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Praxisbeitrag: Wie ich imkere und warum ich es so tue

„Wie ich imkere und warum ich es so tue“
-Ein Bienenjahr mit Dr. Hardt-

In dieser Live Session stellt Michael Hardt als langjähriger Imker vor, wie er selbst imkert und erklärt, warum er es so tut und beantwortet Eure Fragen. Gerade als Jungimker und Anfänger ist eine der entscheidenden Fragen, wie möchte man imkern (Betriebsweise). Erfahrenen Imkern „über die Schulter“ zu sehen und an deren Erfahrungsweg und Überlegungen teilzuhaben, ist eine Entscheidungshilfe, den eigenen Weg zu finden, oder zu verbessern auch wenn man nicht alles 1:1 nachmacht. Auch gibt es Antworten auf viele Fragen, so dass auch der direkte Zugriff über den Index sinnvoll sein kann. Neben Grundlagen gibt es auch interessante Tipps für fortgeschrittenere Imkerinnen, z.B. zum Schwarmfang oder zur Lagerung von Honig in vakuumverschweißten Beuteln.(Dauer:  75:32 min)

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung
  • 0:47 min : Einführung – Dr. Hardt
  • 1:46 min : Wie habe ich mit imkern angefangen + Zargenbau
  • 3:38 min : Rähmchenbau + Mittelwände einlöten
  • 8:57 min : Weiteres Werkzeug (Smoker, Besen, Reinigung)
  • 9:58 min : Winterzeit & Winterruhe
  • 16:21 min: Frühjahrsbeginn + Futterkranzprobe
  • 20:56 min: Frevel / Vandalismus
  • 21:27 min: Umlogieren DNM in Dadant
  • 23:10 min: Aufsetzen der Honigräume / Beispeil: Buckelbrütiges Volk
  • 24:48 min: erster Schwarm im April + erstes Schwarmfang-Beispiel
  • 26:00 min: Wanderung – Hinweise
  • 26:55 min: Schwarmfang
  • 28:34 min: Nachschaffungszellen – nach erfolgloser Umweiselung
  • 29:27 min: Baurahmen + reifer Honig + Wabenkunst
  • 31:19 min: Blühflächenbeispiel
  • 31:42 min: Honigernte + Schleudern + Wassergehalt/Refraktometer + Rühren
  • 36:19 min: Ablegerbildung (Kunstschwärme), Varroabehandlung, Honiglagerung
  • 40:27 min: Räuberei, Schwarmfang im September (Varroa Notschwarm), Varroa (2.)
  • 41:59 min: Honigvermarktung
  • 42:50 min: Königinnenzucht
  • 45:00 min: kreativer Schwarmfang in schwierigen Situationen
  • 46:16 min: Waldtracht, Oxalsäurebehandlung, Varroakontrolle, Wachsmotten, Fortbildung, Jugendarbeit 
  • 47:54 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 48:03 min: Lässt Du im Winter die „Windel“ in der Beute?
  • 48:31 min: Müssen die Rähmchen nach dem Einschmelzen gereinigt werden?
  • 49:50 min: Reicht statt einer Mittelwand nicht auch nur ein Anfangsstreifen?
  • 51:08 min: Bienen-Volk war im Frühjahr weg, trotz ausreichend Futter und ohne Totenfall. Was kann die Ursache gewesen sein?
  • 53:00 min: Macht es Sinn, im Winter bei schwachen Völkern hinter dem Trennschied zusätzlich zu isolieren?
  • 55:08 min: Kann ich mit natürlichen Materialien in stärkerer Dicke dämmen und gehen die Bienen dann auch dahinter um Futter zu holen?
  • 56:21 min: Sind Wachsmotten auch schon ein Problem in der Beute, wenn die Bienen drin sind oder erst beim Aufbewahren älterer Rähmchen?
  • 57:15 min: Was ist buckelbrütig?
  • 57:48 min: Wie sollte die Trachtsituation sein, dass die Bienen genug Futter eintragen?
  • 59:47 min: Warum soll man Drohnenrahmen den Vögeln nicht zum auspicken geben?
  • 1:01:11 h: Wie bekommt man die Bienen in den Honigraum?
  • 1:02:53 h: Kann man mit standfremden Honig impfen?
  • 1:03:40 h: Windel und Deckel verschimmelt – Was könnte der Grund sein?
  • 1:04:52 h: Welches Produkt ist es bei den Honigbeuteln?
  • 1:06:15 h: Können Sie Züchter empfehlen, die begattete Königinnen verkaufen?
  • 1:09:35 h: Wie hole ich die alten Waben aus den Rähmchen, das wenig kaputt geht?
  • 1:10:45 h: Wie mache ich selber Mittelwände?
  • 1:13:34 h: Warum impft man Honig mit Honig? Was bringt das?
  • 1:15:15 h: Verabschiedung

Benutzung des Wärmeschiedes im angepassten Brutraum (Erfahrungsbeitrag)

„Benutzung des Wärmeschiedes im angepassten Brutraum“

mit  Rolf Schülbe (Landesverband Sächsischer Buckfastimker und seit mehr als 50 Jahren Imker)

Über das eigentliche Thema des Wärmeschied-Einsatzes in der Betriebsweise „angepasster Brutraum“ hinaus, ist dieser Vortrag voll mit Wissen eines sehr erfahrenen Imkers. Wer aus solchen langjährigen Erfahrungen lernen möchte um das ein oder andere an den eigenen Bienen auszuprobieren, sollte sich dieses Video ansehen. Es sind auch viele Erfahrungen enthalten,  die auch außerhalb der Betriebsweise „angepasster Brutraum“ interessant sind.  Aus dem Index (unter dem Video) ist ganz gut zu erkennen, welche weiteren Themen angesprochen werden. (Dauer: 67:56 min):

Index zum Video:

  • 0:14 min : Vorstellung Rolf Schülbe, Imker seit 1968
  • 1:55 min : Einführung zum Thema: Einengen der Völker mit Wärmeschied
  • 2:13 min : Bedeutung starker Völker beim Einwintern und Erklärung angepasster Brutraum
  • 5:11 min : Grundlagen – Wärmeschied
  • 7:53 min : Einengung mit Wärmeschieden am Beispiel eines Volkes (mit ergänzenden Erklärungen zu Belegstellen und Begattungseinheiten)
  • 11:33 min: Begründung der Einengung mit Wärmeschied bei angepasstem Brutraum
  • 17:16 min: Wärme und angepasster Brutraum für starke Völker im Frühjahr
  • 21:19 min: Bedeutung der Königin (Hinweise zur Königinnen-Nachzucht)
  • 22:40 min: Beispiel aus der VSH-Zucht (Varroa Sensible Hygiene) mit Zwischenfrage und Meinung zu „schönen Bienen“
  • 25:20 min: Wärmekammer und Futterwaben außerhalb dieses Bereiches
  • 26:12 min: Zwischenfrage: Wie stellt man sicher, dass die Bienen so nicht vom Futter abreißen?
  • 28:42 min: Erklärungen zu Mini-Plus Magazinen als Begattungsvölker für Belegstellen und Königinnenzucht.
  • 32:18 min: Hinweise und Tipps zur „Kunstschwarmbildung“ bei der Honigernte
  • 37:10 min: Wärmeschied mit natürlichen Materialien
  • 37:31 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 37:43 min: Muss das Flugloch verschlossen sein? + Hinweise zur Fütterung
  • 38:14 min: Hinweise zur Fütterung
  • 40:24 min: Diskussion zum „Angepassten Brutraums“ und Schwarmverhinderung
  • 45:07 min: Wie entscheidest Du, wie Du genau einengst?
  • 46:58 min: Überlegungen zur Bienenrasse
  • 47:54 min: Ist es sinnvoller die Böden im Winter offen oder zu zu lassen?
  • 51:49 min: Ab wann kann ein Honigraum geschleudert werden?
  • 58:25 min: Geht eine halbe Zarge als Ersatz für ein Absperrgitter?
  • 59:44 min: Wann werden die Wärmeschiede gesetzt und wann werden sie gezogen? (mit zusätzlichen Ausführungen zu Pollenwaben)
  • 1:02:30 min: Wie wird mit dem Baurahmen (Drohnenrahmen) verfahren?

Honig-Party

Honig-Party

Die Honig-Party ist eine Feier mit ca. 4-8 Gästen bei der sich alles thematisch um Honig, Bienen und Bienenprodukte dreht. Was das alles sein kann, können die folgenden Fragen zeigen:

  • Welche Getränke lassen sich mit Honig herstellen bzw. mixen  und deshalb auf der Party anbieten?
  • Welche Essen (Salate, Hauptspeisen, Deserts) lassen sich mit Honig zubereiten?
  • Welche Verwendungen gibt es für Honig, Wachs, Propolis, Pollen, Bienengift (z.B. Kosmetik, Entspannung, Dekoration, Naturmedizin)?
  • Welche Filme, Videos, Musik, Töne, Texte und Geschichten gibt es mit Bezug zu Bienen und Bienenprodukten?
  • Welche interessanten Informationen gibt es zu Bienen und deren Verhalten, die sich in eine Feier einbauen lassen?

Die erste Idee für diese „Motto-Party“ entstand Ende 2019 für den privaten Bereich. Die ersten Versuche kamen ganz gut an und hatten positive Auswirkung auf den  Honigverkauf. Aus diesem Grund könnte das Konzept auch für andere Imkerinnen interessant sein, um zukünftige „Honig – Kunden“ auf eine etwas andere Art zu gewinnen .. oder auch nur im privaten Freundeskreis eine Feier rund um das eigene Hobby zu gestalten.

Das ist der Grund hier eine konkrete Anregung für „Honig-Partys“ zu erstellen und für die unterschiedlichen Abschnitte eine Ideen-Sammlung zu schaffen, so dass es Varianten (z.B. verschiedene Rezept-Ideen) gibt.

Die Hauptkomplexe sind (noch in Bearbeitung):

  • Getränke: Alkoholisch und Nichtalkoholisch
  • Essen / Rezepte: Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts
  • Hautpflege-, Entspannungs-, Pflege-, Gesundheits-Rezepte/Anwendungen🙁 Peelings, Cremes, Maske, Apitheraphie-Anwendungen)
  • Bienen-Themen/Medien: Filme, Videos, Texte und Geschichten
  • passende Musik, Töne
  • Spiel- , Spaß- und Tanz – Ideen

Für diese „Hauptkomplexe“ soll nach und nach eine Sammlung von Ideen und Links entstehen. Hier folgt ein konkretes Beispiel für einen ersten Eindruck:

Honig Party (für Erwachsene) – Beispiel:

Ankommen / Begrüßung:
Cocktails mit Honig als Zutat (z.B:  „Honig-Rum/Gin/Whiskey“, Limette, Minze, Sekt/Mineralwasser“)

Vorspeise:
Baguettscheiben mit Honig, Dattel/Feige, Schafskäse (überbacken)

Hauptgericht:
Honighünchen mit Backpflaumen und Erdnüssen

Dessert:
Honigverkostung: Honigsorten die da sind, mit Erklärungen
(im Sommer evtl. „Wabenhonig“ – Wildbau aus den Völkern)

Honig-Likör Verkostung:
„Honig-Rum“, „Honig-Whiskey“, „Honig-GIN“

Bienen-Themen/Medien:
Geschichten & „Imker-Latein“ über „Leben der Bienen“, z.B. Volkverhalten, Königin  und Kommunikation (Rund- und Schwänzeltanz)
Videos, z.B.:  „Bienen und Blumen – Ladykracher

Pflege:
Informationen zu „Honig und Bienenwachs“ in der Pflege/Kosmetik (Cleopatra) + Inhaltsstoffe & Wirkungen.
– Honig-/Salz – Peeling, Honigmaske,  Lippenbalsam

Musik:
möglichst passend für Gäste (z.B. jeder Gast bringt 2-3 Lieblingssongs mit), aber auch „ABBA – Honey Honey 1974“ o.ä. kann zwischendurch ganz witzig sein.

Spiel- , Spaß- und Tanz – Ideen:
– „Bienen-Wichteln“ (verdeckte Karten, mit Fragen und Aufgaben, wie beim Wichteln verschieben, bei gewürfelter „6“ umdrehen und beantworten/ausführen, Karte raus, neue rein =>weiter)

Das ist nur ein „grobes Beispiel“ als Anregung für eigene Ideen und Varianten.


Kommentare/Hinweise: (Link noch anpassen)
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Mauerbienen-Aktion (lebenswertes Chemnitz)

Die Chemnitzer Mauerbienen-Aktion (Initiative von lebenswertes Chemnitz) ist ein Praxisbeispiel zum Wildbienenschutz. Unter dem Link sind die Details zur Aktion zu finden. Diese Mauerbienen-Aktion basiert auf dem Thema „„Nisthilfen für Mauerbienen“  und den Informationen zur Mauerbienenzucht von Johann-Christoph Kornmilch. Als Ergebnis dieser „Mitmach-Aktion“ ist der „Mauerbienen-Lernpfad“ entstanden, der sich mittels QR-Code (oder Link) mit jedem ähnlichen Nistblock verbinden lässt.

Es ist eine  Aktion, die aktiv den Schutz von Wildbienen unterstützt. Die Mauerbienen-Aktion lässt sich einfach in anderen Regionen, Städten und Gemeinden nachmachen. Initiator könnte z.B. der lokale Imkerverein sein.

Das Projekt in Zusammenfassung:
Es sollen sich möglichst viele Menschen der Gemeinde einen Nistblock für Mauerbienen in den Garten oder auf den Balkon stellen. Die initialen Nistblöcke dafür werden in einer lokalen Werkstatt für Behinderte gefertigt und mit einem Starterset an Bienenkokons (Rostrote und Gehörnten Mauerbiene) an die „Mitmacher“ des ersten Jahres übergeben (zu einem mit den Angeboten im Internet vergleichbaren Preis). Die gute Beobachtbarkeit des Lebenszyklus der Mauerbienen in den Nistblöcken soll das generelle Interesse an Wildbienen anregen und dazu führen, dass viele Mitmacher ab dem Folgejahr auch andere Nistunterstützungen für Wildbienen (z.B. für Erdnister) anbieten.

Gründe für das Nachmachen der Mauerbienen-Aktion in anderen Gemeinden:

  • Wildbienen sind weitaus gefährdeter als Honigbienen. Mauerbienen sind als Solitärbienen ein gutes und geeignetes Beispiel dafür.
  • Ein Mauerbienen-Nistblock ist eine viel bessere Alternative für all die Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen ein „Honig-Bienenvolk“ im Garten (oder sogar auf dem Balkon) zu halten, um „Bienen zu retten“. Die Mauerbienen in den Blöcken lassen sich gut beobachten, wirken „im Block“ ebenfalls fast wie „ein Volk“ und benötigen kein umfassendes Wissen und Pflege, wie dies für ein Honigbienen-Volk im Interesse der Bienengesundheit notwendig ist.
  • Die Mauerbienen sind eine effektive Alternative zur Bestäubung durch Honigbienen im Kleingarten. Ein Gartenbesitzer kann mit 1-2 dieser Nistblöcke unabhängiger von der Bestäubung durch Honigbienen werden. Bei ungünstigem Wetter oder anderen „Massentrachten“ in der Umgebung haben die Mauerbienen (ähnlich wie Hummeln) sogar Vorteile für den Kleingarten und im Obst- und Beerenanbau.
  • Zwar sind Mauerbienen nur ein kleiner Ausschnitt aus den Wildbienen, aber diese Aktion hilft, die Beteiligten insgesamt für das Thema Wildbienen zu sensibilisieren. Etliche Mitmacher werden wahrscheinlich in den Folgejahren auch andere Wildbienenarten (z.B. „Erdnister“) gezielt unterstützen.
  • Diese Alternative zum „Honigbienenvolk auf dem Balkon“ kann helfen, dass sich Menschen bewusster im Themenumfeld „Imkerei und Bienenschutz“ entscheiden und deshalb, wenn es um „Bienenrettung“ geht, eher Wildbienen unterstützen oder sich bewusst für eine Imkerei mit umfassendem Wissen und höherem Zeitaufwand entscheiden. Damit ist sowohl der „Bienenrettung“ als auch der „Imkerei“ (Honigbienen-Haltung) geholfen.
  • Im Rahmen dieser initialen „Mauerbienen-Aktion“ für eine Gemeinde werden die Nistblöcke in einer lokalen Werstatt für Menschen mit Behinderung hergestellt, lokal und sozial. Das Fördert nicht nur die initiale Akzeptanz, sondern auch die Bereitschaft der lokalen Medien, über das Projekt zu berichten. Somit ist es einfacher, im ersten Jahr eine erste kritische Teilnehmerzahl  (im Chemnitz Beispiel – 100 Teilnehmer) zu erreichen.

Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit:

Die Produktion einer solchen „Kleinserie“ in einer lokalen Behindertenwerkstatt ist kostenintensiver, als diese Anzahl an Blöcken über die verfügbaren Internet-Angebote zu bestellen. Allerdings ist die Art der Produktion für die ersten Mitmacher und für den Ersterfolg dieser Aktion (inkl. der Medienunterstützung) wichtig und sinnvoll.

Ggf. können lokale Sponsoren/Unterstützer es ermöglichen, dass die initialen Mitmacher die Nistblöcke (mit den Kokons des Starter -Sets) für einen ähnlichen Preis erhalten, wie sie über das Internet verfügbar sind. In späteren Jahren können die „Nachmacher“ ggf. die Nistblöcke über die entsprechenden Quellen im Internet bestellen, z.B. über „bienenhotel.de“ (Johann-Christoph Kornmilch), auch als Dank für sein freies Handbuch zur Mauerbienenzucht,welches schließlich der Ausgangspunkt für diese Projekt war. Somit „schließt sich der Kreis“.

 


Kommentare/Hinweise:
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Winterling-Aktion

Eine Frühblüher + Bienenweide – Aktion

Winterlinge (Eranthis hyemalis) gehören zu den ersten Frühblühern im neuen Jahr. Ihre gelben Blüten sind nicht nur sehr schön, sondern sie sind außerdem eine erste sehr wichtige Bienen- und Insektenweide, denn zu der Zeit (Anfang/Mitte Februar) gibt es sonst nicht viel an Pollen und Nektar in der Natur zu holen. Außerdem sind sie sehr gut für „Frühblüher – Blühflächen“ im öffentlichen Bereich in Stadten und Gemeinden geeignet.

Die Mitmach-Aktion von „lebenswertes Chemnitz“, bei der die Bewohner einer Stadt/Gemeinde gemeinsam Winterling-Flächen im öffentlichen Bereich anlegen, ist ein Praxisbeispiel zu nachhaltigen und langfristigen Blühflächen und Insektenschutz, welches in vielen Gemeinden nachgemacht werden kann. Die Aktion findet  im Frühjahr von Mitte April (Samen reif) bis Anfang Juni (Blätter gelb und ziehen ein) statt. Der Zeitraum variiert etwas , je nach Wetter im jeweiligen Frühjahr.

Hier geht es zur Seite mit den Detailinformationen zur Winterling-Aktion. Viele wichtige Aspekte des Projektes sind auch im folgenden Projektvideo erläutert. (Dauer: 4:47 min):

Index zum Video:

  • 0:00 min : Winterling als schöner und wertvoller Pollen und Nektarspender im zeitigen Frühjahr
  • 1:25 min : Gemeinschaftsaktion/Mitmach-Aktion und botanische Besonderheiten von Winterlingen
  • 2:34 min : Knollen und Samen direkt aus Kleingartenvereinen und von Gartenbesitzern
  • 3:30 min : Was sind gute Pflanzstellen für Winterlinge?
  • 4:13 min : Zusammenfassung und Aufruf zum Mitmachen

Auf der Projekt – Seite der Winterling-Aktion sind neben Detailinformationen zum Ablauf der Winterling-Aktion auch Dokumentvorlagen und wichtige Tipps für die Aussaht und Pflanzung enthalten.


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M2E1: Honigbienen, Wildbienen, Blühflächen – persönlicher Entscheidungsweg

„Honigbienen oder Wildbienen/Hummeln oder Blühflächen – mein Entscheidungsweg zur Bienenhaltung „

Wer sich mit dem Gedanken trägt, selbst Bienen zu halten, sollte das Video ansehen.
Wer Honig-Bienen halten möchte, um

  • die „Bienen zu retten“ und dabei
  • an ein Volk denkt,
  • nicht vor hat, viel Honig zu ernten, sondern
  • etwas für die Natur, Umwelt und Bestäubung tun möchte, 

für den ist dieses Video Pflicht. Denn es bewahrt Euch und vor allem die Bienen vor einem Fehler. Warum, wird in dem Video erklärt und begründet.

Das Video ist eine Live-Session Aufzeichnung im Bienen und Imkerei MOOC (biMOOC, 2020) in der Dirk Liesch, stellv. Vorsitzender Imkerverein Chemnitz 1874 e.V., biMOOC Initiator und Moderator als Vortragendem seinen Weg zur Imkerei, von der ersten Idee bist zu den heutigen Vorschlägen für Jungimker vorstellt und anschließend Fragen dazu beantwortet. (Dauer: 39:44 min)

PDF-Dokument der Präsentation im Video: Honigbienen, Wildbienen, Blühflächen – Entscheidung (PDF)

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung und Vorstellung/Historie
  • 1:52 min : 2009 – Ursache für die Idee, Bienen zu halten
  • 2:40 min : Selber Bienen halten – ein Volk, für die Umwelt
  • 3:37 min : Argumente für die „Hold“-Entscheiung
  • 7:23 min : Start der Bienenhaltung ca. 5 Jahre später
  • 9:55 min : Stand heute – Völker und Bienenpaten
  • 16:11 min: Empfehlungen für Neueinsteiger
  • 19:36 min: Imkern – Blühflächen – Wildbienen
  • 28:58 min: Beginn Fragen & Antworten
  • 29:28 min: Empfehlung: Start mit Wildbienen, wenn Honig nicht das Ziel ist
  • 32:09 min: Wie kann ich die Links aus dem Vortrag (ohne abtippen) nutzen?
  • 32:40 min: Könntest Du etwas zur Einraumbeute sagen ?
  • 35:48 min: Warmbau vs. Kaltbau, was ist (wann) besser?
  • 37:32 min: Wie richten Wildbienen ihre Waben aus , im Warm- oder im Kaltbau?
  • 38:52 min: Verabschiedung