Archiv der Kategorie: Projekt-Blog

biMOOC für Volkshochschulen

Vorschläge, wie Volkshochschulen den Bienen und Imkerei MOOC 2021 (biMOOC) in ihr Online-Programm einbinden könnten

Aufgrund mehrere Anfragen von verschiedenen VHS fasse ich hier die bisher angedachten Varianten zusammen, wie der biMOOC kurzfristig in 2021 in das Programm eingebunden werden kann und einen Ausblick, wie es im kommenden Jahr entwickelt werden könnte:

Vorab: Die Teilnahme am biMOOC (https://www.oncampus.de/bimooc ) ist für alle Teilnehmer und alle Module kostenlos. Dem biMOOC liegt ein „Blended Learning“ bzw. „flipped classroom“ Konzept zugrunde („Theorie online“ – „Praxis, persönlicher Austausch und lokales Netzwerk lokal vor Ort“). Deshalb ist eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnern (z.B. Volkshochschulen und Imkervereinen) gewünscht, so unbürokratisch, wie möglich.

Hier noch einmal der Link zur „Einladung“, wie sie unser Imkerverein in Chemnitz nutzt. (z.B. für Texte und Bilder)

Durch Corona-Einschränkungen sind Präsenztreffen natürlich derzeit nicht möglich. Aber das könnte sich bis zum Ende des biMOOC (Anfang August) auch noch ändern.

Konkrete Ideen zur Integration ins VHS-Programm (einfachste Varianten zuerst):

  1. Empfehlung der biMOOC-Teilnahme auf der eigenen VHS-Website. Die Teilnehmer melden sich direkt beim biMOOC an. Vorteil: geht am einfachsten und hat keinen Folgeaufwand, Nachteil: die VHS bekommt keinen „Teilnehmer-Kontakt“, weiß also nicht, wer über sie am biMOOC teilnimmt. Die VHS erhält keine Kusrgebühren oder „abrechenbare Teilnehmer“.
  2. Die VHS bietet einen „biMOOC-Begleitkurs“ (Name frei wählbar) an. Das kann z.B. ein einmaliges oder mehrmaliges persönliches Treffen dieser „Bienen und Imkerei Interessierten“ in einem Raum der VHS während der biMOOC-Zeit sein, sobald das wieder möglich ist. Bei diesem Treffen können sich die Teilnehmer zu ihrem „Bienen-Interesse“ austauschen und persönlich vernetzen. Vielleicht ist auch ein „Treffen-Moderator“ oder eine „Bienen-Expertin“ aus dem lokalen Imker-Verein oder dem „Lebensmittel- und Veterinäramt“ (Amtstierarzt-Bereich) dabei. Die Teilnehmer melden sich bei der VHS „wie üblich“ an und parallel auch selbständig für den „biMOOC“ (für ein Anlegen von Teilnehmern nach einer Liste der VHS gibt es beim „oncampus“, der technischen Plattform des biMOOC, weder Prozess noch geeignete Datenschutz-Einwilligungserklärungen). Die VHS kann selbst entscheiden, ob sie diesen „Begleitkurs“ kostenfrei oder kostenpflichtig anbietet.  Vorteil: geht einfach und die VHS hat ihre eigenen, abrechenbaren und erreichbaren Teilnehmer, es ist sehr wenig Organisationsaufwand seitens der VHS erforderlich. Der biMOOC findet auf jeden Fall, auch bei kleiner Teilnehmerzahl zu diesem Kurs statt. Nachteil:  Keine Praxis an Bienen, Evtl. keine fachliche kompetente Betreuung vor Ort im VHS-Raum.
  3. Die VHS bietet einfaches „blended learning“, z.B. in Kooperation mit einem lokalen Imkerverein an. Es werden mehrere begleitende Präsenztermine zum biMOOC (Online-Theorie) in Räumen der VHS (z.B. ab Anfang April) angeboten, die ein „erfahrener Imker“ begleitet (Fragen beantwortet, Themen diskutiert, Hinweise gibt – also fachlich kompetenter persönlicher Erfahrungsaustausch). Vorteil: fachlich kompetente Leitung, Begleitung und Input für die Präsenztreffen bei gleichzeitig recht einfacher Organisation und Vorbereitung – auch durch die erfahrene Imkerin. Nachteil: Es ist eine Abstimmung mit dem Imkerverein erforderlich und es muss sich dort jemand als Kursleiter finden.  Keine Praxis an Bienen. Ist vielleicht für dieses Jahr zu kurzfristig.
  4. Die VHS bietet ein echtes „blended learning“ zusammen mit dem lokalen Imkerverein an.  Es gibt also auch Kurstermine am Bienenstand, an denen die Teilnehmer unter Anleitung einer erfahrenen Imkerin notwendige Tätigkeiten des Bienenjahres ansehen und ggf. selbst probieren können. Das kann auch nur ein „Schnupper und Zuschau-Termin“ sein. Vorteil: Hier werden „Theorie – Online“ und „Praxis – vor Ort“ so wie beim „flipped classroom“ gedacht umgesetzt. Die Arbeitsteilung wäre „Theorie – biMOOC“, „Organisation – VHS“, „Praxis – Experte aus lokalem Imkerverein“ , Nachteil: Das erfordert mehr Organisationsaufwand seitens der VHS und seitens des Imkervereins/Experten. Klappt kurzfristig wahrscheinlich nicht mehr.
  5. Die VHS bietet die „Jungimker-Ausbildung“ in Abstimmung mit dem lokalen Imkerverein und dem jeweiligen Imker-Landesverband nach dem „flipped classroom“ Konzept an: „Theorie Online – biMOOC + Ergänzungen des Landesverbandes“, „Praxis- lokale Experten vor Ort in Abstimmung mit dem Landesverband“, „Prüfung  in der VHS“, „Teilnahme-Zertifikat vom Landesverband“. Vorteil: Imker-Landesverband kann Organisation der darin kompetenteren VHS überlassen und die biMOOC Inhalte mit nutzen. Die Praxis kann auf mehr Imker des Bundeslandes verteilt werden. Nachteil: hier ist der meiste organisatorische Aufwand, wahrscheinlich einige Überzeugungsarbeit und evtl. Ablehnung seitens des Landesverbandes, der diese Schulungen bisher meist selbst organisiert, zu erwarten.

sonstige Angebotsmöglichkeiten:

  • das zweite Modul des biMOOC behandelt konzentriert nachhaltige „Blühflächen“ und „Wildbienen“ Themen. Darüber lässt sich auch nach Abstufung ein „Blühflächen“ und/oder ein „Wildbienen – Thema“ seitens der VHS , ggf. auch zusammen mit einer lokalen Naturschutzorganisation oder lokalem Naturschutzzentrum anbieten (BUND, NABU oder regionales Naturschutzzentrum der Stadt/Gemeinde)
  • Es könnte, z.B. mit dem Schulamt, lokalen Schulen und dem lokalen Imkerverein eine „Imker-AG“ (GTA, Schulprojekt o.ä.) organisiert und durchgeführt werden, die „online Theorie“ und „Praxis vor Ort“ (bei Imkerin, Schulbienenstand oder Schau- und Lehrbienenstand der Gemeinde) schülergerecht so organisiert, dass es nicht jede Schule einzeln planen und selbst organisieren muss.

Beispieltext für „Variante 1“ (Vorschlag) – Empfehlung der biMOOC-Teilnahme auf der eigenen VHS-Website

Titel: Bienen und Imkerei – Online Kurs (biMOOC)

Leitung: Dirk Liesch

Termin: 22.2.2021 – 8.8.2021 (jeweils 14tägige Einheiten, mit jeweils ca. 3-4h Zeitbedarf in eigener Zeiteinteilung)

Ort: Online-Kurs (kostenfrei)

Text:

Begleitend zum „Bienenjahr“ findet dieser kostenfreie Onlinekurs zu Themen rund um Bienen und Imkerei statt. Es beginnt mit den „Grundlagen des imkerlichen Wissens“, der Begeisterung für Bienen und die Frage „Ist die Honigbienen-Haltung etwas für mich?“(Modul 1). Das zweite Modul enthält konzentriert Blühflächen-, Wildbienen- und Trachtkalender-Themen. Es ist damit auch für Teilnehmer sehr interessant, welche sich für Natur- und Insektenschutz, sowie Blühflächen interessieren, aber nicht selbst Honigbienen halten möchten. Es ist auch möglich, nur an diesem zweiten Modul teilzunehmen. Modul 3-5 beschäftigen sich mit typischen Themen, der Bienenhaltung, in etwa in dem Zeitraum, in dem sie an den Völkern relevant werden.
Den genauen Inhalts- und Zeitplan des „Bienen und Imkerei MOOC“ (biMOOC) finden Sie hier: https://bienen.open-academy.com/zeitplan-des-bimooc-2021/
Hier geht es zur Anmeldung für den biMOOC: https://www.oncampus.de/bimooc

In eigener Sache:

Bisher (Februar 2021) ist der biMOOC fast vollständig ehrenamtlich ohne finanzielle Unterstützung entstanden. Falls sich für einzelne Angebote für die jeweilige Volkshochschule eine Möglichkeit ergibt, die Kurskomponente der „Theorie-Vermittlung“ über den biMOOC in irgendeiner Form zu vergüten (z.B. 5 Euro pro Kursteilnehmer der VHS am jeweiligen Angebot), wäre das toll. Bitte dazu direkt Kontakt aufnehmen (Vertrag und Rechnungsstellung ist möglich). Eine Pflicht ist das nicht. Die VHS können den biMOOC auch komplett kostenfrei in ihre Angebote integrieren, auch wenn das eigene Angebot kostenpflichtig ist.

Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

Zeitplan des biMOOC 2021

Inhalts- und Zeitplanung des Bienen und Imkerei MOOC 2021

Der biMOOC gliedert sich in folgende 5 Hauptmodule:

  • Modul 1 (Einheiten 1-2): Motivation und Grundlagen / Theorie imkerliches Wissen (Februar / März)
  • Modul 2 (Einheiten 3-4): Frühjahrsentwicklung, Bienenweide-Pfanzen/Trachtkalender/Blühflächen, Wildbienen-Themen, Waben/Wachs-Erneuerung, Winterverluste (März / April)
  • Modul 3 (Einheiten 5-7): Völkerentwicklung, Ablegerbildung, Honiglehrgang, Schwärme (April/Mai)
  • Modul 4 (Einheiten 8-9): Königinnen-Zucht, Bienen –Gesundheit, Bienen/Imker-Latein (Juni)
  • Modul 5 (Einheiten 10-12): Varroa-Behandlung, Einfütterung, Räuberei-Verhinderung, Wintervorbereitung, Honigvermarktung, Bienenjahr-Rückblick (Lessons Learned), Zukunftsplanung (Juli-August)
Modul 1: Grundlagen / Theorie imkerliches Wissen

Ziel des ersten Moduls ist es, sich bewusst zu machen, warum Bienen einen selbst so begeistern und warum wir uns so intensiv mit ihnen beschäftigen möchten. Außerdem ist es Ziel, hier das theoretische Fundament zu Bienen und zur Imkerei zu legen und ein Verständnis der wesentlichen Grundlagen zu entwickeln.

    Modul 2: Frühjahrsentwicklung, Bienenweide-Themen, Wachs, Winterverluste

    Ziel des zweiten Moduls ist es, relativ umfassend das Wissen zu Blühflächen, Trachtkalendern und nachhaltigen Bienen-und Insektenschutzkonzepten in Stadt und Land zu entwickeln. Außerdem ist es Ziel, die Entwicklung am Bienenvolk im Frühjahr kennenzulernen und zu verstehen, sowie die entsprechenden Aufgaben/Tätigkeiten an den Völkern so zu verstehen, dass Ihr entscheiden könnt, was Ihr unter den verschiedenen Varianten für Euch geeignet findet, deshalb auswählt und nachmacht.

    • Einheit 2-1 (22.3.-4.4.): Blühflächen-Einführung, Wildbienen-Einführung, Frühjahrsdurchsicht+Frühjahrsentwicklung, Wachserneuerung, Varroa-Grundwissen, Futterkranz-Proben
    • Einheit 2-2 (5.4.-18.4.): nachhaltige Blühflächen-Strategien und Konzepte in Stadt und Land, Trachtkalender, Insektenweidepflanzen, Imkerinnen und Landwirte, Bienen- und Insektenschutz in Städten und Gemeinden, Nistmöglichkeiten und Unterstüzung von Wildbienen

    Modul 3: Völkerentwicklung, Ablegerbildung, Honiglehrgang, Schwärme

    Ziel des dritten Moduls ist das Kennenlernen und Verstehen der starken Volkentwicklung bis zur und während der Schwarmzeit, sowie der Maßnahmen und Möglichkeinen mit dem Schwarmtrieb umzugehen, zur Ablegerbildung und Völkervermehrung, zur Schwarmverhinderung und/oder zum Schwarmfang. Außerdem ist es Ziel, alles notwendige Wissen zur Honiggewinnung und Honigvermarktung inkl. der gesetzlichen Vorgaben, zu erlernen, sowie die typischen Vorgehensweisen zur Honiggewinnung und Honigverarbeitung kennenzulernen, um die eigene Vorgehensweise auszuwählen und nachzumachen.

    Modul 4: Königinnen-Zucht, Bienen –Gesundheit, Bienen/Imker-Latein

    Ziel des vierten Moduls ist es, unterschiedliche Varianten der Königinnen-Nachschaffung und Königinnenzucht kennenzulernen und zu verstehen, um danach seine eigene Nachschaffung von Königinnen (Volksvermehrung) fundiert auszuwählen und entsprechend selbst an den eigenen Völkern umzusetzen/nachzumachen. Sich mit Bienengesundheit und Bienenkrankheiten grundlegend auszukennen und entsprechende Situationen erkennen und richtig handeln zu können sind das zweite wichtige Ziel dieses Moduls, dazwischen etwas aufgelockert vom eher humoristischen Thema zum „Imker-Latein“.

    Modul 5: Varroa-Behandlung, Einfütterung, Räuberei-Verhinderung, Wintervorbereitung, Honigvermarktung, Rückblick+Zukunftsplanung

    Ziel des fünften Moduls ist es, ist es, die „Saison-Ende“ Themen zum Bienenvolk und die daraus resultierenden Handlungen und Maßnahmen der Imkerin kennenzulernen. Das erworbene Wissen ermöglicht es, die für die eigene Bienenhaltung geeigneten Maßnahmen und Tätigkeiten fundiert auszuwählen und entsprechend an den eigenen Völkern ducrhzuführen und nachzumachen, sowie den Erfolg zu überprüfen.

    In eigener Sache:

    Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
    Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

    Auch in den anderen Bildungsmaterialien gibt es noch manchmal Lücken, die 2021 und in den kommenden Jahren kleiner werden sollen.

    biMOOC 2021 beginnt am 22. Februar 2021

    Der  Bienen und Imkerei MOOC 2021 startet ab 22.2.

    Liebe Bienen- und Imkerfreunde,

    der biMOOC 2021 beginnt am 22. Februar 2021. Hier findet ihr die inhaltliche Planung und den konkreten Zeitplan für 2021. Ich freue mich, wenn viele von euch (wieder) mit dabei sind und vielleicht noch andere Imkerinnen und Interessierte „mitbringen“. Ihr dürft die Möglichkeit auch gerne in Euren Vereinen bekannt machen 😉

    Die online „Live-Session“ Termine werden jeweils ca. 1-2 Wochen vor dem jeweiligen Termin eingestellt und über den „Newsletter“ werdet ihr aktiv dazu informiert. Wenn ihr noch Vorschläge habt, oder tolle „Experten“ kennt, deren Themen, Wissen und Können für unsere ganze Community interessant sein könnten, stellt bitte den Kontakt zu mir her oder schlagt das Thema mit dem Experten vor. So können die Live-Sessions für uns alle interessant und nützlich werden, wenn dieses „Gurus“ mitmachen. Wenn Ihr sie kennt, gelingt es Euch vielleicht eher, sie zu interessieren, eine der Sessions zu halten. Es ist kein „Hexenwerk“ und ich begleite die Vorbereitung, beantworte die Fragen und führe auch einen (oder auch mehrere) Technik-Checks im Vorfeld mit allen „Referenten“ durch.

    Apropos „mitmachen“. Diskutiert Eure Fragen und Themen in den jeweiligen Themenforen oder gebt wichtige Tipps und Hinweise weiter. Das macht das Online-Lernen intensiver und besser und hilft auch, die Inhalte des biMOOC kontinuierlich zu verbessern und dabei Eure Themen zu treffen und tolle Informationsquellen einzubeziehen, die ohne Euch „unentdeckt“ geblieben wären.

    Noch etwas: Der biMOOC-Gedanke geht weiterhin davon aus, dass es mittelfristig wenigsten 2-3 „Moderatorinnen“ gibt und nicht nur mich. Deshalb suche ich immer noch 1-2 engagierte Mitmacher/innen. Es gibt viel Arbeit, während der Bienensaison auch zeitlich Stress und (fast) kein Geld. Falls Du für eine solch tolle Nebenbeschäftigung „brennen“ könntest, kontaktiere mich einfach.

    Hiermit möchte ich auch den Teilnehmern aus dem letzten Jahr danken, die „einen Kaffee spendiert“ haben und den „Becker Umweltdiensten“ (finanzieller Unterstützer). Diese sind bisher für das „fast“ verantwortlich und vor allem auch für die Abdeckung der entstehenden Kosten.

    Fall sich jemand von euch auch für Wildbienen interessiert, gibt es hier einen speziellen „Lernpfad“, der für die „Mauerbienen-Aktion“ von „lebenswertes Chemnitz“ entstanden ist und viele Inhalte des biMOOC zu Blühflächen und Wildbienen einbindet.

    https://bienen.open-academy.com/lernpfad-mauerbienen-aktion/

    Bis zum 22.2.2021

    Mit freundlichem Flügelschlag
    Dirk Liesch

    In eigener Sache:

    Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
    Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

    Auch in den anderen Bildungsmaterialien gibt es noch manchmal Lücken, die 2021 und in den kommenden Jahren kleiner werden sollen.

    Winterling – Samen ist reif

    Samen für Winterling -Aktion ist reif

    Der Samen für die Winterling-Aktion ist jetzt reif. Das Beitragsbild zeigt meine in den letzten Tagen gesammelten Winterling-Samen.

    Wer bei dieser Blühflächen und Bienenweide-Aktion mitmachen möchte, jetzt ist der richtige Zeitpunkt.

    Sammelt die Samen Eurer Winterlinge und stellt sie der Aktion (in Eurer Region) zur Verfügung oder säht sie selbst im öffentlichen Bereich an geeigneter Stelle aus.Es ist ein wertvoller Beitrag für Bienen und Wildinsekten und für ein schöneres, blühendes und buntes Chemnitz.

    Hier noch einmal der Link zu den Details der Aktion.

    Eranthis-hyemalis 028a
    Winterling mit Samen (Quelle, siehe Link)

    Wenn das Laub der Winterlinge in den nächsten Wochen gelb wird, ist das der beste Zeitpunkt auch überzählige Knollen zu entnehmen (und am gelben Laub noch zu finden) … und diese Knollen gleich wieder (innerhalb von max. 3-5 Tagen) zu stecken, bevor sie zu stark austrocknen.

    Live-Session zur Varroa am 5.4.2020 im biMOOC

    „Varroa – die Milbe, ihr Lebenszyklus und die Bekämpfungsmöglichkeiten“

    Adult female varroa mite
    Varroa-Milbe auf Bienen-Larve

    Am Sonntag (5.4.2020) erwartet uns im Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC) eine Session zu einem der wichtigsten Themen in der Bienenhaltung überhaupt, der „Varroa“.

    Informationen zur Live-Session:

    Thema: „Varroa – die Milbe, ihr Lebenszyklus und die Bekämpfungsmöglichkeiten“
    mit Dr. Michael Hardt, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Imker e.V. und Mitglied im Präsidiums des Deutschen Imkerbundes (Themenschwerpunkte: Bienengesundheit, Jugendarbeit)

     Sonntag, 5.April 2020, 19:00 Uhr

    Die Teilnahme an der Live-Session ist kostenfrei. Gerne können auch Imker und an der Bienenhaltung Interessierte daran teilnehmen, die sonst nicht beim biMOOC mitmachen. Da die Zugangsdaten nicht frei im Internet stehen dürfen, erreicht ihr diese über die aktuelle Einheit im Bienen und Imkerei MOOC
    (Du kannst Dich kostenfrei dafür eintragen und wenn Du den Zugang hast, und es Dich sonst nicht interessiert, wieder abmelden)

    Hier ist der Link zu den Zugangsdaten (im biMOOC).

    Du bist herzlich eingeladen.

    Bleibt gesund und Grüße aus Chemnitz

    Dirk Liesch

    „Corona“-Salat (Topinambur-Apfel-Karotten-Honig-Walnuss-Salat)

    Um etwas möglichst gut Schmeckendes zu haben, was gleichzeitig das Immunsystem stärkt, ist dieses Rezept zu Beginn der „Corona“-Pandemie entstanden. Deshalb der Name.

    Topinambur-Apfel-Karotten-Honig-Walnuss-Salat

    Corona - Salat (Stärkung Immunsystem)
    Corona-Salat (Topinambur, Honig, Möhre, Apfel, Walnuss)

    Zutaten:
    – Topinambur, Möhren, Äpfel zu etwa gleichen Teilen.
    – etwas Zitronensaft
    – Walnussstücke
    – Honig
    – ein kleiner Schuss Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)

    Zubereitung (einfach):
    Topinambur, Möhren und Apfel reiben. Mit Zitronensaft und Honig abschmecken. Dazu zerkleinerte (in der Hand kleingebrochene) Walnusskerne. Am Schluss ein kleiner Schuss Öl dazu.

    Erläuterung der Zutaten:

    Alle Hauptzutaten wachsen regional (ggf. sogar die Walnüsse), passen zur Jahreszeit, sind recht preiswert (wenn man Imker ist 😉 und die positiven Wirkungen ergänzen sich vielleicht. Das sich die Kombination positiv auf das Immunsystem auswirkt, ist wahrscheinlich. Ob die Wirkung wirklich die Summe der Einzelzutaten erreicht? Keine Ahnung. Vielleicht.

    Was könnten die Einzelzutaten bringen?

    Topinambur: Förderung der „positiven“ Darmbakterien, und damit des Immunsystems insgesamt, siehe:

    Walnüsse: Melatonin – antioxidative Wirkung zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf Erkrankungen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B6 und Zink zur Stärkung des Immunsystems.

    Honig: Der etwas besser Zucker (trotzdem Zucker) mit Antioxidantien (Enzyme, Harze, Flavonoide), Phenolen, organischen Säuren und damit entzündungshemmend und Blutdrucksenkend (positiv für Herz-Kreislauf), Keimreduzierend, evtl. auch durch Propolis-Bestandteile im Honig.

    Möhren: Alpha- als auch Beta-Carotin (Provitamin A, einer Vorstufe von Vitamin A) für Sehfähigkeit, Immunsystem und Zellwachstum. Außerdem Vitamine B6,B1,B2, sowie Vitamin C für Abwehrkräfte und Radikalenfänger Vitamin E. Dazu reich an verschiedenen Mineralstoffen (Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium. Eisen, Zink)

    Äpfel: Eine der ältesten Heilpflanzen der Welt. „Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko, an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus und Krebs zu erkranken.“ (Wikipedia)

    Öl: Weil einige der Inhaltsstoffe mit etwas Fett viel besser aufgenommen werden können (besonders aus den Möhren), die sonst (teilweise) verloren gehen würden. Etwas Öl/Fett ist auch in den Wallnüssen. Aber wahrscheinlich zu wenig, oder zu gebunden?

    Ob der Salat tatsächlich so positiv ist, kann ich nicht sagen. (bin kein Experte). Aber er schmeckt.

    Achtung: Wer kein Topinamur gewohnt ist, sollte langsam anfangen (max. eine halbe mittlere Knolle / Tag) und es dann langsam steigern, sonst gibt es üble Blähungen.

    „Die Honigmacher“ Website wird modernisiert

    Liebe Nutzer/innen,

    vielleicht ist es Euch schon aufgefallen. „Die Honigmacher“ Website wird modernisiert (so dass sie zukünftig auch von Smartphones gut nutzbar ist). Dies hat aber auch zur Folge, dass alle Links, die auf Inhalte dieser Site verweisen derzeit nicht funktionieren.

    Sobald der Umbau seitens der Site fertig ist, passe ich im „Kursbuch“ die Links an, dass alles wieder funktioniert.

    Entschuldigt bitte die Beeinträchtigungen dadurch.

    Dirk Liesch

    im biMOOC lernen

    Lernen und Erfahrungen austauschen im Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC)

    Parallel zum Bienenjahr findet jährlich von Februar-August der interaktive, kostenfreie Kurs „biMOOC“ statt (erstmalig ab 22.2.2020). Hier geht es zur biMOOC – Information und Anmeldung.

    Das folgende Video (Dauer 3:25min) erklärt, welcher Teilnehmerkreis an welchen Modulen des Kurses teilnehmen sollte:

    Jetzt wisst Ihr auch, dass die Themen nachhaltige Blühflächen, Trachtkalender, Bienenweidepflanzen und insektenförderliche Umweltbedingungen in Stadt- und Land (und was jede(r) dafür tun kann), im zweiten Modul gebündelt sind. (detaillierte Information dazu hier) Wenn Du Dich also nur zu diesem Themenbereich interessierst, weil Du z.B. nicht selbst Bienen halten möchtest, braucht Du nur im zweiten Modul (März) am Bienen und Imkerei MOOC teilzunehmen. Dies ist möglich und gewollt. Andererseits können sich bereits erfahrene Imker auf den Erfahrungsaustausch und die Experten-Vorträge (Live-Sessions) konzentrieren und die Theorie weitestgehend „überspringen“.   Für „Bienen-AGs“ sind wiederum evtl. die „Bastel und Selbstbau“-Vorschläge interessanter, als für Andere.

    Was erwartet Euch, wenn Ihr im biMOOC angemeldet seid? Wie die Lernabläufe aussehen könnten (als Empfehlung), zeigt Euch das folgende Erklärvideo (Dauer 4:48 min):

    Detaillierter sind die Arbeitsweisen zum Lernen und Erfahrungsaustausch im biMOOC im organisatorischen Bereich (nach Anmeldung im biMOOC) dargestellt. Hier geht es zur biMOOC Information und Anmeldung.

    Das Gesamtprojekt ist ausführlicher in der Projektinformation erläutert.  Wir hoffen, es ist deutlich geworden, dass jede Teilnehmerin selbst wählt, wieviel sie vom biMOOC mitmacht. Auch einzelne ausgewählte Themen sind völlig ok und gewollt.

    nachhaltige Blühflächen in Stadt und Land

    Insekten- und Bienenschutz für Jede und Jeden

    Auch wenn Ihr nicht selber Bienen halten möchtet, könnt Ihr ALLE in Stadt und Land einen wichtigen Beitrag zum Bienen- und Insektenschutz leisten, egal ob es nun Wildbienen, Hummeln, Honigbienen oder andere Insekten und Schmetterlinge sind.

    Das Modul 2 des „Bienen- und Imkerei MOOCs“ (biMOOC) richtet sich ganz explizit an:

    • Verantwortliche in Städten und Gemeinden
    • Landwirte, Bäuerinnen und Obstbauern
    • an Umweltinteressierte und Kleingärtnerinnen in Stadt und Land

    Deshalb ist das zweite Modul des biMOOC (23.3. -19.4.2020) auch für DICH! (wenn Du keine Bienen halten möchtest, nimm nur an diesem 2. Modul teil – das ist so gewollt.) Melde Dich hier im kostenfreien biMOOC an.

    Im Modul 2 geht es:

    • um Nachhaltigkeit beim Thema Blühflächen und Insektenschutz und weniger um kurzfristige Strohfeuer oder die Beruhigung des „Guten Gewissens“.
    • um Trachtkalender, Bienen-und Insektenweidepflanzen und langfristige Blühflächen und Blühflächenkonzepte
    • um das Zusammenspiel von Stadtverwaltungen, Grünflächenämtern, Wohnungsgenossenschaften, Gartensparten und interessierten Bewohnern in den Stäten und Gemeinden, um die großen bisher ungenutzten Potentiale in Städten und Gemeinden zu erschließen. (konkrete Beipiele: „Winterling-Aktion“ + „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ in Chemnitz)
    • um ein faires Miteinander und gegenseitiges Verstehen von Landwirtschaft, Imkerei und Insekten-und Umweltschutz auf dem Land, inkl.  koordinierter nachhaltiger Projekte auf dem Land (bzw. in der Landwirtschaft)
    • um mehr Verständnis und Miteinander von Stadt und Land bei Themen wie Blühflächen, Insektenschutz und nachhaltigem Naturschutz, indem die Interessen möglichst aller Seiten fair berücksichtigt werden.

    Ihr ALLE könnt einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Insekten- und Bienenschutz leisten. Wer wissen möchte, wie, sollte im Modul2 des kostenfreien biMOOC dabei sein und sich jetzt anmelden.

     

    Mitmachen – aber wie?

    Wir unterscheiden zwischen „Mitmachern“ und Unterstützern. Willst Du finanziell,  als Medienpartner oder mit Sachleistungen unterstützen, dann gibt es hier die Info für Dich: „Unterstützer(in) werden“

    Dieses freie Bildungsprojekt lebt entscheident vom Mitmachen. Das Gesamtergebnis wird umso besser und nützlicher, je mehr Menschen aktiv mitmachen.

    Die einfachste Form mitzumachen, ist neben der Teilnahme am jährlichen biMOOC, das Bekanntmachen dieses biMOOC-Projektes über Eure Sozialen Netzwerke oder das Abbonieren unseres Youtube-Kanals.

    Sehr wichtig für die Qualität sind natürlich „fachliche Mitmacher“. Damit sind nicht nur

    • Bienen- und Imkereiexperten
    • Umwelt-und Blühflächenspezialisten
    • langjährige Imker  oder
    • Landwirte

    gemeint, sondern auch:

    • Jungimker und Interessierte
    • Schüler und Lehrerinnen

    die an Imker-AGs teilnehmen oder diese durchführen und uns mitteilen, was ihnen am meisten geholfen hat und was ihnen bisher am meisten fehlt.

    Mitmacher/innen können aber auch bei Fotos, Videos, Aufbereitung von Inhalten, oder auch nur als Menschen (Models) auf den Fotos und Videos mitwirken oder das Projekt über soziale Medien bekannt machen (empfehlen).

    Nehmt bitte gleich Kontakt zu uns auf, ehe es in Vergessenheit gerät.

    Alle ehrenamtlichen Mitmacher, die in einem relevanten Umfang (ca. 2 Stunden oder mehr) helfen, den biMOOC besser und nützlicher zu machen, haben die Möglichkeit, in unserer „Mitmacher-Liste“  (https://bienen.open-academy.com/mitmacher/) genannt zu werden.

    Welche konkrete  Möglichkeiten gibt es, mitzumachen:

    • fachliche Zuarbeiten und fachliche Mitarbeit
    • Bereitschaft für Live-Events (während des biMOOC) zu Fachthemen als „Experte“ beizutragen
    • Ein „Praxisbeispiel“ aus Deiner eigenen Arbeit zur Verfügung zu stellen
    • Bekanntmachung des biMOOC an Personen, für die das Wissen hier wichtig und hilfreich ist
    • Gewinnung von finanziellen Unterstützern und ehrenamtlichen Unterstützern
    • Organisation und Durchführung von „regionaler Praxis“  = regionalen Präsenzangeboten, wie Imker-AGs, Bienenpatenschaften, Bienenjahr-Begleitung, Kurse an der Volkshochschule mit „Lehrbienenstand“ bzw. „Praxisbienenstand“, Königinnen-Zucht etc.
    • Initiativen für regionale Blühflächen und Bienenweide-Projekte in Städten, Gemeinden und auf dem Land

    Fachliche Mitarbeit – Wie läuft das ab?

    1. Information zu einem tollen freien Lernmaterial senden (zu einem vorhandenen Thema)
      • Video, Podcast, PDF, Präsentation, Arbeitsblatt, Dokumentvorlage, Checkliste, Bild/Grafik, Text, etc.
      • Vorgehen/Ablauf (freigegebener Inhalt): Gehe auf der „Kursbuch“-Seite auf den Beitrag, zu dem Du Zuarbeiten liefern möchtest und scrolle ans Ende zu „Kommentare/Hinweise“ (Beispiel – Link) und clicke auf Diskussion. Damit landest Du genau in der Diskussion zu diesem Thema. Alternativ kopiere die URL (Link) des Themas und sende uns eine eMail.
    2. Einen der Themenbeiträge für das Kursbuch selbst ausarbeiten
      • nimm Kontakt mit uns auf und wir stimmen das Thema und den Ablauf mit Dir ab.
      • Du musst schriftlich zustimmen, dass auch Dein Beitrag unter der freien Creative Commons „CC-BY“ oder „CC0“  weiterverwendet werden darf. (sonst ist es unmöglich Deinen Beitrag in diese OER-Site zu aufzunehmen!)
    3. Ein neues (noch fehlendes) Thema vorschlagen

    Hinweis: Alle Lernmaterialien und Informationen, auf die Du uns hinweist, damit wir auf diese von der OER-Site verlinken, MÜSSEN frei zugänglich sein (ohne Passwort, ohne Angabe von irgendwelchen persönlichen Informationen usw.). Der Zugriff muss frei und anonym möglich sein. Jeder Beitrag, den Du für die OER-Site verfasst, sollte zielgerichtet auf möglichst gute, bereits vorhandene Lernmaterialien im Web zu diesem Thema verweisen, bevorzugt „freie Lernmaterialien“ (OER = Lizenz: CC-BY oder CC0 oder gleichwertig). Der Beitrag sollte nicht nur Deine persönliche Meinung, oder Deine eigenen Inhalte sein.

    Expertin bei Live-Events oder eigenes Praxisbeispiel

    Wenn Du als Experte bereit bist mit Deinem Thema eine unserer Live-Sessions zu gestalten, wäre das toll. Auch wenn Du noch unsicher bist, nimm zeitnah direkt mit uns Kontakt auf. Wir beantworten gern alle Fragen und testen mit Euch im Vorfeld, dass in den Live-Sessions alles klappt.

    Organisation und Durchführung von „regionaler Praxis“

    Für einen effektiven Erfolg einer „flipped classroom“ Aus- und Weiterbildung ist ein fachgerechter (fachlich begleiteter) Praxisteil /Präsenzteil notwendig. Dazu sind lokale Imker, Imker-AG Leiter, Kurse an Volkshochschulen oder durch Imker-Vereine etc.  sinnvoll. Wenn Du eine solche „regionale Praxis“ durchführen oder organisieren möchtest, sende uns die Information per eMail zu, damit wir sie im biMOOC (oncampus-Plattform) für Interessenten bekanntgeben können. Wenn Du Fragen dazu hast, nimm einfach Kontakt mit uns auf.