Archiv der Kategorie: Projekt-Blog

Wildbienen-Aktion (Wohnungsgenossenschaft)

Wildbienen-Schutz einer Wohnungsgenossenschaft durch Nistblock-Aktion

Vorwort:

Im Rahmen eines umfassenden strategischen Gesamtprojektes zum „Zusammenleben 4.0“ ist es das Ziel, für die Bewohner:innen der HA-NEUer Wohnungs-genossenschaft mit vielen „Plattenbauten“ ein Wohn- und Lebensumfeld zu bieten, was zukünftig für alle Generationen attraktiver und lebenswerter ist, als z.B. das Wohnen im eigenen Eigenheim.
Nicht nur aus Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes und zur Schonung der natürlichen Ressourcen haben Wohngebiete mit größeren Mehrfamilienhäusern viele Vorteile, sondern auch für das Lebensgefühl und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein Teilbereich der dazugehörenden Aktivitäten sind auch Aktionen und Projekte zum Umwelt-, Klima- und Naturschutz, wie diese Mitmach- und Bildungsaktion zum Wildbienen-Schutz.

Wildbienen-Aktion als Umwelt- und Bildungsaktion

… als Mitmach-Aktion für die Bewohner der HA-NEUer Wohnungsgenossenschaft und auch anderer Bewohner der Stadt. Vorbild für diese Wildbienen-Aktion ist ein Projektvorschlag „Wildbienen – 2025“ für das Kulturhauptstadt-Jahr 2025 in Chemnitz, welches auf dem Pilotprojekt der Mauerbienen-Aktion (Mitmach-Aktion) aufbaut.

Kurzzusammenfassung der Wildbienen-Aktion:
Mieter:innen der Genossenschaft stellen gemeinsam in ihren Kleingärten, auf geeigneten Balkonen, in Mietergärten oder in öffentlich zugänglichen Flächen der Genossenschaft Wildbienen-Nistblöcke mit Nistbrettchen auf, die in einer „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“ gefertigt wurden.

Sowohl die Mitmachenden, als auch die Kinder und Jugendlichen des Wohngebietes, Schulklassen regionaler Schulen als auch Interessierte aus der Stadt können darüber am praktischen Beispiel viel zum  nachhaltigen Bienen-und Insektenschutz, zum natürlichen Gleichgewicht und zu angrenzenden Themen, wie nachhaltige Blühflächen lernen. Das verbessert nicht nur das Angebot an alternativen Bestäubern zu Honigbienen in den Kleingärten und den Wohngebieten, sondern hilft der Wildbienenpopulation und dem Verständnis für nachhaltige Blühflächen insgesamt. Die Bewohner:innen realisieren dieses Projekt gemeinsam mit der Genossenschaft. Das verbindet die Bewohner untereinander, steigert die Lebensqualität im Wohngebiet und verbessert so auch das „an einem Strang ziehen“ zwischen der Genossenschaft und ihren Mieter:innen. Den Bildungsansatz kann man am „Lernpfad zur Mauerbienen-Aktion“ des aracube e.V. nachvollziehen, der durch den Aufkleber an den Nistblöcken jederzeit, z.B. per Smartphone digital nutzbar ist. Außerdem wird über die Herstellung der Nistblöcke in einer „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“ die sinnstiftende Arbeit/Beschäftigung und entsprechende Integration dieser Mitmenschen unterstützt.

Das Vorbild-Projekt wird ausführlich in folgendem Video vorgestellt (Dauer: 56:58 min):
Link zur Version des Videos mit Index:

Im Frühjahr 2021 (20.4.2021) wurde zur Vorbereitung der Wildbienen-Aktion durch die Genossenschaft in einem Mietergarten ein Pilot-Nistblock in einem entsprechenden Schutzkasten aufgestellt (Foto noch vor dem Schutzanstrich des Schutzkastens):

Pilot-Nistblock der HA-NEUer zum Versuchsstart 2021

Im September (13.9.2021) ist der Erfolg deutlich sichtbar:

voll belegter Nistblock des Pilotversuchs der HA-NEUer

wirklich alle Nistgänge sind belegt und zu  100% verschlossen.

Wie geeignet z.B. die Mietergärten der HA-NEUer Wohnungsgenossenschaft für diese Aktion sind, zeigt das folgende Bild:

Mit Klick auf die Bilder, kommt man zur „Detailansicht“

Entsprechend dieses Beispiels können sich nun Mieter:innen und Interessierte aus der Stadt an diesem Projekt beteiligen und eigene Nistblöcke mit entsprechendem „Lernpfad“ (Aufkleber mit dem QR-Code u. Link zum „Lernpfad“) erwerben, aufstellen und ihre Ergebnisse und Erfolge untereinander teilen.

Nachhaltigkeit:

Bis hierher könnte man fragen: „Warum nicht einfach ein typisches Insektenhotel für diese Aktion nehmen?
Die Antwort: „Weil das nicht nachhaltig wäre und auch deutlich weniger Bildungs-Potential hätte.
Deutlich wird dies z.B. wenn man an folgende Stelle im oben eingebundenen Projektviedo springt:

„29:09 min: Warum diese Nistblöcke als Bildungsprojekt so lehrreich sind (Video-Beispiele + Fotos)“

Die im Video angesprochene „Parasiten-Thematik“ ist ein wichtiger, vielleicht sogar entscheidender Grund gegen „typische Insektenhotels“.  WildBee, einer der Pioniere im Bereich der „künstlichen Nisthilfen“ (Insektenhotels) schließt diese typischen „künstlichen Nisthilfen“ inzwischen als sinnvolle Maßnahme zum WIldbienenschutz aus. Die überzeugende Begründung ist hier unter „künstliche Nisthilfen“ (wildbee.ch, 5.10.2021) nachzulesen. Ein Contra-Punkt aus dem verlinkten Beitrag ist unter anderen „Sie vermehren auch Gegenspieler enorm, so dass Wildbienen-Populationen an Nisthilfen zusammenbrechen können.“ Typische Insektenhotels können bereits ab dem 3.Standjahr als „Wildbienenfalle“ funktionieren, in der die Parasiten schon warten, die auch die neue Brut durch „natürliche Besiedelung“ vernichten.  Eine sinnvolle Parasiten-Reduzierung (Gegenspieler-Reduzierung) ist bei typischen Insektenhotels (auch wenn sie sonst „richtig“ hergestellt wurden) nicht sinnvoll möglich.

Die Nistblöcke dieser „Wildbienen-Aktion“ lassen dagegen sowohl die Reduzierung der Gegenspieler (Parasiten) zu, als auch eine vertiefte Bildung zu Wildbienen, die auch dem Schutz von selteneren Arten zugute kommt. Eine gefahrlose Beobachtung dieser häufigeren Wildbienen-Arten, ermöglicht praxisorientiertes Lernen, ohne die wirklich seltenen Arten dabei zu gefährden.

Außerdem leisten diese häufigeren Wildbienen-Arten, insbesondere die gehörnte und die rostrote Mauerbiene einen wichtigen Bestäubungsanteil, z.B. in Kleingärten und Grundstücken, alternativ zur Honigbiene. Mit diesen Nistblöcken kann also direkt der Bestäubungserfolg im einenen Garten relevant verbessert werden.

Nicht zuletzt gibt es einen aktuellen BOOM zu typischen Insektenhotels (inkl. Eigenbau). Dieses Projekt kann helfen, dieses Interesse in nachhaltigere Bahnen zum Wildbienenschutz zu lenken, ohne das die Menschen auf die „Wildbienen-Nisthilfe“ verzichten müssen.

Gemeinsame Aktion mit Naturschutz- und Umweltaktiven der Region

Die Wohnungsgenossenschaft möchte das Projekt gemeinsam mit städtischen Aktiven, der Stadtverwaltung und aus dem Bereich Naturschutz und Umwelt (BUND, NABU, Imkerverein usw. ) durchführen. Entsprechende Gespräche finden derzeit statt.
Es ist geplant, dass alle interessierten Mieter:innen und auch weitere Interessierte der Stadt bis Weihnachten 2021 entsprechende Nistblöcke der „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“ erhalten und ggf. auch an ihre Lieben verschenken können.

2021 ist dabei als Pilot geplant. Bei Erfolg soll eine Fortsetzung in den folgenden Jahren erfolgen.

biMOOC für Volkshochschulen

Vorschläge, wie Volkshochschulen den Bienen und Imkerei MOOC 2021 (biMOOC) in ihr Online-Programm einbinden könnten

Aufgrund mehrere Anfragen von verschiedenen VHS fasse ich hier die bisher angedachten Varianten zusammen, wie der biMOOC kurzfristig in 2021 in das Programm eingebunden werden kann und einen Ausblick, wie es im kommenden Jahr entwickelt werden könnte:

Vorab: Die Teilnahme am biMOOC (https://www.oncampus.de/bimooc ) ist für alle Teilnehmer und alle Module kostenlos. Dem biMOOC liegt ein „Blended Learning“ bzw. „flipped classroom“ Konzept zugrunde („Theorie online“ – „Praxis, persönlicher Austausch und lokales Netzwerk lokal vor Ort“). Deshalb ist eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnern (z.B. Volkshochschulen und Imkervereinen) gewünscht, so unbürokratisch, wie möglich.

Hier noch einmal der Link zur „Einladung“, wie sie unser Imkerverein in Chemnitz nutzt. (z.B. für Texte und Bilder)

Durch Corona-Einschränkungen sind Präsenztreffen natürlich derzeit nicht möglich. Aber das könnte sich bis zum Ende des biMOOC (Anfang August) auch noch ändern.

Konkrete Ideen zur Integration ins VHS-Programm (einfachste Varianten zuerst):

  1. Empfehlung der biMOOC-Teilnahme auf der eigenen VHS-Website. Die Teilnehmer melden sich direkt beim biMOOC an. Vorteil: geht am einfachsten und hat keinen Folgeaufwand, Nachteil: die VHS bekommt keinen „Teilnehmer-Kontakt“, weiß also nicht, wer über sie am biMOOC teilnimmt. Die VHS erhält keine Kusrgebühren oder „abrechenbare Teilnehmer“.
  2. Die VHS bietet einen „biMOOC-Begleitkurs“ (Name frei wählbar) an. Das kann z.B. ein einmaliges oder mehrmaliges persönliches Treffen dieser „Bienen und Imkerei Interessierten“ in einem Raum der VHS während der biMOOC-Zeit sein, sobald das wieder möglich ist. Bei diesem Treffen können sich die Teilnehmer zu ihrem „Bienen-Interesse“ austauschen und persönlich vernetzen. Vielleicht ist auch ein „Treffen-Moderator“ oder eine „Bienen-Expertin“ aus dem lokalen Imker-Verein oder dem „Lebensmittel- und Veterinäramt“ (Amtstierarzt-Bereich) dabei. Die Teilnehmer melden sich bei der VHS „wie üblich“ an und parallel auch selbständig für den „biMOOC“ (für ein Anlegen von Teilnehmern nach einer Liste der VHS gibt es beim „oncampus“, der technischen Plattform des biMOOC, weder Prozess noch geeignete Datenschutz-Einwilligungserklärungen). Die VHS kann selbst entscheiden, ob sie diesen „Begleitkurs“ kostenfrei oder kostenpflichtig anbietet.  Vorteil: geht einfach und die VHS hat ihre eigenen, abrechenbaren und erreichbaren Teilnehmer, es ist sehr wenig Organisationsaufwand seitens der VHS erforderlich. Der biMOOC findet auf jeden Fall, auch bei kleiner Teilnehmerzahl zu diesem Kurs statt. Nachteil:  Keine Praxis an Bienen, Evtl. keine fachliche kompetente Betreuung vor Ort im VHS-Raum.
  3. Die VHS bietet einfaches „blended learning“, z.B. in Kooperation mit einem lokalen Imkerverein an. Es werden mehrere begleitende Präsenztermine zum biMOOC (Online-Theorie) in Räumen der VHS (z.B. ab Anfang April) angeboten, die ein „erfahrener Imker“ begleitet (Fragen beantwortet, Themen diskutiert, Hinweise gibt – also fachlich kompetenter persönlicher Erfahrungsaustausch). Vorteil: fachlich kompetente Leitung, Begleitung und Input für die Präsenztreffen bei gleichzeitig recht einfacher Organisation und Vorbereitung – auch durch die erfahrene Imkerin. Nachteil: Es ist eine Abstimmung mit dem Imkerverein erforderlich und es muss sich dort jemand als Kursleiter finden.  Keine Praxis an Bienen. Ist vielleicht für dieses Jahr zu kurzfristig.
  4. Die VHS bietet ein echtes „blended learning“ zusammen mit dem lokalen Imkerverein an.  Es gibt also auch Kurstermine am Bienenstand, an denen die Teilnehmer unter Anleitung einer erfahrenen Imkerin notwendige Tätigkeiten des Bienenjahres ansehen und ggf. selbst probieren können. Das kann auch nur ein „Schnupper und Zuschau-Termin“ sein. Vorteil: Hier werden „Theorie – Online“ und „Praxis – vor Ort“ so wie beim „flipped classroom“ gedacht umgesetzt. Die Arbeitsteilung wäre „Theorie – biMOOC“, „Organisation – VHS“, „Praxis – Experte aus lokalem Imkerverein“ , Nachteil: Das erfordert mehr Organisationsaufwand seitens der VHS und seitens des Imkervereins/Experten. Klappt kurzfristig wahrscheinlich nicht mehr.
  5. Die VHS bietet die „Jungimker-Ausbildung“ in Abstimmung mit dem lokalen Imkerverein und dem jeweiligen Imker-Landesverband nach dem „flipped classroom“ Konzept an: „Theorie Online – biMOOC + Ergänzungen des Landesverbandes“, „Praxis- lokale Experten vor Ort in Abstimmung mit dem Landesverband“, „Prüfung  in der VHS“, „Teilnahme-Zertifikat vom Landesverband“. Vorteil: Imker-Landesverband kann Organisation der darin kompetenteren VHS überlassen und die biMOOC Inhalte mit nutzen. Die Praxis kann auf mehr Imker des Bundeslandes verteilt werden. Nachteil: hier ist der meiste organisatorische Aufwand, wahrscheinlich einige Überzeugungsarbeit und evtl. Ablehnung seitens des Landesverbandes, der diese Schulungen bisher meist selbst organisiert, zu erwarten.

sonstige Angebotsmöglichkeiten:

  • das zweite Modul des biMOOC behandelt konzentriert nachhaltige „Blühflächen“ und „Wildbienen“ Themen. Darüber lässt sich auch nach Abstufung ein „Blühflächen“ und/oder ein „Wildbienen – Thema“ seitens der VHS , ggf. auch zusammen mit einer lokalen Naturschutzorganisation oder lokalem Naturschutzzentrum anbieten (BUND, NABU oder regionales Naturschutzzentrum der Stadt/Gemeinde)
  • Es könnte, z.B. mit dem Schulamt, lokalen Schulen und dem lokalen Imkerverein eine „Imker-AG“ (GTA, Schulprojekt o.ä.) organisiert und durchgeführt werden, die „online Theorie“ und „Praxis vor Ort“ (bei Imkerin, Schulbienenstand oder Schau- und Lehrbienenstand der Gemeinde) schülergerecht so organisiert, dass es nicht jede Schule einzeln planen und selbst organisieren muss.

Beispieltext für „Variante 1“ (Vorschlag) – Empfehlung der biMOOC-Teilnahme auf der eigenen VHS-Website

Titel: Bienen und Imkerei – Online Kurs (biMOOC)

Leitung: Dirk Liesch

Termin: 22.2.2021 – 8.8.2021 (jeweils 14tägige Einheiten, mit jeweils ca. 3-4h Zeitbedarf in eigener Zeiteinteilung)

Ort: Online-Kurs (kostenfrei)

Text:

Begleitend zum „Bienenjahr“ findet dieser kostenfreie Onlinekurs zu Themen rund um Bienen und Imkerei statt. Es beginnt mit den „Grundlagen des imkerlichen Wissens“, der Begeisterung für Bienen und die Frage „Ist die Honigbienen-Haltung etwas für mich?“(Modul 1). Das zweite Modul enthält konzentriert Blühflächen-, Wildbienen- und Trachtkalender-Themen. Es ist damit auch für Teilnehmer sehr interessant, welche sich für Natur- und Insektenschutz, sowie Blühflächen interessieren, aber nicht selbst Honigbienen halten möchten. Es ist auch möglich, nur an diesem zweiten Modul teilzunehmen. Modul 3-5 beschäftigen sich mit typischen Themen, der Bienenhaltung, in etwa in dem Zeitraum, in dem sie an den Völkern relevant werden.
Den genauen Inhalts- und Zeitplan des „Bienen und Imkerei MOOC“ (biMOOC) finden Sie hier: https://bienen.open-academy.com/zeitplan-des-bimooc-2021/
Hier geht es zur Anmeldung für den biMOOC: https://www.oncampus.de/bimooc

In eigener Sache:

Bisher (Februar 2021) ist der biMOOC fast vollständig ehrenamtlich ohne finanzielle Unterstützung entstanden. Falls sich für einzelne Angebote für die jeweilige Volkshochschule eine Möglichkeit ergibt, die Kurskomponente der „Theorie-Vermittlung“ über den biMOOC in irgendeiner Form zu vergüten (z.B. 5 Euro pro Kursteilnehmer der VHS am jeweiligen Angebot), wäre das toll. Bitte dazu direkt Kontakt aufnehmen (Vertrag und Rechnungsstellung ist möglich). Eine Pflicht ist das nicht. Die VHS können den biMOOC auch komplett kostenfrei in ihre Angebote integrieren, auch wenn das eigene Angebot kostenpflichtig ist.

Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

Zeitplan des biMOOC 2021

Inhalts- und Zeitplanung des Bienen und Imkerei MOOC 2021

Der biMOOC gliedert sich in folgende 5 Hauptmodule:

  • Modul 1 (Einheiten 1-2): Motivation und Grundlagen / Theorie imkerliches Wissen (Februar / März)
  • Modul 2 (Einheiten 3-4): Frühjahrsentwicklung, Bienenweide-Pfanzen/Trachtkalender/Blühflächen, Wildbienen-Themen, Waben/Wachs-Erneuerung, Winterverluste (März / April)
  • Modul 3 (Einheiten 5-7): Völkerentwicklung, Ablegerbildung, Honiglehrgang, Schwärme (April/Mai)
  • Modul 4 (Einheiten 8-9): Königinnen-Zucht, Bienen –Gesundheit, Bienen/Imker-Latein (Juni)
  • Modul 5 (Einheiten 10-12): Varroa-Behandlung, Einfütterung, Räuberei-Verhinderung, Wintervorbereitung, Honigvermarktung, Bienenjahr-Rückblick (Lessons Learned), Zukunftsplanung (Juli-August)
Modul 1: Grundlagen / Theorie imkerliches Wissen

Ziel des ersten Moduls ist es, sich bewusst zu machen, warum Bienen einen selbst so begeistern und warum wir uns so intensiv mit ihnen beschäftigen möchten. Außerdem ist es Ziel, hier das theoretische Fundament zu Bienen und zur Imkerei zu legen und ein Verständnis der wesentlichen Grundlagen zu entwickeln.

    Modul 2: Frühjahrsentwicklung, Bienenweide-Themen, Wachs, Winterverluste

    Ziel des zweiten Moduls ist es, relativ umfassend das Wissen zu Blühflächen, Trachtkalendern und nachhaltigen Bienen-und Insektenschutzkonzepten in Stadt und Land zu entwickeln. Außerdem ist es Ziel, die Entwicklung am Bienenvolk im Frühjahr kennenzulernen und zu verstehen, sowie die entsprechenden Aufgaben/Tätigkeiten an den Völkern so zu verstehen, dass Ihr entscheiden könnt, was Ihr unter den verschiedenen Varianten für Euch geeignet findet, deshalb auswählt und nachmacht.

    • Einheit 2-1 (22.3.-4.4.): Blühflächen-Einführung, Wildbienen-Einführung, Frühjahrsdurchsicht+Frühjahrsentwicklung, Wachserneuerung, Varroa-Grundwissen, Futterkranz-Proben
    • Einheit 2-2 (5.4.-18.4.): nachhaltige Blühflächen-Strategien und Konzepte in Stadt und Land, Trachtkalender, Insektenweidepflanzen, Imkerinnen und Landwirte, Bienen- und Insektenschutz in Städten und Gemeinden, Nistmöglichkeiten und Unterstüzung von Wildbienen

    Modul 3: Völkerentwicklung, Ablegerbildung, Honiglehrgang, Schwärme

    Ziel des dritten Moduls ist das Kennenlernen und Verstehen der starken Volkentwicklung bis zur und während der Schwarmzeit, sowie der Maßnahmen und Möglichkeinen mit dem Schwarmtrieb umzugehen, zur Ablegerbildung und Völkervermehrung, zur Schwarmverhinderung und/oder zum Schwarmfang. Außerdem ist es Ziel, alles notwendige Wissen zur Honiggewinnung und Honigvermarktung inkl. der gesetzlichen Vorgaben, zu erlernen, sowie die typischen Vorgehensweisen zur Honiggewinnung und Honigverarbeitung kennenzulernen, um die eigene Vorgehensweise auszuwählen und nachzumachen.

    Modul 4: Königinnen-Zucht, Bienen –Gesundheit, Bienen/Imker-Latein

    Ziel des vierten Moduls ist es, unterschiedliche Varianten der Königinnen-Nachschaffung und Königinnenzucht kennenzulernen und zu verstehen, um danach seine eigene Nachschaffung von Königinnen (Volksvermehrung) fundiert auszuwählen und entsprechend selbst an den eigenen Völkern umzusetzen/nachzumachen. Sich mit Bienengesundheit und Bienenkrankheiten grundlegend auszukennen und entsprechende Situationen erkennen und richtig handeln zu können sind das zweite wichtige Ziel dieses Moduls, dazwischen etwas aufgelockert vom eher humoristischen Thema zum „Imker-Latein“.

    Modul 5: Varroa-Behandlung, Einfütterung, Räuberei-Verhinderung, Wintervorbereitung, Honigvermarktung, Rückblick+Zukunftsplanung

    Ziel des fünften Moduls ist es, ist es, die „Saison-Ende“ Themen zum Bienenvolk und die daraus resultierenden Handlungen und Maßnahmen der Imkerin kennenzulernen. Das erworbene Wissen ermöglicht es, die für die eigene Bienenhaltung geeigneten Maßnahmen und Tätigkeiten fundiert auszuwählen und entsprechend an den eigenen Völkern ducrhzuführen und nachzumachen, sowie den Erfolg zu überprüfen.

    In eigener Sache:

    Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
    Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

    Auch in den anderen Bildungsmaterialien gibt es noch manchmal Lücken, die 2021 und in den kommenden Jahren kleiner werden sollen.

    biMOOC 2021 beginnt am 22. Februar 2021

    Der  Bienen und Imkerei MOOC 2021 startet ab 22.2.

    Liebe Bienen- und Imkerfreunde,

    der biMOOC 2021 beginnt am 22. Februar 2021. Hier findet ihr die inhaltliche Planung und den konkreten Zeitplan für 2021. Ich freue mich, wenn viele von euch (wieder) mit dabei sind und vielleicht noch andere Imkerinnen und Interessierte „mitbringen“. Ihr dürft die Möglichkeit auch gerne in Euren Vereinen bekannt machen 😉

    Die online „Live-Session“ Termine werden jeweils ca. 1-2 Wochen vor dem jeweiligen Termin eingestellt und über den „Newsletter“ werdet ihr aktiv dazu informiert. Wenn ihr noch Vorschläge habt, oder tolle „Experten“ kennt, deren Themen, Wissen und Können für unsere ganze Community interessant sein könnten, stellt bitte den Kontakt zu mir her oder schlagt das Thema mit dem Experten vor. So können die Live-Sessions für uns alle interessant und nützlich werden, wenn dieses „Gurus“ mitmachen. Wenn Ihr sie kennt, gelingt es Euch vielleicht eher, sie zu interessieren, eine der Sessions zu halten. Es ist kein „Hexenwerk“ und ich begleite die Vorbereitung, beantworte die Fragen und führe auch einen (oder auch mehrere) Technik-Checks im Vorfeld mit allen „Referenten“ durch.

    Apropos „mitmachen“. Diskutiert Eure Fragen und Themen in den jeweiligen Themenforen oder gebt wichtige Tipps und Hinweise weiter. Das macht das Online-Lernen intensiver und besser und hilft auch, die Inhalte des biMOOC kontinuierlich zu verbessern und dabei Eure Themen zu treffen und tolle Informationsquellen einzubeziehen, die ohne Euch „unentdeckt“ geblieben wären.

    Noch etwas: Der biMOOC-Gedanke geht weiterhin davon aus, dass es mittelfristig wenigsten 2-3 „Moderatorinnen“ gibt und nicht nur mich. Deshalb suche ich immer noch 1-2 engagierte Mitmacher/innen. Es gibt viel Arbeit, während der Bienensaison auch zeitlich Stress und (fast) kein Geld. Falls Du für eine solch tolle Nebenbeschäftigung „brennen“ könntest, kontaktiere mich einfach.

    Hiermit möchte ich auch den Teilnehmern aus dem letzten Jahr danken, die „einen Kaffee spendiert“ haben und den „Becker Umweltdiensten“ (finanzieller Unterstützer). Diese sind bisher für das „fast“ verantwortlich und vor allem auch für die Abdeckung der entstehenden Kosten.

    Fall sich jemand von euch auch für Wildbienen interessiert, gibt es hier einen speziellen „Lernpfad“, der für die „Mauerbienen-Aktion“ von „lebenswertes Chemnitz“ entstanden ist und viele Inhalte des biMOOC zu Blühflächen und Wildbienen einbindet.

    https://bienen.open-academy.com/lernpfad-mauerbienen-aktion/

    Bis zum 22.2.2021

    Mit freundlichem Flügelschlag
    Dirk Liesch

    In eigener Sache:

    Die Module 4-5 werden erstmalig in 2021 ergänzt und freigegeben.
    Im „Kursbuch“ (https://bienen.open-academy.com), taucht (noch) öfter die Meldung auf: Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“ (hier gibt es die Erklärung dazu)Kurzfassung: Dieser Inhalt ist noch nicht fertig, sondern „in Arbeit“.

    Auch in den anderen Bildungsmaterialien gibt es noch manchmal Lücken, die 2021 und in den kommenden Jahren kleiner werden sollen.

    Winterling – Samen ist reif

    Samen für Winterling -Aktion ist reif

    Der Samen für die Winterling-Aktion ist jetzt reif. Das Beitragsbild zeigt meine in den letzten Tagen gesammelten Winterling-Samen.

    Wer bei dieser Blühflächen und Bienenweide-Aktion mitmachen möchte, jetzt ist der richtige Zeitpunkt.

    Sammelt die Samen Eurer Winterlinge und stellt sie der Aktion (in Eurer Region) zur Verfügung oder säht sie selbst im öffentlichen Bereich an geeigneter Stelle aus.Es ist ein wertvoller Beitrag für Bienen und Wildinsekten und für ein schöneres, blühendes und buntes Chemnitz.

    Hier noch einmal der Link zu den Details der Aktion.

    Eranthis-hyemalis 028a
    Winterling mit Samen (Quelle, siehe Link)

    Wenn das Laub der Winterlinge in den nächsten Wochen gelb wird, ist das der beste Zeitpunkt auch überzählige Knollen zu entnehmen (und am gelben Laub noch zu finden) … und diese Knollen gleich wieder (innerhalb von max. 3-5 Tagen) zu stecken, bevor sie zu stark austrocknen.

    Live-Session zur Varroa am 5.4.2020 im biMOOC

    „Varroa – die Milbe, ihr Lebenszyklus und die Bekämpfungsmöglichkeiten“

    Adult female varroa mite
    Varroa-Milbe auf Bienen-Larve

    Am Sonntag (5.4.2020) erwartet uns im Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC) eine Session zu einem der wichtigsten Themen in der Bienenhaltung überhaupt, der „Varroa“.

    Informationen zur Live-Session:

    Thema: „Varroa – die Milbe, ihr Lebenszyklus und die Bekämpfungsmöglichkeiten“
    mit Dr. Michael Hardt, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Imker e.V. und Mitglied im Präsidiums des Deutschen Imkerbundes (Themenschwerpunkte: Bienengesundheit, Jugendarbeit)

     Sonntag, 5.April 2020, 19:00 Uhr

    Die Teilnahme an der Live-Session ist kostenfrei. Gerne können auch Imker und an der Bienenhaltung Interessierte daran teilnehmen, die sonst nicht beim biMOOC mitmachen. Da die Zugangsdaten nicht frei im Internet stehen dürfen, erreicht ihr diese über die aktuelle Einheit im Bienen und Imkerei MOOC
    (Du kannst Dich kostenfrei dafür eintragen und wenn Du den Zugang hast, und es Dich sonst nicht interessiert, wieder abmelden)

    Hier ist der Link zu den Zugangsdaten (im biMOOC).

    Du bist herzlich eingeladen.

    Bleibt gesund und Grüße aus Chemnitz

    Dirk Liesch

    „Corona“-Salat (Topinambur-Apfel-Karotten-Honig-Walnuss-Salat)

    Um etwas möglichst gut Schmeckendes zu haben, was gleichzeitig das Immunsystem stärkt, ist dieses Rezept zu Beginn der „Corona“-Pandemie entstanden. Deshalb der Name.

    Topinambur-Apfel-Karotten-Honig-Walnuss-Salat

    Corona - Salat (Stärkung Immunsystem)
    Corona-Salat (Topinambur, Honig, Möhre, Apfel, Walnuss)

    Zutaten:
    – Topinambur, Möhren, Äpfel zu etwa gleichen Teilen.
    – etwas Zitronensaft
    – Walnussstücke
    – Honig
    – ein kleiner Schuss Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)

    Zubereitung (einfach):
    Topinambur, Möhren und Apfel reiben. Mit Zitronensaft und Honig abschmecken. Dazu zerkleinerte (in der Hand kleingebrochene) Walnusskerne. Am Schluss ein kleiner Schuss Öl dazu.

    Erläuterung der Zutaten:

    Alle Hauptzutaten wachsen regional (ggf. sogar die Walnüsse), passen zur Jahreszeit, sind recht preiswert (wenn man Imker ist 😉 und die positiven Wirkungen ergänzen sich vielleicht. Das sich die Kombination positiv auf das Immunsystem auswirkt, ist wahrscheinlich. Ob die Wirkung wirklich die Summe der Einzelzutaten erreicht? Keine Ahnung. Vielleicht.

    Was könnten die Einzelzutaten bringen?

    Topinambur: Förderung der „positiven“ Darmbakterien, und damit des Immunsystems insgesamt, siehe:

    Walnüsse: Melatonin – antioxidative Wirkung zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf Erkrankungen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B6 und Zink zur Stärkung des Immunsystems.

    Honig: Der etwas besser Zucker (trotzdem Zucker) mit Antioxidantien (Enzyme, Harze, Flavonoide), Phenolen, organischen Säuren und damit entzündungshemmend und Blutdrucksenkend (positiv für Herz-Kreislauf), Keimreduzierend, evtl. auch durch Propolis-Bestandteile im Honig.

    Möhren: Alpha- als auch Beta-Carotin (Provitamin A, einer Vorstufe von Vitamin A) für Sehfähigkeit, Immunsystem und Zellwachstum. Außerdem Vitamine B6,B1,B2, sowie Vitamin C für Abwehrkräfte und Radikalenfänger Vitamin E. Dazu reich an verschiedenen Mineralstoffen (Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium. Eisen, Zink)

    Äpfel: Eine der ältesten Heilpflanzen der Welt. „Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko, an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus und Krebs zu erkranken.“ (Wikipedia)

    Öl: Weil einige der Inhaltsstoffe mit etwas Fett viel besser aufgenommen werden können (besonders aus den Möhren), die sonst (teilweise) verloren gehen würden. Etwas Öl/Fett ist auch in den Wallnüssen. Aber wahrscheinlich zu wenig, oder zu gebunden?

    Ob der Salat tatsächlich so positiv ist, kann ich nicht sagen. (bin kein Experte). Aber er schmeckt.

    Achtung: Wer kein Topinamur gewohnt ist, sollte langsam anfangen (max. eine halbe mittlere Knolle / Tag) und es dann langsam steigern, sonst gibt es üble Blähungen.

    „Die Honigmacher“ Website wird modernisiert

    Liebe Nutzer/innen,

    vielleicht ist es Euch schon aufgefallen. „Die Honigmacher“ Website wird modernisiert (so dass sie zukünftig auch von Smartphones gut nutzbar ist). Dies hat aber auch zur Folge, dass alle Links, die auf Inhalte dieser Site verweisen derzeit nicht funktionieren.

    Sobald der Umbau seitens der Site fertig ist, passe ich im „Kursbuch“ die Links an, dass alles wieder funktioniert.

    Entschuldigt bitte die Beeinträchtigungen dadurch.

    Dirk Liesch

    im biMOOC lernen

    Lernen und Erfahrungen austauschen im Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC)

    Parallel zum Bienenjahr findet jährlich von Februar-August der interaktive, kostenfreie Kurs „biMOOC“ statt (erstmalig ab 22.2.2020). Hier geht es zur biMOOC – Information und Anmeldung.

    Das folgende Video (Dauer 3:25min) erklärt, welcher Teilnehmerkreis an welchen Modulen des Kurses teilnehmen sollte:

    Jetzt wisst Ihr auch, dass die Themen nachhaltige Blühflächen, Trachtkalender, Bienenweidepflanzen und insektenförderliche Umweltbedingungen in Stadt- und Land (und was jede(r) dafür tun kann), im zweiten Modul gebündelt sind. (detaillierte Information dazu hier) Wenn Du Dich also nur zu diesem Themenbereich interessierst, weil Du z.B. nicht selbst Bienen halten möchtest, braucht Du nur im zweiten Modul (März) am Bienen und Imkerei MOOC teilzunehmen. Dies ist möglich und gewollt. Andererseits können sich bereits erfahrene Imker auf den Erfahrungsaustausch und die Experten-Vorträge (Live-Sessions) konzentrieren und die Theorie weitestgehend „überspringen“.   Für „Bienen-AGs“ sind wiederum evtl. die „Bastel und Selbstbau“-Vorschläge interessanter, als für Andere.

    Was erwartet Euch, wenn Ihr im biMOOC angemeldet seid? Wie die Lernabläufe aussehen könnten (als Empfehlung), zeigt Euch das folgende Erklärvideo (Dauer 4:48 min):

    Detaillierter sind die Arbeitsweisen zum Lernen und Erfahrungsaustausch im biMOOC im organisatorischen Bereich (nach Anmeldung im biMOOC) dargestellt. Hier geht es zur biMOOC Information und Anmeldung.

    Das Gesamtprojekt ist ausführlicher in der Projektinformation erläutert.  Wir hoffen, es ist deutlich geworden, dass jede Teilnehmerin selbst wählt, wieviel sie vom biMOOC mitmacht. Auch einzelne ausgewählte Themen sind völlig ok und gewollt.

    nachhaltige Blühflächen in Stadt und Land

    Insekten- und Bienenschutz für Jede und Jeden

    Auch wenn Ihr nicht selber Bienen halten möchtet, könnt Ihr ALLE in Stadt und Land einen wichtigen Beitrag zum Bienen- und Insektenschutz leisten, egal ob es nun Wildbienen, Hummeln, Honigbienen oder andere Insekten und Schmetterlinge sind.

    Das Modul 2 des „Bienen- und Imkerei MOOCs“ (biMOOC) richtet sich ganz explizit an:

    • Verantwortliche in Städten und Gemeinden
    • Landwirte, Bäuerinnen und Obstbauern
    • an Umweltinteressierte und Kleingärtnerinnen in Stadt und Land

    Deshalb ist das zweite Modul des biMOOC (23.3. -19.4.2020) auch für DICH! (wenn Du keine Bienen halten möchtest, nimm nur an diesem 2. Modul teil – das ist so gewollt.) Melde Dich hier im kostenfreien biMOOC an.

    Im Modul 2 geht es:

    • um Nachhaltigkeit beim Thema Blühflächen und Insektenschutz und weniger um kurzfristige Strohfeuer oder die Beruhigung des „Guten Gewissens“.
    • um Trachtkalender, Bienen-und Insektenweidepflanzen und langfristige Blühflächen und Blühflächenkonzepte
    • um das Zusammenspiel von Stadtverwaltungen, Grünflächenämtern, Wohnungsgenossenschaften, Gartensparten und interessierten Bewohnern in den Stäten und Gemeinden, um die großen bisher ungenutzten Potentiale in Städten und Gemeinden zu erschließen. (konkrete Beipiele: „Winterling-Aktion“ + „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ in Chemnitz)
    • um ein faires Miteinander und gegenseitiges Verstehen von Landwirtschaft, Imkerei und Insekten-und Umweltschutz auf dem Land, inkl.  koordinierter nachhaltiger Projekte auf dem Land (bzw. in der Landwirtschaft)
    • um mehr Verständnis und Miteinander von Stadt und Land bei Themen wie Blühflächen, Insektenschutz und nachhaltigem Naturschutz, indem die Interessen möglichst aller Seiten fair berücksichtigt werden.

    Ihr ALLE könnt einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Insekten- und Bienenschutz leisten. Wer wissen möchte, wie, sollte im Modul2 des kostenfreien biMOOC dabei sein und sich jetzt anmelden.