 2021 beginnt am 22. Februar 2021. Hier findet ihr die inhaltliche Planung und den konkreten Zeitplan für 2021. Ich freue mich, wenn viele von euch (wieder) mit dabei sind und vielleicht noch andere Imkerinnen und Interessierte „mitbringen“. Ihr dürft die Möglichkeit auch gerne in Euren Vereinen bekannt machen 😉

    Die online „Live-Session“ Termine werden jeweils ca. 1-2 Wochen vor dem jeweiligen Termin eingestellt und über den „Newsletter“ werdet ihr aktiv dazu informiert. Wenn ihr noch Vorschläge habt, oder tolle „Experten“ kennt, deren Themen, Wissen und Können für unsere ganze Community interessant sein könnten, stellt bitte den Kontakt zu mir her oder schlagt das Thema mit dem Experten vor. So können die Live-Sessions für uns alle interessant und nützlich werden, wenn dieses „Gurus“ mitmachen. Wenn Ihr sie kennt, gelingt es Euch vielleicht eher, sie zu interessieren, eine der Sessions zu halten. Es ist kein „Hexenwerk“ und ich begleite die Vorbereitung, beantworte die Fragen und führe auch einen (oder auch mehrere) Technik-Checks im Vorfeld mit allen „Referenten“ durch.

    Apropos „mitmachen“. Diskutiert Eure Fragen und Themen in den jeweiligen Themenforen oder gebt wichtige Tipps und Hinweise weiter. Das macht das Online-Lernen intensiver und besser und hilft auch, die Inhalte des biMOOC kontinuierlich zu verbessern und dabei Eure Themen zu treffen und tolle Informationsquellen einzubeziehen, die ohne Euch „unentdeckt“ geblieben wären.

    Noch etwas: Der biMOOC-Gedanke geht weiterhin davon aus, dass es mittelfristig wenigsten 2-3 „Moderatorinnen“ gibt und nicht nur mich. Deshalb suche ich immer noch 1-2 engagierte Mitmacher/innen. Es gibt viel Arbeit, während der Bienensaison auch zeitlich Stress und (fast) kein Geld. Falls Du für eine solch tolle Nebenbeschäftigung „brennen“ könntest, kontaktiere mich einfach.

    Hiermit möchte ich auch den Teilnehmern aus dem letzten Jahr danken, die „einen Kaffee spendiert“ haben und den „Becker Umweltdiensten“ (finanzieller Unterstützer). Diese sind bisher für das „fast“ verantwortlich und vor allem auch für die Abdeckung der entstehenden Kosten.

    Fall sich jemand von euch auch für Wildbienen interessiert, gibt es hier einen speziellen „Lernpfad“, der für die „Mauerbienen-Aktion“ von „lebenswertes Chemnitz“ entstanden ist und viele Inhalte des biMOOC zu Blühflächen und Wildbienen einbindet.

    https://bienen.open-academy.com/lernpfad-mauerbienen-aktion/

    Bis zum 22.2.2021

    Mit freundlichem Flügelschlag
    Dirk Liesch

    In eigener Sache:

    Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
    Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

    Auch in den anderen Bildungsmaterialien gibt es noch manchmal Lücken, die 2021 und in den kommenden Jahren kleiner werden sollen.