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Rankgitter – Bienenstand für Bienenpatenschaften

Rankgitter – Bienenstand
Vorschlag für Bienenpatenschaften

Das Foto zeigt diesen Bienenstand -Vorschlag  in der Realität. Die Vorlagen und Dokumente (weiter unten) enthalten sowohl eine detaillierte Skizze, Kostendarstellung, Links zu konkreten Produkten/Teilen und Aufbauerfahrungen für die Variante 2 (für bis zu 4 Völker inkl. Ableger in Magazinbeuten, maximal erweiterbar bis 6 Beuten).

Rankgitter Bienenstand für Bienenpatenschaften
Rankgitter Bienenstand für ca. 4 Bienenvölker (Klick aufs Bild => höhere Auflösung)

Dieser Bienenstand aus Holz Rankgittern und einer Gesamtkonstruktion basierend auf Bodeneinschlaghülsen eignet sich insbesondere auch für Stände bei Bienenpaten vor Ort, aus folgenden Gründen:

  • kostengünstig
  • gute Flugloch- bzw. Bienen- Beobachtung
  • optisch ansprechend
  • relativ einfach und schnell errichtbar
  • relativ einfach wieder abbaubar
  • gut für unebenes Gelände geeignet

Es hat sich gezeigt, dass bei einem Abstand der Fluglöcher der Beuten bis zum Rankgitter von ca. 1m oder mehr, die Bienen nicht durch das Rankgitter fliegen, sondern darüber hinweg, so dass durch das Gitter eine optimale Beobachtung der Fluglöcher und des Bienenverhaltens möglich ist.

Vorlagen:

Bienenstand mit Rankgittern - Skizze (3 Varianten)
Bienenstand mit Rankgittern – Skizze (3 Varianten)

Maximal lässt sich der Stand über eine längere Abstellfläche (z.B. 50 cm pro Seite) auch für 6 Völker/Beuten erweitern. Dann kommt man aber z.B. mit einem Rasenmäher nicht mehr einfach in den Zwischenraum zwischen Beuten und Gitter.

Aus den „Aufbauerfahrungen“ in den Dokumenten lässt sich noch einige Zeit sparen. Insbesondere hilft die Verwendung von Einschlaghülsen auch für die Abstellfläche der Beuten,  eine waagerechte und stabile Ablage auch auf unebenem Grund  und/oder Gefälle zu schaffen und das relativ einfach und dauerhaft. Außerdem können die glatten Hülsen einen gewissen Schutz bieten, dass Mäuse nicht oder nur schwerer im Winter an die Beuten kommen.

freiwillige Spendenmöglichkeit:
(Spenden Sie einen „Kaffee“, wenn Ihnen diese Informationen und Dokumente beim Bau Ihres Bienenstandes geholfen und Zeit gespart haben)




Bienen-Patenschaften (in der Praxis)

Bienenpatenschaft – Praxisbeispiel für Imkerinnen und Bienen-Paten (ganzes Volk)

(zum selber Nachmachen, inkl. sinnvoller Vorlagen zur freien Verwendung)

Für eine Bienen-Patenschaften gibt es unterschiedliche Angebote, die entweder für Privatpersonen oder für Unternehmen und Organisationen passen.

Fluglochbild, Bienenpatenschaft

Allen gemeinsam ist, die Haltung von Bienen zu unterstützen, so dass es als Ergebnis mehr gesunde Bienenvölker gibt, als dies ohne diese Patenschaften der Fall wäre.

Einige Angebote, die sich vor allem an Privatpersonen wenden, sind gut in dem Beitrag Bienenpatenschaft“ (imkerpate.de) beschrieben.

In der Initiative lebenswertes Chemnitz„, ist anhand erster Unternehmen als Bienen-Paten das hier detailliert dokumentierte Bienen-Paten Angebot entstanden, welches sowohl für Imker, als auch für:

  • Unternehmen,
  • Organisationen,
  • Stadtverwaltungen
  • Tiergärten / Zoos
  • u.a.

sehr interessant zur Nachahmung ist.

Diese Bienen-Patenschaft ist so komplett dokumentiert und mit Vorlagen (siehe unten) aufbereitet, dass eine einfache Nachahmung durch jeden Imker oder Imkerverein einfach möglich ist.
Ziel ist es, dass ein potentieller Bienenpate und eine Imkerin nur die Adressen und Logos in den Vorlagen austauschen müssen und die Bienenpatenschaft starten kann. Dieses Nachmachen ist erhofft und erwünscht, damit es zukünftig mehr gesunde Bienenvölker in D-A-CH gibt.

Bienen-Patenschaft (Gliederung)

  • Konzept der Bienenpatenschaft
  • Nutzen der Bienenpatenschaft für Bienen-Paten, Bienen+Umwelt und den Imker
  • Ablauf der Bienen-Patenschaft
  • hilfreiche Dokumentvorlagen zur Umsetzung einer solchen Bienen-Patenschaft.

Konzept der Bienenpatenschaft

Eine Bienenpatin unterstützt ein oder mehrere Bienenvölker an ihrem eigenen Standort, z.B. auf dem eigenen Firmengelände (Variante 1) , oder ein Bienenvolk (auch mehrere möglich) am Stand des Imkers (Variante 2). Dazu kauft der Bienenpate vorab den überwiegenden Teil des Honigs „seiner“ Bienenvölker zu einem „Bienenpaten – Preis“, der den zusätzlichen Aufwand für den Imker zumindest teilweise abdeckt. Dafür erhält der Bienenpate eine Urkunde, seinen Honig mit personalisiertem Etikett, die Kennzeichnung „seiner“ Bienenvölker und evtl. die Freude täglich „seinen“ Bienenvölkern auf dem eigenen Gelände zuzusehen und sich selbst und seine Mitarbeiter über Fragen an die Imkerin bei den Pflege- und Kontrollbesuchen weiterzubilden. Den Stand auf dem eigenen Gelände stellt die Bienen-Patin dem Imker zur Verfügung. Alles weitere bringt die Imkerin in die Bienen-Patenschaft ein.

Das Eigentum an den Bienenvölkern, die Pflege der Bienenvölker und auch die Verantwortung und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Bienenhaltung verbleibt beim Imker. Beide Varianten führen dazu, dass die Imkerin mehr Bienenvölker pflegt, als sie es ohne Bienen-Pate tun würde. Die Gesamtzahl der Bienenvölker steigt damit und die Betreuung erfolgt durch ausgebildete Imker, so dass eine gute professionelle Bienenhaltung und eine gute Wissensvermittlung an den Personenkreis (Mitarbeiter, Besucher, Geschäftspartner) beim Bienen-Paten erreicht wird. Es wird eine „Win – Win -Win“ (Bienenpatin – Umwelt/Bienen – Imkerin)  Situation wie folgt geschaffen:

Nutzen für den Bienen-Paten, die Umwelt und die Bienen

Natürlich kann mit diesem Nachhaltigkeitsprojekt ein Beitrag zur „Social Responsibility“ des Unternehmens geleistet werden, welcher über den eigenen Honig und den eigenen Bienenstand noch hinaus geht. Jedoch die größeren Vorteile ergeben sich für den Natur-, Bienen- und Insektenschutz, weil:

  • Die Mitarbeiterinnen, aber auch die Kunden und Besucher der Bienen-Patin, können live die Entwicklung „Ihres“ Bienenvolkes miterleben und damit selbst sehr viel über Bienen und angrenzende Themengebiete lernen. Bei den Bienenvolk-Durchsichten kommen regelmäßig einige Mitarbeiter in die Nähe, stellen Fragen, fotografieren, filmen und entwickeln so ein emotional unterstütztes Wissen zu Bienen. Jede Bienendurchsicht wird so zu einem kleinen „Bildungsimbiss“, nicht nur zu Honigbienen, sondern auch zu Wildbienen, anderen Insekten und Umwelt-Themen, wie z.B. Blühflächen.
  • Über die Blühflächen- und Wildbienen-Themen wird die Grundlage und Motivation für weitere nachhaltige „Insektenpflanzen“ (nicht nur Blühflächen), Überwinterungsplätze und Brutplätze/Behausungen (nicht nur Insektenhotels)  gelegt.
  • Wenn diesem Modell ab 2020 mehr Imkerinnen folgen, entstehen über Deutschland und andere Länder verteilt neue Bienenstände und Bienenvölker. Es werden nicht nur die Pflanzen besser bestäubt, sondern es erfolgt über die „Bildungsimbisse“ auch eine intensive Verbreitung des Wissens und der Sensibilisierung für Bienen und Natur.
  • Das Naturschutzthema wird somit direkt in die Unternehmen und Organisationen der jeweiligen Regionen getragen, belohnt mit dem eigenen süßen Honig der Organisation vom eigenen Stand.
  • Imker und Organisationen/Unternehmen der Region arbeiten gemeinsam Hand in Hand. Es entsteht ein positives Netzwerk zwischen den Menschen der Region über ein Naturschutz-Thema als Ankerpunkt.

Nutzen für den Imker

Die Imkerei ist aufgrund einiger größerer Anschaffungskosten ein relativ teures Hobby, welches erst durch eine höhere Zahl an Völkern „selbsttragend“ wird. Bei einer größeren Anzahl von Völkern wird der Vertrieb und Verkauf des eigenen Honigs aufwendiger, wenn die privaten Kontakte dafür nicht mehr reichen. Bei einer geringen Völkerzahl bringt auch das „Wandern“ mit den Bienen zu anderen Standplätzen oder die Betreuung mehrerer Bienenstände nur mehr Aufwand als Nutzen. Hier setzt der Nutzen der Bienenpatenschaften für den Imker an:

  • Bei einer Bienenpatenschaft ist der größte Teil des Honigs (70% im Beispiel/Vorschlag hier) bereits an die Bienen-Patin verkauft. Es bleibt für den Honig: Schleudern =>Rühren =>Abfüllen =>Etikettieren => Übergeben. Die umständliche Vermarktung und der Einzelverkauf „Glas für Glas“  entfällt für den „Bienenpaten – Honig“.
  • Die Risiken und Chancen für den Honigertrag des Bienenpaten-Volkes“ liegen beim Bienenpaten, da der Gesamtpreis gleich ist, egal ob das Volk 20kg oder 40 kg Honig bringt. Durch die 30% des Honigs, den die Imkerin erhält, ist sie jedoch motiviert, das Volk so zu betreuen, dass der Honigertrag auch hoch liegt. Deshalb muss auch der Standort beim Bienen-Paten aus Sicht des Honig-Ertrags nicht 100% optimal sein.
  • Der Mehraufwand für die Betreuung des Bienenstandes bei der Bienen-Patin ist durch den „Bienenpaten – Preis“ für den Honig zumindest zu einem wesentlichen Teil mit abgedeckt. Der Bienenstand selbst wird durch den Bienen-Paten zur Verfügung gestellt (inkl. der Erstellungskosten nach Abstimmung mit der Imkerin).
  • Die Einnahmen aus den Bienen-Patenschaften sind eindeutig planbar und relativ sicher (wenn die Patin nicht insolvent wird).
  • Man kommt bei den Durchsichten der Bienenvölker bei den Bienenpatinnen mit interessierten Menschen zusammen, die fragen, zusehen und denen man sein Wissen zu Bienen, Natur und Umwelt weitergeben kann,  wodurch immer mehr Menschen für nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz sensibilisiert werden.
  • Es entstehen neue, auch interessante, Kontakte.

Ablauf der Bienen-Patenschaft

Wenn Ihr Euch mit einen Bienen-Paten einig geworden seit, ergibt sich folgender Ablauf, für den es im folgenden Abschnitt die benötigten Dokumentvorlagen gibt, so dass der Anfangsaufwand im ersten Jahr möglichst gering ist:

  1. Bienenpatenschafts-Vereinbahrung schließen. Es ist bei der Vorlagenauswahl zu beachten, ob man durch seine sonstige Berufstätigkeit Mehrwertsteuerpflichtig ist. Dann sollte die Mwst-Variante gewählt werden.
  2. Rechnung/Quittung (erste 50%) : Vorauszahlung der ersten Hälfte vor Aufstellung der Völker.
  3. Bienenpatenschaft – Urkunde an Bienenpaten übergeben. Vorher die Urkunde mit Namen und/oder Logo der Bienenpatin anpassen.
  4. Bienenstand beim Bienenpaten errichten (wenn es eine Partnerschaft mit eigenem Stand des Bienen-Paten ist): Erfolgt durch Bienenpate, ggf. mit Unterstützung des Imkers. Ein konkretes Beispiel eines „Rankgitter Bienenstandes“ ist im verlinkten Beitrag mit entsprechender Dokumentation enthalten.
  5. Völker auf dem Stand des Bienenpaten aufstellen (wenn es eine Partnerschaft mit eigenem Stand der Bienen-Patin ist). Neuen Bienenstand beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse entsprechend anmelden.
  6. Standkennzeichnung o. Volkskennzeichnung: Je nach Patenschaft entweder den Stand beim Bienenpaten kennzeichnen, oder das entsprechende Patenvolk am eigenen Stand. (entsprechende Vorlagenvariante wählen)
  7. Pflege der Völker und Honigernte
  8. ggf. individuelle Etiketten mit Bienenpatin abstimmen und drucken lassen, Konzept geht nur von einem individualisierten Deckel-Sticker aus, den die Patin ggf. auch auf Firmenkorrespondenz nutzen kann.
  9. Honig abfüllen, und gegen Übergabequittung übergeben
  10. Rechnung/Quittung (zweite 50%) mit letzter Honiglieferung
  11. Rückführung der Völker, oder Einfütterung und Varoa-Behandlung auf Bienenpatenstand und Rückführungszeitpunkt nach Vereinbarung

Dokumentvorlagen für die Bienenpatenschaft

Alle hier  frei zur Verfügung gestellten Vorlagen und Dokumente sind (sofern sie rechtliche Relevanz haben)  OHNE Garantie und OHNE Gewährleistung. Sie sind nur auf eigene Verantwortung zu nutzen ;-). Wenn Euch Fehler auffallen oder Ihr mit geänderten Abläufen und Vorlagen bessere Erfahrungen macht, stellt mir Eure Erfahrungen/Verbesserungen bitte zur Verfügung, damit wir sie weitergeben können. (Kontakt: Dirk Liesch)

Alle Vorlagen werden als  änderbare Dokumente (Word, Photoshop etc.) bereitgestellt, damit Ihr einfach die entsprechenden Änderungen für Euch vornehmen können.  Als zweite Datei ist jeweils die nicht (bzw. schwer) änderbare Version des Dokumentes angefügt (PDF, JPG usw.), welches auf jedem Gerät auch ohne die Spezialsoftware zumindest ansehbar ist.

Die „aracube“-Beispiellogos für den „Bienenpaten“ sind vor Nutzung der Vorlagen zu ersetzen (Stand- und Volkskennzeichnung, Urkunde und Etikett für Honigglasdeckel). Ansonsten können die Vorlagen nach Einsetzen Eurer persönlichen Daten und der Eurer Bienenpatin auch unverändert genutzt werden, wenn sie Euch gefallen. Ansonsten ändert, was Ihr möchtet.

Vorlagen zur Bienenpatenschafts-Vereinbahrung zwischen Bienen-Pate und Imker:

Vorlage zur Standkennzeichnung bei der Bienen-Patin:

Vorlage zur Patenvolk-Kennzeichnung bei der Imkerin:

Vorlage zur Bienenpatenschaft – Urkunde:

Vorlagen zu den Etiketten der Honiggläser (für 500g und 250g Gläser, Normalglas), sowie runder Deckel-Sticker:

Vorlage rundes Etikett 4cm für Deckel
Vorlage rundes Etikett 4cm für Deckel (Variante 1)
Vorlage rundes Etikett 4cm für Deckel (Variante 2)
Vorlage Etikett Deckel - Variante 3
Vorlage rundes Etikett 4cm für Deckel (Variante 3)

Vorlage – Quittung zur Honigübergabe

Vorlagen – Rechnung/Quittung (auch für Teilrechnung)

freiwillige Spendenmöglichkeit:
(Spenden Sie einen „Kaffee“, wenn Ihnen diese Informationen, Vorlagen und Dokumente Ihrer eigenen Bienenpatenschaft geholfen und Zeit gespart haben)




Bienen & Imkerei Wissen (Projektinfo)

Freie Bildung mit freien Lernmaterialien (Kursbuch) und kostenfreiem „Bienen und Imkerei MOOC“ (OER)

Präsentation zum Projekt (PDF, ca. 1 MByte)

Das biMOOC -Projekt ist eine freie Aus- und Weiterbildung zu Themen rund um Bienen und Imkerei. Frei bedeutet dabei sowohl die kostenfreie Teilnahme für jede Interessierte am „Bienen und Imkerei MOOC“ (biMOOC, erstmalig parallel zum Bienenjahr 2020), als auch freie Bildungsinhalte (Open Educational Resources – OER, freie Lizenzen CC0 und CC-BY) in Form eines interaktiven, multimedialen „Kursbuches“ mit flexiblen Lernpfaden für unterschiedliche Zielgruppen (z.B. Imker, Landwirte, Schüler, Interessierte). Kurzvideo zum Projekt (3:52 min):

Unterstützen Sie uns! Hier geht es zur Unterstützerinformation.

Die folgenden Qualifizierungsthemen (Curricula) sind derzeit für die Startphase des biMOOC Projektes (2019 / 2020) geplant:

  1. Grundlehrgang für imkerliches Wissen (Junkimkerausbildung)
  2. Bienenjahr-Begleitung für  Bestands-Imker
  3. Bienen – und Imkerei Information für Landwirte und Bauern
  4. Bienen-Lernpfad für Schülerinnen und Interessierte
  5. Imkerei-Lernpfad für Imker-AGs (nur Lernpfad im Kursbuch – nicht im MOOC)
Flipped Classroom Bild
Photo für flipped classroom – Bildung

Beim biMOOC-Projekt handelt es sich um ein sogenanntes „flipped classroom“ – Projekt, aus den drei Säulen:

1. Kursbuch: Internet-Site mit den freien Lernmaterialien und der Umsetzung kompexer Curricula mit ziellgruppengerechten Lernpfaden. Hier finden sind die elektronischen multimedialen Lerninhalte zum Themenkomplex „Bienen“ und „Imkerei“, passend für die entsprechenden Nutzergruppen und aktuelle „Problemlage“. Insbesondere können darüber auch unterschiedliche Lerntypen mit für sie besonders geeigneten Lernmaterialien unterstützt werden.

2.  biMOOC (MOOC- Massive Open Online Course), der eigentliche Bienen+Imker MOOC, welcher jährlich begleitend zum Bienenjahr stattfindet und sowohl Live-Sessions (Webseminar/Video-Konferenz), als auch interaktiven Austausch der Teilnehmer-Community (Online-Foren), Wochenaufgaben, Online-Tests und Badges (Belohnung/Auszeichnung/Erfolgsurkunden/Scheine) beinhaltet. Die ist die der eigentliche Kurs, also z.B. erstmalig als „Junkimkerausbildung 2020“ und „Bienenjahrbegleitung 2020“.

3. Praxisseminare, zum üben, erlernen, gezeigt bekommen und zur lokalen und sozialen Vernetzung der Teilnehmer. Diese werden durch die jeweiligen Landesverbände und lokalen Vereine und Bildungspartner (Imkerei, Landwirtschaft, Umweltorganisationen, Imker-AGs an Schulen, Volkshochschulen etc.) organisiert und durchgeführt. Zu dieser Praxis gehören auch die Imkerpatenschaften.

Der Grundgedanke einer „flipped classroom“ Qualifizierung lässt sich grob zusammenfassen: „Theorie – online, Praxis – Präsenzveranstaltung“.

Manche ordnen dieses Qualifizierungskonzept auch den Modebegriffen Qualifizierung 4.0 / Weiterbildung 4.0 / Lernen 4.0 oder als Teil von „New Work“ zu. Verständlicher ist es, dies als eine effektive moderne Form für „freie Bildung“ mit „freien Lernmaterialien“ zu betrachten.

Auf mehr Details inkl. der Links zu Referenzquellen und Erläuterungsmaterialien wird in der angefügten Präsentation „ac_bienen_imkerei_flipped_classroom_20190307.pdf“Präsentation „ac_bienen_imkerei_flipped_classroom_20190307.pdf“ eingegangen, so dass wir hier auf eine Doppelung verzichten möchten.

Ein weiterer innovativer Aspekt dieses Projektes ist die Umsetzung des „abstract – Modells“ innerhalb des „Kursbuches“ (Säule 1), welches auf die Einbindung der besten vorhandenen freien Lernmaterialien entlang „lerntypspezifischer Lernpfade“ fokussiert, also vor allem vorhandene gute frei Lernmaterialien wiederverwendet und nur in Ausnahmefällen (wo es zum Thema keinen guten freien Lerninhalt gibt) einen neuen OER-Lernbaustein erzeugt.

Dieses Gesamtkonzept aus Kursbuch, MOOC und Präsenzseminaren wurde beim ersten Pilotprojekt zum Fachthema „Wissensmanagement“ ausgezeichnet mit der Nominierung zum OER-Award 2017 in den Kategorien „Hochschule“ und „OER-Geschäftsmodelle“.

Die Realisierung dieses umfangreichen „Bienen und Imkerei“  Projektes soll über ein Partnernetzwerk erfolgen und in der Aufbauphase wahrscheinlich in Sachsen starten (kurze Wege, bestehendes Netzwerk und Kontakte). Angedacht (geplant, Idee, in erstem Kontakt) sind als Partnerinnen:

  • Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Sachsen)
  • Landesverband Sächsischer Imker e.V.
  • Sächsischer Landesbauernverband e.V.
  • „Player“ aus dem Umweltschutz/Naturschutz (z.B. NABU o. BUND)
  • Aracube e.V. (im Rahmen der OER –Initiative)
  • Mooin (MOOC-Plattform des „oncampus“ – Uni Lübeck)
  • Open-Academy
  • ImkerInnen, Imkervereine, Landwirte und Bäuerinnen aus dem deutschsprachigem Gebiet (D-A-CH)
  • Sponsoren (noch zu gewinnen)
  • Medienpartner

Gerne werden weitere Unterstützer und Mitmacherinnen gesucht, die sehr gerne aus dem gesamten deutschsprachigem Gebiet (D-A-CH) stammen können. Bei Interesse nehmen Sie bitte gleich (ehe Sie es vergesssen) Kontakt mit uns auf. Ihr Ansprechpartner für dieses Projekt ist Dirk Liesch.

Der zeitliche Ablauf ist derzeit wie folgt geplant:

  • Aufbau des Kursbuches – 2019 bis Jan. 2020
  • Durchführung des ersten biMOOC (Feb.-Jul. 2020)

Die Einhaltung dieser Planung hängt ganz stark davon ab, ob es den Partnern gelingt, eine ausreichende finanzielle Unterstützung für das Projekt zu gewinnen, da es vom Aufwand, Umfang und Qualitätsanspruch her nicht ausschließlich ehrenamtlich durchzuführen ist.

freie Nutzung unter: Creative Commons – BY

Bienen und Imkerei – Freie Bildungsinhalte (OER)

Alle durch uns (Autoren-Team) erstellten Inhalte und Werke auf dieser Site stellen wir als freie Inhalte (OER – Open Educational Resources) zur Verfügung, lizenziert nach der: Creative Commons Namensnennung 4.0 Lizenz.

CC-BY Logo

Dies gilt auch für alle fachlichen Inhalte von „Mitmachern“ (fachlichen Unterstützern dieses Projektes), die wir direkt in diese Site aufnehmen.

Damit können Sie diese Inhalte und Werke, kopieren, modifizieren, auch kommerziell nutzen und in Ihre eigenen Lernumgebungen übernehmen, solange sie den Urheber nennen.

Bildung ist ein wichtiger Weg zu einer besseren und nachhaltigen Welt. Freie Bildungsinhalte (OER – Open Educational Resources) senken Zugangsbarrieren zu qualitativ hochwertiger Bildung. Außerdem sind wir überzeugt, dass in 10-15 Jahren das überwiegende „Standardwissen“ in hocher Qualität als OER verfügbar sein wird. (siehe auch White-Paper: „Freie Bildungsinhalte – umgesetzt mit dem abstract – Modell“, PDF-Dokumen, 460KB)

Achtung:

Es gibt auch Inhalte auf dieser Site, welche NICHT durch uns (Autorenteam) und unsere „Mitmacher“ erstellt wurden. Für diese gilt auch die CC-BY NICHT!

Dies sind zum Beispiel die Informationen, Logos etc.zu den Unterstützern und Sponsoren dieses Projektes und dieser Site. Diese sind durch die Rechte (Copyrights, Markenrechte etc. ) dieser Unterstützer geschützt.

Gleiches gilt auch, wenn wir in unseren Inhalten und Werken Namen, Produkte, Marken und/oder Warenzeichen Dritter erwähnen. Für diese gelten jeweils die Schutz- und Nutzungsrechte der jeweiligen Eigentümer.

Bei verlinkten bzw. eingebetteten Inhalten anderer Websites gelten die Rechte des jeweiligen Inhalts bzw. Werkes (Youtube etc.).

Wir versuchen bei unseren Verweisen auf externe Quellen (bzw. beim Einbinden solcher Quellen, z.B. Youtube-Videos) möglichst auf freie Inhalte zu verweisen, die jedoch auch abweichende freie Lizenzen haben können (z.B. keine kommerzielle Nutzung oder keine Änderung erlaubt).  Aber auch auf hochwertiges Wissen, welches kostenfrei über das Internet lesbar ist, sonst jedoch restriktivere Nutzungsbedingungen hat (keine OER), verlinken wir (oder betten dieses ein), wenn dies fachlich sinnvoll scheint.

Eine interessante Informationssammlung zum Thema OER / freie Bildungsinhalte stellt die Bundeszentrale für politische Bildung unter „OER – Material für alle“ zur Verfügung.

 

Unterstützer(in) werden

Werden Sie  ab 2019/20 Unterstützer(in) dieses freien  Bildungsangebotes zum Thema Bienen und Imkerei !

Kurzvideo zum biMOOC-Projekt (3:52 min):

Link zur ausführlichen fachlichen Vorstellung dieses freien Bildungsprojektes zu Bienen und Imkerei (biMOOC-Projekt).

Hier erhalten Sie unseren Sponsoren-Flyer zum Download (PDF-Dokument, 0.5 MB). (eher für Organisationen und Firmen)
Hier geht es zu den Informationen für Spenderinnen über unseren Partner aracube e.V. (eher für Privatpersonen).

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns  bitte gleich direkt.

Alle Lerninhalte dieser Site sind frei(CC-BY Lizenz, mehr siehe hier) :

  • kostenfrei nutzbar (auch kommerziell), kopierbar, änderbar
  • optimiert für ganze und teilweise Wiederverwendung
  • importierbar in eigene Lernumgebungen / Lernsysteme
  • optimiert für „flipped/inverted classroom“ und „blended learning“ Nutzung

In 2019 wird dieses freie „Standardwerk“ zum Thema „Bienen & Imkerei“ in der ersten Version aufgebaut und in den Folgejahren vervollständigt.

Ab 2020 findet mit Ihrer Unterstüzung (Link zum biMOOC) erstmalig der „Bienen und Imkerei MOOC“ vom 1. Februar 2020 bis zum 31. Juli 2020 statt (der danach möglichst jährlich stattfinden soll).

Durch Ihre Unterstützung entsteht ein dauerhaftes, interaktives, qualitativ hochwertiges und frei zugängliches Lernmaterial  zum Themenbereich „Bienen und Imkerei“ , welches sich insbesondere an folgende Zielgruppen richtet:

  • Jungimkerinnen: Personen die gerade mit der Bienenhaltung und Imkerei beginnen und die Grundlagen lernen und erfahren müssen/wollen
  • Bestandsimker: Personen die über das gesamte Bienenjahr hinweg, parallel zu den zu erledigenden Aufgaben und Herausforderungen mit Hilfe, Informationen und neuen Anregungen/Entwicklungen begleitet werden (Weiterbildung).
  • Imkerinnen – Arbeitsgemeinschaften an Schulen (auch GTA – Ganztagesangebote): Informationen und Lernmaterialien für Schülerinnen ca. der Klassen 6-12, die an einer Imker AG an ihrer Schule (inkl. Gymnasium teilnehmen)
  • Landwirte / Bäuerinnen: Informationen und Weiterbildungsmaterialien für Bäuerinnen und Landwirte, welche das Thema Bienen und Imkerei in der Schnittstelle zu Landwirtschaft und Obstbau betreffen.
  • Interessierte aus Stadt und Land, inklusive Schüler: mit freien Informationen und Bildungsinhalten rund um das Thema Bienen und Imkerei, was auch einige Naturschutz-Themen (z.B. nachhaltige Blühflächen) einschließt.

Ihr Nutzen als Unterstützerin:

  • Sie zeigen soziale Verantwortung im Bereich Bienen- und Insektenschutz, Naturschutz und Schulbildung.
  • Sie engagieren sich sichtbar und effektiv für Bienen, Umwelt und Imkerei im deutschsprachigen Bereich (D-A-CH)
  • Sie unterstützen (sichtbar) den Erhalt von Bienen, den Insektenschutz und den Naturschutz.
  • Sie fördern die Ausbildung von Junkimkern und die kontinuierliche Weiterbildung von Bestandsimkern und damit den Bestand an Bienenvölkern in D-A-CH  (deutscher Sprachraum).
  • Sie unterstützen sichtbar und effektiv die noch bessere Kommunikation und Abstimmung von Landwirtschaft, Obstanbau und Imkerei.
  • Sie fördern das Wissen zu Bienen und Imkerei in breiten Schichten der Bevölkerung in Stadt und Land, nicht nur für Schüler an unseren Schulen.
  • Ggf. erreichen Sie Ihre Zielgruppe  für Ihre Dienstleistungen und Produkte oder auch „hoheitlichen“ Aufgaben, wenn sie im Bereich Bienen, Imkerei, Landwirtschaft, Obstbau oder Naturschutz tätig sind.

Hier erhalten Sie unseren Sponsoren-Flyer zum Download (PDF-Dokument, 0.5MB).

Als finanzieller Unterstützer (Sponsor) erhalten Sie eine Rechnung mit ausgewiesener aktueller (deutscher) Mehrwertsteuer. Alternativ können Sie auch an unseren Partner den gemeinnützigen Verein „aracube e.V.“ unter dem Stichwort „Bienen MOOC – Spende“ spenden. In beiden Varianten werden die durch Sie bereitgestellten Mittel für dieses biMOOC – Projekt eingesetzt, mit den beiden Bestandteilen: kostenfreier biMOOC und multimediales online Kursbuch (zukünftiges Bienen und Imkerei – Standardwerk) aus freien Lerninhalten/Lernmaterialien (OER – Open Educational Resources).

Natürlich sind wir auch für jede Unterstützung bei der fachlichen Arbeit, der Durchführung des biMOOC, den technischen Systemen und deren Betrieb und im Marketing (Medienpartner) sehr dankbar.  Unter „Mitmacherinnen“ werden diese ehrenamtlich Mitwirkenden mit Ihren Beiträgen genannt. Unterstützen Sie uns, wie es bereits auch in unseren Vorbildprojekt viele Experten und Idealisten getan haben (Link zu den WMOOC-Mitmacherinnen).

Projekt – Unterstützer

Ohne unsere Unterstützer wäre dieses Projekt mit freien Bildungsinhalten und der freien Aus-und Weiterbildung über den biMOOC zum Themenkomplex „Bienen und Imkerei“ nicht möglich.

Ganz vielen Dank

(Wie Sie uns unterstützen können, finden Sie hier.)

Unsere Platin – Partner

 

Unsere Lösungs – Partner

Unsere Medien – Partner

pixabay logo

Unsere Gold+Silber – Partner finden Sie hier.

Spender (die einer Veröffentlichung ihres Namens zugestimmt haben) finden Sie hier.

Und wir danken unseren ehrenamtlichen Mitmachern, deren Namen sie hier finden und denen, die uns unterstützten, aber nicht öffentlich genannt werden möchten.

VIELEN DANK

Platin – Partner

Unsere Platin – Partner

Wir danken, dass sie diese freien Lerninhalte zum Themenkomplex „Bienen und Imkerei“ möglich gemacht haben. Vielen Dank.


Logo aracube e.V.Der aracube e.V. unterstützt innovative freie Softwareprojekte (OSS) und freie Bildungsprojekte (OER) mit Bezug zum elektronischen Lernen (inkl. Schul- und Erwachsenenbildung, Aus- und Fortbildung/Weiterbildung) und intelligentem Umgang mit Wissen (Wissensmanagement). Das Gesamtprojekt aus biMOOC (Massive Open Online Course) und interaktivem „Kursbuch“ mit mehreren flexiblen Lernpfaden (OER, Lizenz: „CC-BY“) halten wir im Gesamtkonzept mit „flipped classroom“ Angeboten, gemeinsam mit Imkerverbänden, Bauernverbänden, Umweltverbänden, Schulen und Volkshochschulen als ein Pilotprojekt für „Bildung 4.0“ auf Basis freier Lernmaterialien (OER).   Mehr zum aracube e.V. unter: https://aracube.de/


Becker Umweltdienste GmbH

Die Becker Umweltdienste GmbH ist 100%ige Tochter der Firmengruppe Jakob Becker GmbH & Co. KG aus der Pfalz.
Das Unternehmen zählt zu den sieben größten Entsorgungsunternehmen Deutschlands und kann als traditionsreiches Familienunternehmen auf eine mehr als 120-jährige Geschichte zurückblicken. Die Becker Umweltdienste GmbH ist als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb schwerpunktmäßig in Mitteldeutschland aktiv und erwirtschaftete hier mit rund 660 Mitarbeitern 2018 einen Umsatz von ca. 84 Millionen Euro. Das Unternehmen hat ein Umwelt- sowie Arbeitsschutz- und Energiemanagementsystem eingeführt und ist für Industrie, Gewerbe- und Privathaushalte zuverlässiger Partner für die fachgerechte Abfallentsorgung. Mit 13 Standorten in Sachsen, Thüringen und Brandenburg garantiert die Becker Umweltdienste GmbH eine konstante Verfügbarkeit aller benötigten Leistungen. Es werden ganzheitliche Entsorgungskonzepte zur Umsetzung einer geordneten und sauberen Abfallerfassung sowie einer gesetzeskonformen Abfallentsorgung erarbeitet. Link: http://www.becker-umweltdienste.de


Logo Dirk Liesch ConsultDirk Liesch Consult ist der Initiator des Internet Projektes „open-academy“. Es ist ein Lösungsansatz, wie die Vorteile freier Lern- und Bildungsmaterialien (OER) in komplexen Bildungsthemen (also ganzen Fächern, Qualifizierungen, Fortbildungen, bis hin zu ganzen  Ausbildungen und Studiengängen) effektiv genutzt werden können. Auch für freiberufliche Experten und Spezialisten die in beruflichen Trainings und Seminaren auf dem freien Markt tätig sind, wird über das „flipped classroom“ Konzept mit der „open-academy“ ein Geschäftsmodell geboten, mit dem sie auch die Möglichkeit haben, trotz freier Bildungsmaterialien, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Das darauf basierende Pilotprojekt zum Fachgebiet „Wissensmanagement“ wurde mit zwei Nominierungen zum OER-Award 2017 (Kategorien: „Hochschule“ und „OER Geschäftsmodelle“) ausgezeichnet. Mehr zur „open-academy“ unter: https://open-academy.com/


Wenn Sie auch Unterstützer werden möchten, hier geht es zu den Unterstützer-Informationen.

Hier können Sie direkt unseren Sponsoren – Flyer herunterladen (PDF-Dokument, 0.4MB).


Mitmacher

Ganz vielen Dank

Diese Personen haben uns persönlich und ehrenamtlich in einem größeren Umfang unterstützt.

Unsere Unterstützer:
Name Unterstützung
Dirk Liesch Initiator, Organisator, Autor, Moderator

Folgende Personen sendeten Tipps, Links und Informationen für dieses Projekt, welche verwendet, eingebaut oder berücksichtigt wurden (und die einer Erwähnung hier zustimmten):

  • noch keine