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Natur – Stadt – Land

Blühflächen –  Möglichkeiten in Stadt und Land

Oft wird zu einseitig gedacht, wenn es um Insekten- und Bienenschutz durch Blühflächen geht. Hier werden über die nächsten Jahre Ideen und Beispielprojekte für Blühflächen in Stadt und Land zusammengetragen: Bitte sendet uns auch Hinweise für diese Sammlung – gute Informationsquellen und Beispielprojekte.

Einen Einstieg in die Thematik in der Stadt, und dass es auch dort sehr viel Potential gibt, zeigen folgende Videos:
Statt Thuja: Warum Sie heimische Hecken pflanzen sollten“ (MDR Garten, Dauer: 2:57min):

Oder „Gärten des Grauens: Wie Schotter das „wilde Leben“ zerstört“ (FAZ, Dauer: 2:21 min)

Stadt bzw. Ortschaft:

Einige Ansatzpunkte für Städte und Gemeinden sind im „Grünbuch Stadtgrün“ (Downloadlink des PDF-Dokuments, Stand 2015) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zu finden.

In nachfolgender Aufzählung sollen möglichst konkrete Beispiele gesammelt werden.

  • Öffentliche, kommunale  Grünflächen
  • Parkflächen
  • genossenschaftliches Wohen und Mehrfamilienhaus-Anlagen
  • Kleingärten
  • Hausgrundstücke
  • Hecken
  • Randstreifen an Wegen und Straßen
  • Schallschutzmauern
  • Kreisverkehre
  • Parkplätze
  • Dächer und Fassaden
  • Balkone

Land:

Blühfläche Feldrand
Blühfläche Feldrand, ein paar Jahre gewachsen
  • Naturschutzgebiete
  • Randstreifen an Wegen und Straßen, (Beispielvideo: Dauer 6:27 min):

    • Ackerrandstreifen (als „Greening“-Maßnahme), (Beispielvideo, Dauer 5:12 min):

  • Hecken,lineare oder kleinfläche Strukturelemente in der Landwirtschaft
    • Hecken und Feldholzinseln“ , recht umfassende Information zu Sinn, Zweck, Anlage, Pflege und Pflanzenauswahl von Hecken und Feldholzinseln.
    • Hecken, Ufer- und Feldgehölze„, übersichtliche Einführung in das „Hecken-Thema“ auf dem Land (rheinische-kulturlandschaft.de)

Bekannte Herausforderungen:

  • Bei „Strukturelementen“ in der Landwirtschaft, wie Hecken, Feldholzinseln, Stein- und Trockemauern u.a.: Landwirte und Bäuerinnen gehen hier ganz schnell die Gefahr ein, dass sie das, was sie hier NEU schaffen, zukünftig NIE wieder enfernen oder verlegen können!  (ein echtes Hemmnis, auch wenn eigentlich der Wille da ist)

Maßnahmen, die für Stadt und Land gleichermaßen gelten könnten:

  • Wiesen und Grünflächen seltener und teilweise nur partiell mähen (z.B. auch getrennt nach „Frühblüher“-Wiesen/Randstreifen und „Spätsommer“-Blühstreifen/Randblühstreifen)
  • mehr Bienen- und Insektenfreundliche Pflanzen (Blumen, Büsche, Hecken, Bäume), sowie  Nist- und Überwinterungsplätze für Wildbienen und Insekten in Gärten, Hausgrundstücken und Grünanlagen. Insbesondere mit Blühangeboten im zeitigen Frühjahr und Spätsommer und Herbst.
  • Flächenentsiegelung wo immer möglich (z.B.  Schotterflächen moderner „Zen“-Gärten).
  • Ersatz von insektenfeindlichen Thuja-Hecken durch bienen- und vogelfreundlichere Varianten.
  • Verringerung der durch „Mähroboter“-gepflegten Rasenflächen.

Kommentare/Hinweise:
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