Archiv der Kategorie: Projekt-Blog

„Corona“-Salat (Topinambur-Apfel-Karotten-Honig-Walnuss-Salat)

Um etwas möglichst gut Schmeckendes zu haben, was gleichzeitig das Immunsystem stärkt, ist dieses Rezept zu Beginn der „Corona“-Pandemie entstanden. Deshalb der Name.

Topinambur-Apfel-Karotten-Honig-Walnuss-Salat

Corona - Salat (Stärkung Immunsystem)
Corona-Salat (Topinambur, Honig, Möhre, Apfel, Walnuss)

Zutaten:
– Topinambur, Möhren, Äpfel zu etwa gleichen Teilen.
– etwas Zitronensaft
– Walnussstücke
– Honig
– ein kleiner Schuss Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)

Zubereitung (einfach):
Topinambur, Möhren und Apfel reiben. Mit Zitronensaft und Honig abschmecken. Dazu zerkleinerte (in der Hand kleingebrochene) Walnusskerne. Am Schluss ein kleiner Schuss Öl dazu.

Erläuterung der Zutaten:

Alle Hauptzutaten wachsen regional (ggf. sogar die Walnüsse), passen zur Jahreszeit, sind recht preiswert (wenn man Imker ist 😉 und die positiven Wirkungen ergänzen sich vielleicht. Das sich die Kombination positiv auf das Immunsystem auswirkt, ist wahrscheinlich. Ob die Wirkung wirklich die Summe der Einzelzutaten erreicht? Keine Ahnung. Vielleicht.

Was könnten die Einzelzutaten bringen?

Topinambur: Förderung der „positiven“ Darmbakterien, und damit des Immunsystems insgesamt, siehe:

Walnüsse: Melatonin – antioxidative Wirkung zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf Erkrankungen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B6 und Zink zur Stärkung des Immunsystems.

Honig: Der etwas besser Zucker (trotzdem Zucker) mit Antioxidantien (Enzyme, Harze, Flavonoide), Phenolen, organischen Säuren und damit entzündungshemmend und Blutdrucksenkend (positiv für Herz-Kreislauf), Keimreduzierend, evtl. auch durch Propolis-Bestandteile im Honig.

Möhren: Alpha- als auch Beta-Carotin (Provitamin A, einer Vorstufe von Vitamin A) für Sehfähigkeit, Immunsystem und Zellwachstum. Außerdem Vitamine B6,B1,B2, sowie Vitamin C für Abwehrkräfte und Radikalenfänger Vitamin E. Dazu reich an verschiedenen Mineralstoffen (Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium. Eisen, Zink)

Äpfel: Eine der ältesten Heilpflanzen der Welt. „Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko, an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Lungenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus und Krebs zu erkranken.“ (Wikipedia)

Öl: Weil einige der Inhaltsstoffe mit etwas Fett viel besser aufgenommen werden können (besonders aus den Möhren), die sonst (teilweise) verloren gehen würden. Etwas Öl/Fett ist auch in den Wallnüssen. Aber wahrscheinlich zu wenig, oder zu gebunden?

Ob der Salat tatsächlich so positiv ist, kann ich nicht sagen. (bin kein Experte). Aber er schmeckt.

Achtung: Wer kein Topinamur gewohnt ist, sollte langsam anfangen (max. eine halbe mittlere Knolle / Tag) und es dann langsam steigern, sonst gibt es üble Blähungen.

„Die Honigmacher“ Website wird modernisiert

Liebe Nutzer/innen,

vielleicht ist es Euch schon aufgefallen. „Die Honigmacher“ Website wird modernisiert (so dass sie zukünftig auch von Smartphones gut nutzbar ist). Dies hat aber auch zur Folge, dass alle Links, die auf Inhalte dieser Site verweisen derzeit nicht funktionieren.

Sobald der Umbau seitens der Site fertig ist, passe ich im „Kursbuch“ die Links an, dass alles wieder funktioniert.

Entschuldigt bitte die Beeinträchtigungen dadurch.

Dirk Liesch

im biMOOC lernen

Lernen und Erfahrungen austauschen im Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC)

Parallel zum Bienenjahr findet jährlich von Februar-August der interaktive, kostenfreie Kurs „biMOOC“ statt (erstmalig ab 22.2.2020). Hier geht es zur biMOOC – Information und Anmeldung.

Das folgende Video (Dauer 3:25min) erklärt, welcher Teilnehmerkreis an welchen Modulen des Kurses teilnehmen sollte:

Jetzt wisst Ihr auch, dass die Themen nachhaltige Blühflächen, Trachtkalender, Bienenweidepflanzen und insektenförderliche Umweltbedingungen in Stadt- und Land (und was jede(r) dafür tun kann), im zweiten Modul gebündelt sind. (detaillierte Information dazu hier) Wenn Du Dich also nur zu diesem Themenbereich interessierst, weil Du z.B. nicht selbst Bienen halten möchtest, braucht Du nur im zweiten Modul (März) am Bienen und Imkerei MOOC teilzunehmen. Dies ist möglich und gewollt. Andererseits können sich bereits erfahrene Imker auf den Erfahrungsaustausch und die Experten-Vorträge (Live-Sessions) konzentrieren und die Theorie weitestgehend „überspringen“.   Für „Bienen-AGs“ sind wiederum evtl. die „Bastel und Selbstbau“-Vorschläge interessanter, als für Andere.

Was erwartet Euch, wenn Ihr im biMOOC angemeldet seid? Wie die Lernabläufe aussehen könnten (als Empfehlung), zeigt Euch das folgende Erklärvideo (Dauer 4:48 min):

Detaillierter sind die Arbeitsweisen zum Lernen und Erfahrungsaustausch im biMOOC im organisatorischen Bereich (nach Anmeldung im biMOOC) dargestellt. Hier geht es zur biMOOC Information und Anmeldung.

Das Gesamtprojekt ist ausführlicher in der Projektinformation erläutert.  Wir hoffen, es ist deutlich geworden, dass jede Teilnehmerin selbst wählt, wieviel sie vom biMOOC mitmacht. Auch einzelne ausgewählte Themen sind völlig ok und gewollt.

nachhaltige Blühflächen in Stadt und Land

Insekten- und Bienenschutz für Jede und Jeden

Auch wenn Ihr nicht selber Bienen halten möchtet, könnt Ihr ALLE in Stadt und Land einen wichtigen Beitrag zum Bienen- und Insektenschutz leisten, egal ob es nun Wildbienen, Hummeln, Honigbienen oder andere Insekten und Schmetterlinge sind.

Das Modul 2 des „Bienen- und Imkerei MOOCs“ (biMOOC) richtet sich ganz explizit an:

  • Verantwortliche in Städten und Gemeinden
  • Landwirte, Bäuerinnen und Obstbauern
  • an Umweltinteressierte und Kleingärtnerinnen in Stadt und Land

Deshalb ist das zweite Modul des biMOOC (23.3. -19.4.2020) auch für DICH! (wenn Du keine Bienen halten möchtest, nimm nur an diesem 2. Modul teil – das ist so gewollt.) Melde Dich hier im kostenfreien biMOOC an.

Im Modul 2 geht es:

  • um Nachhaltigkeit beim Thema Blühflächen und Insektenschutz und weniger um kurzfristige Strohfeuer oder die Beruhigung des „Guten Gewissens“.
  • um Trachtkalender, Bienen-und Insektenweidepflanzen und langfristige Blühflächen und Blühflächenkonzepte
  • um das Zusammenspiel von Stadtverwaltungen, Grünflächenämtern, Wohnungsgenossenschaften, Gartensparten und interessierten Bewohnern in den Stäten und Gemeinden, um die großen bisher ungenutzten Potentiale in Städten und Gemeinden zu erschließen. (konkrete Beipiele: „Winterling-Aktion“ + „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ in Chemnitz)
  • um ein faires Miteinander und gegenseitiges Verstehen von Landwirtschaft, Imkerei und Insekten-und Umweltschutz auf dem Land, inkl.  koordinierter nachhaltiger Projekte auf dem Land (bzw. in der Landwirtschaft)
  • um mehr Verständnis und Miteinander von Stadt und Land bei Themen wie Blühflächen, Insektenschutz und nachhaltigem Naturschutz, indem die Interessen möglichst aller Seiten fair berücksichtigt werden.

Ihr ALLE könnt einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Insekten- und Bienenschutz leisten. Wer wissen möchte, wie, sollte im Modul2 des kostenfreien biMOOC dabei sein und sich jetzt anmelden.

 

Mitmachen – aber wie?

Wir unterscheiden zwischen „Mitmachern“ und Unterstützern. Willst Du finanziell,  als Medienpartner oder mit Sachleistungen unterstützen, dann gibt es hier die Info für Dich: „Unterstützer(in) werden“

Dieses freie Bildungsprojekt lebt entscheident vom Mitmachen. Das Gesamtergebnis wird umso besser und nützlicher, je mehr Menschen aktiv mitmachen.

Die einfachste Form mitzumachen, ist neben der Teilnahme am jährlichen biMOOC, das Bekanntmachen dieses biMOOC-Projektes über Eure Sozialen Netzwerke oder das Abbonieren unseres Youtube-Kanals.

Sehr wichtig für die Qualität sind natürlich „fachliche Mitmacher“. Damit sind nicht nur

  • Bienen- und Imkereiexperten
  • Umwelt-und Blühflächenspezialisten
  • langjährige Imker  oder
  • Landwirte

gemeint, sondern auch:

  • Jungimker und Interessierte
  • Schüler und Lehrerinnen

die an Imker-AGs teilnehmen oder diese durchführen und uns mitteilen, was ihnen am meisten geholfen hat und was ihnen bisher am meisten fehlt.

Mitmacher/innen können aber auch bei Fotos, Videos, Aufbereitung von Inhalten, oder auch nur als Menschen (Models) auf den Fotos und Videos mitwirken oder das Projekt über soziale Medien bekannt machen (empfehlen).

Nehmt bitte gleich Kontakt zu uns auf, ehe es in Vergessenheit gerät.

Alle ehrenamtlichen Mitmacher, die in einem relevanten Umfang (ca. 2 Stunden oder mehr) helfen, den biMOOC besser und nützlicher zu machen, haben die Möglichkeit, in unserer „Mitmacher-Liste“  (https://bienen.open-academy.com/mitmacher/) genannt zu werden.

Welche konkrete  Möglichkeiten gibt es, mitzumachen:

  • fachliche Zuarbeiten und fachliche Mitarbeit
  • Bereitschaft für Live-Events (während des biMOOC) zu Fachthemen als „Experte“ beizutragen
  • Ein „Praxisbeispiel“ aus Deiner eigenen Arbeit zur Verfügung zu stellen
  • Bekanntmachung des biMOOC an Personen, für die das Wissen hier wichtig und hilfreich ist
  • Gewinnung von finanziellen Unterstützern und ehrenamtlichen Unterstützern
  • Organisation und Durchführung von „regionaler Praxis“  = regionalen Präsenzangeboten, wie Imker-AGs, Bienenpatenschaften, Bienenjahr-Begleitung, Kurse an der Volkshochschule mit „Lehrbienenstand“ bzw. „Praxisbienenstand“, Königinnen-Zucht etc.
  • Initiativen für regionale Blühflächen und Bienenweide-Projekte in Städten, Gemeinden und auf dem Land

Fachliche Mitarbeit – Wie läuft das ab?

  1. Information zu einem tollen freien Lernmaterial senden (zu einem vorhandenen Thema)
    • Video, Podcast, PDF, Präsentation, Arbeitsblatt, Dokumentvorlage, Checkliste, Bild/Grafik, Text, etc.
    • Vorgehen/Ablauf (freigegebener Inhalt): Gehe auf der „Kursbuch“-Seite auf den Beitrag, zu dem Du Zuarbeiten liefern möchtest und scrolle ans Ende zu „Kommentare/Hinweise“ (Beispiel – Link) und clicke auf Diskussion. Damit landest Du genau in der Diskussion zu diesem Thema. Alternativ kopiere die URL (Link) des Themas und sende uns eine eMail.
  2. Einen der Themenbeiträge für das Kursbuch selbst ausarbeiten
    • nimm Kontakt mit uns auf und wir stimmen das Thema und den Ablauf mit Dir ab.
    • Du musst schriftlich zustimmen, dass auch Dein Beitrag unter der freien Creative Commons „CC-BY“ oder „CC0“  weiterverwendet werden darf. (sonst ist es unmöglich Deinen Beitrag in diese OER-Site zu aufzunehmen!)
  3. Ein neues (noch fehlendes) Thema vorschlagen

Hinweis: Alle Lernmaterialien und Informationen, auf die Du uns hinweist, damit wir auf diese von der OER-Site verlinken, MÜSSEN frei zugänglich sein (ohne Passwort, ohne Angabe von irgendwelchen persönlichen Informationen usw.). Der Zugriff muss frei und anonym möglich sein. Jeder Beitrag, den Du für die OER-Site verfasst, sollte zielgerichtet auf möglichst gute, bereits vorhandene Lernmaterialien im Web zu diesem Thema verweisen, bevorzugt „freie Lernmaterialien“ (OER = Lizenz: CC-BY oder CC0 oder gleichwertig). Der Beitrag sollte nicht nur Deine persönliche Meinung, oder Deine eigenen Inhalte sein.

Expertin bei Live-Events oder eigenes Praxisbeispiel

Wenn Du als Experte bereit bist mit Deinem Thema eine unserer Live-Sessions zu gestalten, wäre das toll. Auch wenn Du noch unsicher bist, nimm zeitnah direkt mit uns Kontakt auf. Wir beantworten gern alle Fragen und testen mit Euch im Vorfeld, dass in den Live-Sessions alles klappt.

Organisation und Durchführung von „regionaler Praxis“

Für einen effektiven Erfolg einer „flipped classroom“ Aus- und Weiterbildung ist ein fachgerechter (fachlich begleiteter) Praxisteil /Präsenzteil notwendig. Dazu sind lokale Imker, Imker-AG Leiter, Kurse an Volkshochschulen oder durch Imker-Vereine etc.  sinnvoll. Wenn Du eine solche „regionale Praxis“ durchführen oder organisieren möchtest, sende uns die Information per eMail zu, damit wir sie im biMOOC (oncampus-Plattform) für Interessenten bekanntgeben können. Wenn Du Fragen dazu hast, nimm einfach Kontakt mit uns auf.

Wie soll dieses Projekt einmal werden?

Jetzt, wo noch fast nichts existiert, ist es schwer, sich vorzustellen, wie das Ergebnis geplant ist.

Vieleicht hilft bei der Vorstellung das „Vorbildprojekt“ aus dem Fachbereich „Wissensmanagement“, welches nach dem nahezu gleichen Konzept bereits seit 2016 umgestzt wurde. Hier sind die Links zu den Säulen dieses Vorbildprojektes:

In diesem Projekt für den Themenbereich „Bienen und Imkerei“ etwas ähnliches entstehen.

Projektkonzept sichtbar machen

Das Bienen+Imkerei Projekt soll nun in 2019/20 Realität werden.

Um Unterstützer, Partner und Mitmacher zu gewinnen, wurde im Februar 2019 damit begonnen, das biMOOC-Projekt sichtbar zu machen und dazu auch diese Site des Kursbuches mit dem administrativen Rahmen und den Projektinformationen aufzubauen.

Die Erstellung der eigentlichen Inhalte, insbesondere der Konzeption der Curricula und Lernpfade beginnt erst, wenn die ersten Partner mit an Bord sind.

Die Priorität in den nächsten Wochen hat somit die Gewinnung von Partnern und Mitmachern.

Was bedeutet „Dieser Inhalt ist passwortgeschützt …“

… das dieser Inhalt noch in Bearbeitung ist.  Sobald er „freigegeben“ ist, ist er frei und öffentlich verfügbar.

Wir arbeiten auch schon bei der Material- und Ideensammlung an den „Plätzen“ an denen die Informationen genutzt werden sollen. Hier stehen für uns also erst einmal wilde Stichpunkte, Kommentare und ähnliches. Wenn es „sinnvoll“ zusammengefasst und „nahezu rund“ erscheint, wird es freigegeben und dann im „Curriculum“ verlinkt.

Für unsere interne Team-Arbeit ist dieses Vorgehen mit „geschützt“ effizienter als mit „in Bearbeitung“. Sie können hieraus schon erahnen, an was wir noch arbeiten bzw. was kommen wird.