Kunstschwarm

Kunstschwarm zur Ablegerbildung

Beim Kunstschwarm werden die Bienen aus einem Volk in eine neue Beute (oder Kunstschwarmkasten) „eingefegt“ oder „eingeschlagen“ und eine Königin hinzugefügt. Das kann eine neue Königin sein (meistens), aber auch die Alte.  Es wird quasi ein „künstlicher Schwarm“ gebildet … der gleich eingefangen ist und seine neue Behausung gefunden hat.

Der Kunstschwarm ist ein kompletter Neuanfang für das Volk. Es werden nur die Varroa-Milben mitgenommen, die auf den Bienen sitzen. Jedoch bevor die erste neue Brut verdeckelt ist, kann dagegen schonend mit Milchsäure behandelt werden.  Das Einschlagen der Bienen kann entweder direkt auf die neuen Mittelwände erfolgen oder zuerst in einen leeren Kasten . Hier gibt es beide Varianten.

Kunstschwarm bilden“ (die-honigmacher.de) ist eine kompakte textliche Erklärung dieser Methode zur Ablegerbildung.

Kunstschwarm bilden“ (Link direkt zum PDF-Download) ist eine ausführliche Beschreibung und Anleitung zur Kunstschwarmbildung der Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG). Das Dokument ist imBereich „Bienenpflege – Arbeiten während der Schwarmzeit“ zu finden. Wie man sich die Arbeit dazu noch etwas erleichtern kann ist im „Sauling und Treibling für Kunstschwärme“ – PDF-Dokument aus gleicher Quelle gut erklärt und gezeigt.

„Paul erklärt die Imkerei. Heute: Kunstschwarm“ ist nicht nur eine Erklärung für Kinder, wie ein Kunstschwarm gebildet wird (Dauer: 4:54 min):

Eine zweites Beispiel zeigt im Grunde das gleich Vorgehen, allerdings mit Einschlagen der Bienen (Dauer: 3:59 min):

Wen man allerdings seine eigenen Bienen für den Kunstschwarm nimmt, kann man ihn auch direkt in die neue Beute mit den Mittelwänden einschlagen und die neue Königin im Käfig mit Futterteigverschluss (zum ausfressen) einsetzen.


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Einwabenableger, Brutableger

Brutableger & Einwabenableger

Brutableger
Brutableger, Quelle: Wikibook „Einführung in die Imkerei“

Beim Brutableger werden mit Brutwaben, Futterwabe(n), evtl. Wasserwabe und evtl. Mittelwänden in neuen Beuten oder Ablegerkästen neue Völker (Ableger) gebildet. Entweder wird von den Bienen des Ablegers die Königin aus jüngster Brut der Brutwaben selbst nachgezogen, oder es wird eine schlupfreife Weiselzelle zugesetzt, oder es wird eine Brutwabe mit Weiselzelle (aus einem Volk was bereits Weiselzellen angelegt hat) verwendet. Wieviele Brutwaben für den Ableger notwendig sind hängt entscheident vom Zeitpunkt (Monat) der Ablegerbildung ab. Je eher, desto weniger Brutwaben werden benötigt.

Eine kompakte textliche Erläuterung ist unter „Brutableger“ bei „die-honigmacher.de“ zu finden

Eine sehr schöne Erklärung der Erstellung eines Brutablegers mit Unterstützung des Sauglingverfahrens ist im Wikibook „Einführung in die Imkerei“ enthalten.

Ende April bis Mai ist es möglich sogenannte Einwabenableger (mit nur einer Brutwabe) zu bilden. Wie das geht, wird sehr gut in den beiden folgenden Videos von Pia Aumeier gezeigt. „Ableger bilden aus nur einer Brutwabe (Teil 1)“ zeigt auch noch einmal sehr schön die Kippkontrolle bei zweizargigen Völkern mit den wesentlichen Punkten, auf die bei einer wöchentlichen Volksdurchsicht geachtet werden muss.(Dauer:  14:31 min):

 „Pflege eines Ablegers – Vier Wochen nach Erstellung (Teil 2)“ inkl. Milchsäurebehandlung gegen Varroa und Zeichnung der neuen Königin (Dauer: 13:36 min):

Bemerkungen & Ergänzungen

Hier ist der Link zu einer kompletten Videoserie von Pia Aumeier (für das Deutsche Bienenjournal) zur Ablegerbilung aus 7 Teilen, bis hin zu den Arbeiten im Oktober zum Einwintern.

Gerade für Einwabenbrutableger und bei Platz- oder Materialmangel macht es auch Sinn, über einen Boden mit mehreren Fluglöchern und mit entsprechenden „Abtrennschieds“ mehrere Einwabenableger in einer Beute zusammenzufassen und diese erst später zu trennen, wenn sie erfolgreich eine Königin nachgezogen haben. Hier ist es sehr wichtig, dass die Abtrennschieds tatsächlich nach allen Seiten bienendicht sind, da sonst am Ende nur ein Volk pro Beute übrig bleibt, sobald die neuen Königinnen in Eiablage gehen. Sind die Abtrennschieds dicht, funktioniert es mit bis zu drei Ablegern pro Zarge. Ein Beispiel dazu ist am Ende des Videos „Schwarmzellenableger“ gezeigt.

Einwabenableger bei Betriebsweise mit „angepasstem Brutraum“

Da die Brutwaben hier deutlich größer sind und mehr Brut enthalten, sind auch die Einwabenableger von Anfang an recht stark. Deshalb ist es mit ausreichend Futter möglich diese Ableger am gleichen Stand zu lassen (z.B. wenn man nur einen Stand hat), so das die Flugbienen erst einmal zurück zum Altvolk fliegen. Wenn das Flugloch entsprechend klein ist und im Frühjahr gute Trachtbedingungen herrschen, ist auch die Räuberei-Gefahr nicht so hoch, wenn das Futter des Ablegers aus einer Futterwabe aus dem Winter stammt.

Schwarmzellenableger

Eine spezielle Möglichkeit ist die der der „Schwarmzellenableger“, wenn ein Volk bereits in Schwarmstimmung ist und bereits etliche Schwarmzellen (oft auch auf mehreren Brutwaben angelegt hat). Ein Beispiel dafür zeit das Video „Schwarmzellenabkleger“ ( Imkerei Michael Ullmann) welches am Ende auch die „Einwaben-Ablegerbildung“ in einem 3-er Ablegerkasten (mit normalen Zargen) zeigt. (Dauer: 14:00 min)


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Ablegerbildung

Ablegerbildung zur Vermehrung von Bienenvölker

Natürlich, ohne Eingriff des Menschen vermehren sich Bienenvölker über Schwärme. In der Bienenhaltung erfolgt die Vermehrung und Verjüngung der Völker über Ableger.

Begattungskästen
Quelle: Pixabay

Aber es gibt noch andere Ziele, die mit der Ablegerbildung verfolgt werden:

  • Verringerung des Schwarmtriebs
  • Reduktion der Varroa-Bealstung
  • Neuaufbau/Sanierung nach Krankheiten
  • Zuchtziele, um bestimmte Eigenschaften zu verstärken (z.B. Varroatoleranz und Friedfertigkeit)

Bei den Methoden der Ablegerbildung sind jeweils die besonderen Stärken und evtl. Schwachpunkte beschrieben.

Zur Ablegerbildung gibt es eine ganze Reihe sehr guter Informationsquellen:

  • „Ablegerbildung“ (Link direkt zum PDF-Download), ist ein sehr informatives und umfassendes Dokument zur Bildung von Ablegern der Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG).
  • Ablegerbildung mit vielen möglichen Funktionen“ (die-honigmacher.de), ist eine kompakte textliche Beschreibung, welche verschiedenen Ziele/Aufgaben/Funktionen die Ablegerbildung verfolgt.

Folgende Methoden der Ableger-Bildung sind bisher hier behandelt:

  • Einwabenableger, Brutableger, wobei die „Einwabenableger“ eine effiziente Maßnahme zur Schwarmtriebreduktion sind.
  • Kunstschwarm, wobei hier der Neuaufbau eines Volkes mit geringer Varroa-Belastung im Vordergrund steht.
  • Flugling / Fegling, als eine Maßnahme vor allem zur „Volkvermehrung“ und weniger zur Schwarmtrieb-Kontrolle
  • Komplette Brutentnahme, als eine effiziente Methoder der Voksvermehrung, der Varroa-Reduktion und der Anpassung der Volksstärken an die „trachtarme Zeit“

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Schwarmzellen brechen

„Schwarmzellen brechen“ zur Schwarmverhinderung

Das „Schwarmzellen brechen“ ist die Einfachste, aber auch eine risikovolle Methode einen Schwarm zu vehindern. Wenn, bevor der Schwarm abgegangen ist, alle Schwarmzellen zerstört („gebrochen“) werden, kann das Volk nicht schwärmen. Dazu müssen aber alle Schwarmzellen gefunden werden. Eine einzige übersehene Schwarmzelle (Weiselzelle) reicht und der Schwarm geht ab.  Man muss sich bei dieser Methode also ganz sicher sein, dass der Schwarm noch nicht abgegangen ist (also noch eine Königin im Volk ist) und dass man ALLE Schwarmzellen findet. Außerdem sollte jeder bestiftete Weiselnapf zerstört werden, da sonst (bei Weiterbestehen der Schwarmstimmung) bereits nach 7 Tagen eine Weiselzelle daraus gezogen und verdeckelt werden könnte, so dass der Schwarm abgeht, bevor die nächste Volkkontrolle stattfindet. Da ohne weitere Maßnahmen (Raum schaffen, Schröpfen, Honig entnehmen) die Schwarmstimmung beim „Zellen brechen“ meist erhalten bleibt,  ist es eine recht risikoreiche Methode, die ggf. mehrere Wochen nacheinander erfolgreich wiederholt werden muss.

Im Abschnitt „Schwarmkontrolle“ ist ebenfalls das Video „Kippkontrolle, Zellenbrechen & Schwarmfang“ ((Dr. Liebing, immelieb.de) empfohlen. Ab etwa 1:02 min wird das „Zellenbrechen“ erklärt und dann sehr gut und pragmatisch gezeigt. (Dauer 6:28 min):

Das Video „Schwarmverhinderung durch Zellenbrechen“ (Simon Hummel) zeigt ab ca. 4:10 min das praktische Durchführen des Zellenbrechens, nach vorherigem Abstoßen der Bienen von den Brutwaben. (Dauer: 9:11 min)

 


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Blühkalender: März & April

Bienenweide-Pflanzen
die im März & April blühen

Bienen auf Salweide
Bienen auf Salweide

Dieser Zeitraum  im relativ zeitigen Frühjahr ist für Bienen und Insekten noch bis zur „Kirschblüte“ wichtig, da es hier noch zu Engpässen mit Pollen und Nektar kommen kann. Mit der „Kirschblüte“ bis etwa zum Ende der „Lindenblüte“ (ca. Anfang / Mitte Juli)  beginnt dann die Zeit des Überflusses. Deshalb werden hier als „Einzelempfehlungen“ nur die Pollen- und Nektarpflanzen bis zum Beginn der „Kirschblüte“ aufgenommen.

Hinweis: Nutzt auch die erweiterten Suchen, z.B. bei „trachtfliessband.de“ um nach Eurem speziellen Bedarf zu suchen.

Blumen & Stauden:

Bäume & Sträucher:

Zweiter Link: (Tfb-Link)- „trachtfließband.de“

Massentrachten ab März (Frühjahrsblüte):

… in etwa in zeitlicher Reihenfolge:

  • Salweide
  • Aprikose
  • Ahorn
  • Löwenzahn
  • Kirsche
  • Pfirsisch
  • Pflaume
  • Birne
  • Raps
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Apfel

Links zum Bienenweidepflanzenkatalog Baden-Württembergs

Bitte erkundigt Euch bei Pflanzen Eurer Wahl bei der Planung eigener Blühflächen zusätzlich nach den bevorzugten Bodenverhältnissen (schwer/leicht, trocken/feucht, kalkhaltig/sauer etc.) in einer der Pflanzendatenbanken, einem Gartenforum oder auf Wikipedia.

Es gibt zahlreichen Sammlungen von Pflanzen, die auch den Nutzen für Bienen und Insekten ausweisen. Auf unseren „Blühkalender-Seiten“ geht es darum, schnell einen Zugang nach den Kriterien: Blühzeitraum, Standortbedingungen (Sonne) und Einsatzbereich (Blühwiese, Hecke/Büsche, Bäume) zu ermöglichen.


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Blühkalender: Januar,Februar & März

Bienenweide-Pflanzen
die im Januar, Februar & März blühen

Erica carnea 001

Dieser Zeitraum  (auslaufender Winter und sehr zeitiges Frühjahr) ist für Bienen und Insekten bis zur „Salweidenblüte“ eine sehr kritische Zeit, mit sehr geringen Angeboten an Pollen und Nektar. Bienenweidepflanzen in dieser Zeit können zahlreichen zeitig aktiven Wildbienen und Insekten im Frühjahr das Leben retten und damit ganze Völker erst ermöglichen (z.B. Hummel-Königinnen, Mauerbienen). Bei Honig-Bienen sind diese sehr zeitigen Pollenspender vor allem für den Start einer guten und schnellen Frühjahrsentwicklung wichtig und damit für den Bestäubungsumfang der Obstblüte und den Ertrag an „Frühjahrsblüten-Honig“. Blühpflanzen für diese Zeit sind für Insekten besonders wertvoll. 

Die „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ und die „Winterling-Aktion“ aus den Praxisbeispielen zielen auf diesen wichtigen Zeitraum im Blühkalender.

Blumen & Stauden:

Bäume & Sträucher:

Zweiter Link: (Tfb-Link)- „trachtfließband.de“, (WdB-Link) – „weltderbienen.ch“

Links zum Bienenweidepflanzenkatalog Baden-Württembergs

Bitte erkundigt Euch bei Pflanzen Eurer Wahl bei der Planung eigener Blühflächen zusätzlich nach den bevorzugten Bodenverhältnissen (schwer/leicht, trocken/feucht, kalkhaltig/sauer etc.) in einer der Pflanzendatenbanken, einem Gartenforum oder auf Wikipedia.


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spezielle Praxistipps – Blühflächen

Sammlung von speziellen Praxistipps für Blühflächen

Hier soll (nach und nach) eine Sammlung von Praxistipps für die Anlage und Pflege von speziellen Themen rund um insekten- und bienenfreundliche Blühflächen entstehen.

Krokusblüte Zavelstein 4013

  • Frühjahrs-Krokuss – Wiesen: Im verlinkten Beitrag geht es um „Wildkrokus“-Wiesen und deren Anlage. Das Besondere „Wildkrokusse“ lassen sich auch erfolgreich aussähen, wenn man einige Wochen nach der Blüte die Samen erntet und ausstreut. Die Herausforderung: die Samen bilden sich zuerst unterirdisch und die Samenkapseln kommen erst nach ein paar Wochen aus dem Boden über die Erde (wenn die Samen reif sind). Zu dem Zeitpunkt sind die Blätter meist nicht mehr sichtbar. Wenn man die Stellen jedoch findet, kann man große Mengen von Samen bekommen, die man sofort aussäht und die dann in ca. 3 Jahren das erste Mal blühen.

Habt Ihr weitere spezielle Tipps, teilt sie über den Link unten mit, damit wir sie mit aufnehmen können.


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Bienengärten -Beispiele

Praktische Beispiele für „Bienengärten“

… mit konkreten Konzepten und Pflanzenbeispielen für Blüchflächen Hecken, Sträucher, Bäume, etc. Es sind Beispiele, aus denen man Überlegungen für sein eigenes Grundstück übernehmen kann.
(Wenn Ihr weitere gute Beispiele habt, teilt sie uns über den Link unten bitte mit.)

Bienengarten im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch

Der Bienengarten im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch“ – Anregungen zur Pflanzenauswahl, ist ein 12seitiges PDF-Informationsblatt (hier Direktlink zum PDF-Download), welches eine konkrete Gartengestaltung mit den entsprechenden Beispielpflanzen und deren Blühzeiten für folgende Gartenabschnitte zeigt:

  • Obstwiese mit Krokussen
  • Bienenweidestauden für einen sonnigen Gartenbereich
  • Bienenweidegehölze für einen sonnigen Gartenbereich
  • Bienenweidestauden für einen halbschattigen Gartenbereich
  • Bienenweidegehölze für halbschattige Gartenbereiche
  • Einjährige und überjährige Blühflächen
  • Bienenweiderosen und Begleitpflanzen

Insbsondere die Stauden- und Gehölzübersicht getrennt nach sonnigem Standort und Halbschatten mit den jeweiligen Blüzeiten ist interessant und in der gewählten Übersicht schnell erfassbar.


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Frühblüher-Mitmach-Aktion

„Insektenweide und Frühblüher – Blühfächen“ – Projekt

… zum Nachmachen in Städten und Gemeinden.

Chemnitzerinnen pflanzen als Guerilla- oder Gemeinschaftsaktion seit 2018 Frühblüher im öffentlichen Raum für nachhaltigen und langfristigen Bienen- und Insektenschutz, sowie ein bunteres Chemnitz im Frühjahr.  Dies ist ein Projekt der Initiative „lebenswertes Chemnitz“. Link zur Projektbeschreibung der „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ mit detailiernen Informationen und Dokumentvorlagen. Die Aktion findet von Anfang Oktober bis Mitte Dezember (solange der Boden frostfrei ist) statt.

Im folgenden Video wird diese Gemeinschaftsaktion für nachhaltigen und langfristigen Bienen- und Insektenschutz vorgestellt und erklärt. (Dauer: 8:14 min)

Index zum Video:

  • 0:00 min : Einleitung zur Mitmach-Aktion / Gemeinschaftsaktion
  • 0:28 min : Frühblüher – Mitmach – Aktion (Grundgedanke)
  • 1:25 min : Gemeinschaftssinn, bunteres Chemnitz, nachhaltiger Insektenschutz
  • 1:55 min : Guerilla-Aktion / Partisanen-Aktion (warum?)
  • 2:27 min : Gemeinschaftsaktion, falls Stadt/Gemeinde oder Wohnungsgesellschaften unterstützen
  • 3:04 min : Blühflächen – Konzepte
  • 4:21 min : Verbreitungskorridore, Blüh- und Überwinterungs-Verbund
  • 5:24 min : Wo sollten die Frühblüher gepflanzt werden?
  • 6:23 min : Rückschläge
  • 7:23 min : Insektenschutz und Wildbienenschutz
  • 7:45 min : Abschluss, Zusammenfassung

Da diese Aktion auf die Pollen- und Nektararme Zeit im Früjahr vor der Salweide abzielt, ist sie besondersn nützlich und nachhaltig für Wildbienen (inkl. Hummeln), Honigbienen und sonstige Insekten, welche auf Pollen und Nektar angewiesen sind.


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Winterling-Aktion

Eine Frühblüher + Bienenweide – Aktion

Winterlinge (Eranthis hyemalis) gehören zu den ersten Frühblühern im neuen Jahr. Ihre gelben Blüten sind nicht nur sehr schön, sondern sie sind außerdem eine erste sehr wichtige Bienen- und Insektenweide, denn zu der Zeit (Anfang/Mitte Februar) gibt es sonst nicht viel an Pollen und Nektar in der Natur zu holen. Außerdem sind sie sehr gut für „Frühblüher – Blühflächen“ im öffentlichen Bereich in Stadten und Gemeinden geeignet.

Die Mitmach-Aktion von „lebenswertes Chemnitz“, bei der die Bewohner einer Stadt/Gemeinde gemeinsam Winterling-Flächen im öffentlichen Bereich anlegen, ist ein Praxisbeispiel zu nachhaltigen und langfristigen Blühflächen und Insektenschutz, welches in vielen Gemeinden nachgemacht werden kann. Die Aktion findet  im Frühjahr von Mitte April (Samen reif) bis Anfang Juni (Blätter gelb und ziehen ein) statt. Der Zeitraum variiert etwas , je nach Wetter im jeweiligen Frühjahr.

Hier geht es zur Seite mit den Detailinformationen zur Winterling-Aktion. Viele wichtige Aspekte des Projektes sind auch im folgenden Projektvideo erläutert. (Dauer: 4:47 min):

Index zum Video:

  • 0:00 min : Winterling als schöner und wertvoller Pollen und Nektarspender im zeitigen Frühjahr
  • 1:25 min : Gemeinschaftsaktion/Mitmach-Aktion und botanische Besonderheiten von Winterlingen
  • 2:34 min : Knollen und Samen direkt aus Kleingartenvereinen und von Gartenbesitzern
  • 3:30 min : Was sind gute Pflanzstellen für Winterlinge?
  • 4:13 min : Zusammenfassung und Aufruf zum Mitmachen

Auf der Projekt – Seite der Winterling-Aktion sind neben Detailinformationen zum Ablauf der Winterling-Aktion auch Dokumentvorlagen und wichtige Tipps für die Aussaht und Pflanzung enthalten.


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