Physiologie der Honigbiene

Was gehört alles zur Physiologie der Honigbiene?

Die „Physiologie der Honigbiene“ ist insgesamt in diesem umfangreichen, textbasierten Lernpfad auf „die-honigmacher.de“ beschrieben, unterteilt in folgende Abschnitte:

 


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Sinnesorgane der Biene

Mit welchen Sinnen nimmt die Honigbiene die Welt wahr?

Ein sehr schönes und kompaktes Video von TerraX auf Youtube ist: „10 Fakten über Bienen“ , indem vor allem das Sehen von Bienen sehr gut erklärt und gezeigt wird (Dauer: 4:17 min)


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Körperbau der Biene

Wie ist der Körperbau einer Biene?

Honigbiene Stachel Infotafel Wallnau
Honigbiene Stachel Infotafel Wallnau (Maassen-Pohlen / CC BY 3.0)
  • Die Anatomie der Honigbiene„, ist eine übersichtliche, kompakte Erläuterung inkl. guter grafischer Darstellungen auf „bee-careful.com“
  • Körperbau einer Biene„: Eine sehr gute Erklärung mit Illustrationen des „Imkerverein Langenwetzendorf“
  • Anatomie der Honigbiene„: ist der ausführliche textliche und bebilderte Lernpfad auf „die-honigmacher.de“ zum Körperbau, den Organen und den Drüsen der Honigbiene.
  • Körperbau“ in der Beschreibung der „westlichen Honigbiene“ auf Wikipedia (sehr kompakt)

Anatomie der Honigbiene als grafische Darstellung:

Schéma abeille-tag
1 Zunge
2 Mündung der Hinterkieferdrüse
3 Unterkiefer
4 Hauptmandibeln
5 Oberlippe
6 Unterlippe
7 Mandibeldrüse (Oberkieferdrüse)
8 Hintere Mandibeldrüse
9 Mundöffnung (Schlund)
10 Futtersaftdrüse
11 Gehirn
12 Punktaugen
13 Brustspeicheldrüsen
14 Brustmuskeln
15 Flugspange
16 Vorderflügel
17 Hinterflügel
18 Herzschlauch
19 Stigmata
20 Luftsack
21 Mitteldarm
22 Herzklappen
23 Dünndarm
24 Duftdrüse
25 Hinterleibsdrüsen
26 Kotblase
27 After
28 Stachelscheide
29 Giftblase
30 Bogen des Stachelkanals
31 Giftdrüsen
32 Kleine Drüse
33 Samenblase
34 Wachsdrüsen
35 Bauchmark
36 Ventilschlauch
37 Ventiltrichter
38 Eingang zum Ventiltr.(Mageneingang)
39 Honigmagen
40 Herzschlinge (Hauptschlagader)
41 Speiseröhre
42 Nervenstrang
43 Kiefer
44 Pollenbürste
a Hüfte
b Oberschenkelring
c Oberschenkel
d Schiene
e Pfote mit 5 Artikulationen und Klauen
f Pfote mit 5 Artikulationen und Klauen
g Pfote mit 5 Artikulationen und Klauen
h Pfote mit 5 Artikulationen und Klauen


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Zeitzyklen und Lebensphasen der Bienen

Was sind die typischen „Zeitzyklen“ der Imkerei?

Um diese zu verstehen und nicht nur zu kennen, sind die Lebensläufe der drei Bienenwesen wichtig, da sich diese Zeitzyklen und „Faustregeln“ daraus ableiten:

  • Lebenslauf einer Honigbiene„, ist auf „die-honigmacher.de“ ein ausführlicher textbasierter Lernpfad, welcher den Lebenslauf der Honigbienen-Wesen inkl. der zugehörigen Zeitspannen und verschiedenen Tätigkeiten erklärt.
  • Der Lebenslauf der Biene“ (honig-aus-dem-pleistal.de): Eine schöne Grafik und Übersicht zum Lebenslauf einer Biene

#bienenlive — Basiswissen Bienen“ (Dauer 14:24 min, Zielgruppe Schüler) ist ein sehr schönes Video, nicht nur zum Lebenslauf, sondern zu vielen Basisthemen des imkerlichen Wissens, wie: Honigherstellung, Sehvermögen, Orientierung, Nachzucht, Krankheiten etc.

Für die „Zeitregeln/Zeitfristen“ in der Imkerei und Ihre Bedeutung, ladet Ihr Euch am besten  das PDF-Dokument „Das Einmaleins der Imkerei: Faustregeln“ (von „bieneundnatur.de“) herunter (zu finden  nach dem Klick im Download Verzeichnis). Dieses 4-seitige Dokument erklärt die folgenden Regeln mit guten Illustrationen:

  • 3-5-8, schon ist die Königin gemacht (Ei-Larve-verdeckelte Zelle Stadien der Königin Entwicklung)
  • 9-Tage-Frist (1): kürzeste Zeit in der ein Volk eine eigene Jungkönigin nachziehen kann ist 10-Tage – da die noch aus 3 Tage alten Larven gezogen werden können. 9-Tage sind deshalb ein Tag vor dem möglichen Schlupf aus Nachschaffungszellen= Zeitpunkt eine neue „externe Königin“ zuzusetzen.
  • 9-Tage-Frist (2): Jetzt sind spätestens alle Arbeiterinnenzellen verdeckelt, so dass das Volk keine eigene Königin mehr nachziehen kann, sondern Zuchtzellen oder zugesetzte Königin akzeptieren muss.
  • 21-Tage-Frist: Schlupf der Arbeitsbienen nach dieser Zeitspanne => Erweiterung des Brutraums danach planen und beim Schwarm gibt es erst nach dieser zeit die ersten neuen Jungbienen (ebenfalls ggf. Erweiterung des Brutraums ab diesem Zeitpunkt)
  • 40-Tage-Frist: Von der Eiablage bis zum ersten Honigsammeln einer Arbeiterin vergehen 40 Tage , erst dann bringt sie Honig ein.
  • 10-Tage-Frist: Wenn eintägige Larven zur Königinnenzucht „umgelarvt“ werden, dann wird nach weiteren 10 Tagen verschult, weil nur noch zwei Tage bis zum Schlupf sind (und Weiselzellen jetzt robust)

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Königin, Arbeiterin & Drohne

Welche unterschiedlichen „Bienenwesen“ gibt es im Volk der Honigbienen und welche Aufgaben übernehmen sie?

Beginnen wir mit der Beschreibung der drei Bienenwesen in der Wikipedia:

Die „drei Wesen der Honigbiene“ werden auch in einem kurzen, recht kompakten Lernpfad auf „die-honigmacher.de“ (vor allem Text) vorgestellt und beschrieben.

Eine informative, kompakte Vorstellung der drei Bienenwesen enthält das Video „Die 3 Bienenwesen – Imkern kurz erklärt #3“ (Dauer: 2:37min):

Alternativ (vor allem an Schüler gerichtet), werden die drei Bienenwesen im Video „Die drei Bienenwesen der Honigbiene“ erklärt. (Dauer: 2:14 min):

Einige Bilder zu den drei Bienenwesen eine Bienenvolks:

Bienenköniginnen

Bienenkönigin 1 (pixabay)Bienenkoenigin 2 (pixabay)Bienenkoenigin 3 (pixabay)
(mit Klick auf die Bilder, bekommt Ihr sie groß)

Arbeitsbiene / Arbeiterin
Die in den Erklärungen auf Wikipedia eingebundenen Bilder könnt Ihr übrigens auch selbst nutzen, z.B. so :
Carnica bee on solidago

Drohn

Drohn
Drohn (Waugsberg / CC BY-SA)

ss


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Bienenprodukte

Welche Bienenprodukte gibt es?

Pollen in Honigwabe (Pixabay)

sind die typischen Bienenprodukte.
Folgende Informationsquellen sind dazu ebenfalls empfehlenswert:

  • Was uns die Biene liefert„: ist ein sehr umfangreicher, ausführlicher textbasierter Lernpfad von „die-honigmacher.de“, in dem all diese Bienenprodukte ausführlich beschrieben werden.
  • Bienenprodukte„: Eine recht umfassende und anschauliche Übersicht und Erläuterung vom Deutschen Apitherapiebund e.V.

Honig-Wabe (pixabay)

Was man aus diesen Grundstoffen, die uns die Bienen liefern, alles herstellen bzw. wie man sie verwenden kann, wird im Bereich der Praxisbeispiele (zukünftig) vertieft.

Vertiefende Informationen zum Thema Bienenprodukte:

  • Bienenwachs – freie Bilder auf Wikimedia Commons
  • Propolis – freie Bilder auf Wikimedia Commons
  • Pollen – freie Bilder auf Wikimedia Commons
  • „Honig und andere Bienenprodukte“, sehr umfangreiche Dokumentsammlung vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit „Laves“

Video-Beispiel zur Gewinnung von Propolis und Herstellung von Propolis-Lösung „Propolisernte und -verarbeitung“ (Dauer: 8:38min)

Video zum Einsatz von Pollenfallen zur Pollenernte (Mittelstück kann man teilweise überspringen) „Pollenfallen einsetzen und Blütenpollen ernten“ (Dauer: 12:07min):

Video zur Gelée Royale Gewinnung auf professionelle Weise: „Gelée Royale Gewinnung bei der Imkerei Heiser“ (Dauer: 4:45min):

Honig- und Bienenwachs-Themen werden gesondert und ausführlich behandelt, deshalb sind hier keine Video-Empfehlungen dazu enthalten.


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Bedeutung der Bestäubung

Bestäubung Apfelbluete (pixabay)

Eine zentrale Bedeutung kommt der Honigbiene (aber auch Wildbienen, Hummeln und anderen Insekten) bei der Bestäubung zu.  Gute Informationsquellen dazu im Netz findet Ihr hier:

Ein paar Zahlen zum Mehrertrag durch die Bestäubung von Bienen zusammengestellt aus den Quellen:

  • 55% mehr Äpfel
  • 60% mehr Kirschen und Erdbeeren
  • 85% mehr Birnen
  • 90-95% mehr Pfirsisch
  • 25% mehr Raps
  • 70% mehr Buchweizen
  • usw.

verdeutlichen die Bedeutung der Bestäubungsleistung der Bienen recht konkret.

Die Bestäubung und deren Bedeutung für die Vermehrung der Pflanzen ist anschaulich erklärt (Zielgruppe Schulkinder) im folgenden Video: „Wie vermehren sich die Pflanzen?“ (SRF, Dauer: 3:19 min)

Der Prozess von der Bestäubung bis zum fertig eingelagerten trockenen Honig in der Wabe ist in folgendem Video ganz gut erklärt „Bestäubung von Pflanzen durch Bienen – Für Erwachsene erklärt!“ (bienen.info, Dauer 4:16 min)

Vertiefende Informationen zum Thema rund um die Bestäubung durch Bienen:

  • Blütenbiologie„-Lernpfad (die-honigmacher.de), Informationen zu Sinn und Zweck der sexuellen Vermehrung bei Pflanzen, dem Aufbau der Blüten und deren Funktion (textuelle Beschreibung)
  • Bienen als Bestäuber„-Lernpfad (die-honigmacher.de), ausführlichere textliche Beschreibung der wie und in welchem Umfang und auch unter welchen speziellen Anpassungen Bienen und Hummeln bestäuben.

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Faszination „Biene“

Was ist so faszinierend an Bienen?

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich zur Motivation den Film „More than Honey“ ansehen. Hier ist der Trailer auf Youtube (2:22min):

Zum Beispiel über Amazon Prime ist dieser 1h 31min Film ansehbar. Vielleicht hat ihn aber auch ein Imker in Eurem lokalen Imkerverein oder der Verein hat selbst eine „Mediensammlung“ in der der Film enthalten ist.

Ein frei zugängliches Video, welches die Faszination an Bienen und auch die grundlegenden Arbeiten eines Imkers ebenfalls recht schön darstellt, ist „Die Honigmacher – Kein Leben ohne die Biene“ (47:01 min):

Auch wenn das folgende Zitat nicht 100% belegt ist, so ist es doch sehr passend:

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr. “ ~Albert Einstein

Biene beim Pollensammeln (PD Bild)

Die Faszination der Bienen kommt aber nicht nur

  • daher, dass es neben Rind und Schwein das wichtigste Nutztier der Welt ist
  • wegen der Bestäubung und den Früchten die daraus entstehen
  • durch die Esthetik des Fluges vor dem Bienenstock
  • wegen der Verbindung der Schönheit von Blumen und Blüten mit den Pollen und Nektar sammelnden Bienen
  • durch den Gemeinsschaft „Eine für Alle, Alle für Alle“, also das Volkverhalten, welches Zehntausende Individuen als ein Ganzes, als scheinbar einen Organismus handeln lässt, der sich immer wieder selbst erneuert und deshalb auch manchmal „Der Bien“ genannt wird.
  • über den süßen Honig, wenn er aus den Waben tropft, aus der Schleuder läuft, oder in unterschiedlicher Form und Geschmack auf der Zunge zergeht
  • vom wohlriechenden Wachs und andere gesundheitlich wertvollen Produkten der Biene, wie Propolis, Pollen oder Gelee Royal
  • wegen der Schmerzen, die die Stiche verursachen, oder der Linderung, die Bienengift bei Gicht, Rheuma, Gelenkschmerzen und Verspannungen bringen kann
  • von den unterschiedlichen angenehmen Gerüchen von Honig, Wachs oder Bienenstockluft
  • von der meditativen Wirkung der Arbeit am Bienenvolk vor allem an nicht zu heißen sonnigen Tagen im Frühling
  • usw.

sondern es ist die Gesamtheit dieses sich wiederholenden Kreislaufes im Bienenjahr, den ein Imker in der Verbindung mit der Natur immer wider erleben kann.


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